A. Coceani (1894–1983) - Cortile a Rualis






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Cortile a Rualis, ein Ölgemälde von A. Coceani (1894–1983) aus der Periode 1930–1940, Realismus, Landschaft, Italien, Maße 85 × 65 cm, handsigniert, Originalausgabe, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Titel: Hof in Rualis, Cividale del Friuli
Geschätzte Datierung: ca. 1940 – 1955
Technik: Öl auf Originalkarton
1. Biografisches Profil des Autors
Antonio Coceani (Udine, 1894 – 1983) ist eine prägende Persönlichkeit der friulanischen Malerei des 20. Jahrhunderts. Ausgebildet an der Accademia di Belle Arti di Firenze unter der Leitung von Ettore Tito hat er es verstanden, den akademischen Rigore mit einer einzigartigen landschaftlichen Sensibilität zu verbinden.
Er gilt als der Dichter der ergriffenen Intimität: Seine Malerei sucht nicht das Monumentale, sondern die schweigende Wahrheit der Höfe, des Dämmerlichts und der ländlichen Atmosphären. Coceani gehörte zum lebhaften künstlerischen Kreis von Cividale del Friuli und verband seinen Namen untrennbar mit dem visuellen Schutz des lokalen Landschaftsbildes.
2. Der wissenschaftliche Wert des Verses (Die Rückseite)
Im Bereich der Sammlerkunst ist die Rückseite dieses Werks nicht einfach nur eine Unterlage, sondern eine absolute Garantie für Authentizität und Antiquität:
• In Gesso Rosso-Inschriften: Die Bezeichnung „Antonio Coceani - Cortile a Rualis“ ist ein Beleg. Solche Inschriften waren eine gängige Praxis zur Inventarisierung des Ateliers des Künstlers oder zur Katalogisierung im Hinblick auf Einzelausstellungen (wie die historische Ausstellung in Udine 1937).
• Biologische Oxidation (Foxing): Das Vorhandensein brauner Oxidationsflecken auf den Fasern des Kartons ist ein Zeichen der Zeit, das sich nicht fälschen lässt. Es ist der biologische Beweis dafür, dass der Untergrund über mehr als 80 Jahre mit der Umwelt interagiert hat und so die Originalität des Stücks garantiert.
• Historische Integrität: Die Unterlage zeigt, dass das Werk weder verändert noch neu eingerahmt wurde und die originale Patina aus der Mitte des Jahrhunderts bewahrt bleibt.
3. Warum ist es ein besonderes Stück?
• Der Zyklus von Rualis: Das Werk gehört zu einer besonders ausgeprägten Reifephase. Es gibt Bezüge zu berühmten Werken von Coceani, die gerade in diesem Ortsteil von Cividale spielen, wie „Neve a Rualis“ (1943), als Beleg für eine rege Frequentierung dieses Dorfes während der Kriegsjahre.
• Taktile Realismus: Die Öltechnik auf Karton ermöglicht es Coceani, das Material zu "skulpieren". Man erkennt, wie das Weiß der Kalkfarbe und das Holz des Brunnens mit einer lebendigen Impasto-Textur wiedergegeben werden, die das reale Licht des Hofes einfängt.
• Territoriales Kulturerbe: Die Darstellung von Rualis (heute Teil des UNESCO-Kontexts von Cividale) verleiht dem Gemälde den Wert eines ethnographisch-anthropologischen Dokuments und bewahrt das Gedächtnis einer längst verschwundenen bäuerlichen Architektur.
4. Institutionelle Referenzen und Markt
• Präsenz in Museen: Werke von Antonio Coceani werden in angesehenen Institutionen wie der Galleria d'Arte Moderna di Udine (Casa Cavazzini) und dem Revoltella-Museum in Triest aufbewahrt.
• Preise: Auf dem spezialisierten Markt (wie bei den Auktionen von Artesegno in Udine) werden Werke dieses ländlichen Zyklus von regionalen Sammlern sehr geschätzt, weil sie die friulanische Identität zu beschwören vermögen.
• Unterschrift: Die Unterschrift auf der Vorderseite "A. COCEANI" ist vollständig konsistent mit den offiziellen Katalogen des ERPAC (Ente Regionale per il Patrimonio Culturale).
Dieses Gemälde bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Geschichte der friulanischen Landschaft zu dokumentieren. Die Kombination aus der malerischen Meisterschaft von Antonio Coceani und den wertvollen Informationen auf der Rückseite (Standortangabe und natürliche Oxidation) macht das Werk zu einem Objekt von sicherem musealem und sammlerischem Interesse.
Titel: Hof in Rualis, Cividale del Friuli
Geschätzte Datierung: ca. 1940 – 1955
Technik: Öl auf Originalkarton
1. Biografisches Profil des Autors
Antonio Coceani (Udine, 1894 – 1983) ist eine prägende Persönlichkeit der friulanischen Malerei des 20. Jahrhunderts. Ausgebildet an der Accademia di Belle Arti di Firenze unter der Leitung von Ettore Tito hat er es verstanden, den akademischen Rigore mit einer einzigartigen landschaftlichen Sensibilität zu verbinden.
Er gilt als der Dichter der ergriffenen Intimität: Seine Malerei sucht nicht das Monumentale, sondern die schweigende Wahrheit der Höfe, des Dämmerlichts und der ländlichen Atmosphären. Coceani gehörte zum lebhaften künstlerischen Kreis von Cividale del Friuli und verband seinen Namen untrennbar mit dem visuellen Schutz des lokalen Landschaftsbildes.
2. Der wissenschaftliche Wert des Verses (Die Rückseite)
Im Bereich der Sammlerkunst ist die Rückseite dieses Werks nicht einfach nur eine Unterlage, sondern eine absolute Garantie für Authentizität und Antiquität:
• In Gesso Rosso-Inschriften: Die Bezeichnung „Antonio Coceani - Cortile a Rualis“ ist ein Beleg. Solche Inschriften waren eine gängige Praxis zur Inventarisierung des Ateliers des Künstlers oder zur Katalogisierung im Hinblick auf Einzelausstellungen (wie die historische Ausstellung in Udine 1937).
• Biologische Oxidation (Foxing): Das Vorhandensein brauner Oxidationsflecken auf den Fasern des Kartons ist ein Zeichen der Zeit, das sich nicht fälschen lässt. Es ist der biologische Beweis dafür, dass der Untergrund über mehr als 80 Jahre mit der Umwelt interagiert hat und so die Originalität des Stücks garantiert.
• Historische Integrität: Die Unterlage zeigt, dass das Werk weder verändert noch neu eingerahmt wurde und die originale Patina aus der Mitte des Jahrhunderts bewahrt bleibt.
3. Warum ist es ein besonderes Stück?
• Der Zyklus von Rualis: Das Werk gehört zu einer besonders ausgeprägten Reifephase. Es gibt Bezüge zu berühmten Werken von Coceani, die gerade in diesem Ortsteil von Cividale spielen, wie „Neve a Rualis“ (1943), als Beleg für eine rege Frequentierung dieses Dorfes während der Kriegsjahre.
• Taktile Realismus: Die Öltechnik auf Karton ermöglicht es Coceani, das Material zu "skulpieren". Man erkennt, wie das Weiß der Kalkfarbe und das Holz des Brunnens mit einer lebendigen Impasto-Textur wiedergegeben werden, die das reale Licht des Hofes einfängt.
• Territoriales Kulturerbe: Die Darstellung von Rualis (heute Teil des UNESCO-Kontexts von Cividale) verleiht dem Gemälde den Wert eines ethnographisch-anthropologischen Dokuments und bewahrt das Gedächtnis einer längst verschwundenen bäuerlichen Architektur.
4. Institutionelle Referenzen und Markt
• Präsenz in Museen: Werke von Antonio Coceani werden in angesehenen Institutionen wie der Galleria d'Arte Moderna di Udine (Casa Cavazzini) und dem Revoltella-Museum in Triest aufbewahrt.
• Preise: Auf dem spezialisierten Markt (wie bei den Auktionen von Artesegno in Udine) werden Werke dieses ländlichen Zyklus von regionalen Sammlern sehr geschätzt, weil sie die friulanische Identität zu beschwören vermögen.
• Unterschrift: Die Unterschrift auf der Vorderseite "A. COCEANI" ist vollständig konsistent mit den offiziellen Katalogen des ERPAC (Ente Regionale per il Patrimonio Culturale).
Dieses Gemälde bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Geschichte der friulanischen Landschaft zu dokumentieren. Die Kombination aus der malerischen Meisterschaft von Antonio Coceani und den wertvollen Informationen auf der Rückseite (Standortangabe und natürliche Oxidation) macht das Werk zu einem Objekt von sicherem musealem und sammlerischem Interesse.
