Albert Lang (1847-1933) - Aphrodite et Adonis






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ALBERT LANG (1847 - 1933)
Aphrodite und Adonis
1926
Öl auf Holztafel
Monogrammiert und datiert, unten links - Panelabmessungen - Höhe 38 cm × Breite 45 cm
Schnitz- und vergoldeter Holzrahmen 60 × 52 cm
Erworben im Hôtel des Ventes in Straßburg.
Lang war der Sohn des Kaufmanns Heinrich Lang und seiner Frau Katharina Kaufmann. Nachdem er die Schule beendet hatte, begann Lang in seiner Heimatstadt Architektur zu studieren. Später wechselte er zur Berliner Bauakademie, wo er Schüler von Heinrich Strack wurde.
Auf einer Reise nach Italien in den Jahren 1869/70, zu der Lang wegen seiner schlechten Gesundheit unternahm, entwickelte er eine Vorliebe fürs Malen. Sein Freund, der Maler Carl Schuch, ermunterte ihn dazu und arrangierte, dass er unter Alexander Strähuber studieren konnte. Nach seiner Rückkehr aus Italien ließ sich Lang in München nieder und studierte dort Malerei. Hans Thoma und Wilhelm Leibl hatten in den Anfangsjahren einen besonders starken Einfluss auf Lang. Durch Leibl lernte Lang nicht nur die Malerei von Gustave Courbet und dessen Umfeld besser kennen, sondern trat auch dem Kreis um seinen Freund Leibl bei.
Lang interpretierte die hier dargestellte Richtung sehr heftig und kämpfte sein ganzes Leben lang gegen den Stil, der unter anderem vom Historienmaler Karl Theodor von Piloty vertreten wurde. 1873 besuchte Lang die Akademie in Karlsruhe für mehrere Wochen, und Anfang 1874 unternahm er zusammen mit Thoma eine Studienreise durch Italien. Von März bis Mai 1874 waren die beiden in Rom, von wo Thoma nach Deutschland zurückkehrte; Lang jedoch blieb 14 Jahre lang in Florenz.
In Florenz freundete sich Lang mit dem Maler Hans von Marées an und trat der Künstlergruppe bei, die sich um Marées gebildet hatte. Zu ihren Mitgliedern gehörten Peter Bruckmann, Conrad Fiedler, Adolf von Hildebrand und A. Hollaender. Karl von Pidoll und Arnold Böcklin standen diesem Kreis nahe, konnten jedoch nicht als dessen Mitglieder gezählt werden.
Im Jahr 1881 heiratete Lang Maria Francesca Ludovica Zampis in Florenz. Sie hatten einen Sohn, den zukünftigen Maler Leonhard Lang (geboren 1878). Im Jahr 1888 kehrte Lang nach Deutschland zurück und ließ sich in Frankfurt am Main nieder. Hans Thoma wohnte dort und arbeitete inzwischen. Gemeinsam schufen sie ein Fresko für das Restaurant Zum Kaiser Karl, unter anderem, doch es wurde im letzten Krieg zerstört.
Im Jahr 1897 zog Lang nach München, doch schon bald begannen sich aufgrund seiner Augenkrankheit zunehmende Probleme zu zeigen. Nach einigen Jahren führte seine Erkrankung schließlich zur völligen Erblindung. Albert Lang starb in München am 1. Dezember 1933 im Alter von 86 Jahren.
# Sturmhöhe
ALBERT LANG (1847 - 1933)
Aphrodite und Adonis
1926
Öl auf Holztafel
Monogrammiert und datiert, unten links - Panelabmessungen - Höhe 38 cm × Breite 45 cm
Schnitz- und vergoldeter Holzrahmen 60 × 52 cm
Erworben im Hôtel des Ventes in Straßburg.
Lang war der Sohn des Kaufmanns Heinrich Lang und seiner Frau Katharina Kaufmann. Nachdem er die Schule beendet hatte, begann Lang in seiner Heimatstadt Architektur zu studieren. Später wechselte er zur Berliner Bauakademie, wo er Schüler von Heinrich Strack wurde.
Auf einer Reise nach Italien in den Jahren 1869/70, zu der Lang wegen seiner schlechten Gesundheit unternahm, entwickelte er eine Vorliebe fürs Malen. Sein Freund, der Maler Carl Schuch, ermunterte ihn dazu und arrangierte, dass er unter Alexander Strähuber studieren konnte. Nach seiner Rückkehr aus Italien ließ sich Lang in München nieder und studierte dort Malerei. Hans Thoma und Wilhelm Leibl hatten in den Anfangsjahren einen besonders starken Einfluss auf Lang. Durch Leibl lernte Lang nicht nur die Malerei von Gustave Courbet und dessen Umfeld besser kennen, sondern trat auch dem Kreis um seinen Freund Leibl bei.
Lang interpretierte die hier dargestellte Richtung sehr heftig und kämpfte sein ganzes Leben lang gegen den Stil, der unter anderem vom Historienmaler Karl Theodor von Piloty vertreten wurde. 1873 besuchte Lang die Akademie in Karlsruhe für mehrere Wochen, und Anfang 1874 unternahm er zusammen mit Thoma eine Studienreise durch Italien. Von März bis Mai 1874 waren die beiden in Rom, von wo Thoma nach Deutschland zurückkehrte; Lang jedoch blieb 14 Jahre lang in Florenz.
In Florenz freundete sich Lang mit dem Maler Hans von Marées an und trat der Künstlergruppe bei, die sich um Marées gebildet hatte. Zu ihren Mitgliedern gehörten Peter Bruckmann, Conrad Fiedler, Adolf von Hildebrand und A. Hollaender. Karl von Pidoll und Arnold Böcklin standen diesem Kreis nahe, konnten jedoch nicht als dessen Mitglieder gezählt werden.
Im Jahr 1881 heiratete Lang Maria Francesca Ludovica Zampis in Florenz. Sie hatten einen Sohn, den zukünftigen Maler Leonhard Lang (geboren 1878). Im Jahr 1888 kehrte Lang nach Deutschland zurück und ließ sich in Frankfurt am Main nieder. Hans Thoma wohnte dort und arbeitete inzwischen. Gemeinsam schufen sie ein Fresko für das Restaurant Zum Kaiser Karl, unter anderem, doch es wurde im letzten Krieg zerstört.
Im Jahr 1897 zog Lang nach München, doch schon bald begannen sich aufgrund seiner Augenkrankheit zunehmende Probleme zu zeigen. Nach einigen Jahren führte seine Erkrankung schließlich zur völligen Erblindung. Albert Lang starb in München am 1. Dezember 1933 im Alter von 86 Jahren.
# Sturmhöhe
