Augarten Wien - Vase (2) - Porzellan - Maria Theresia






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schöne und seltene handbemalte Vasen mit dem Dekor „Maria Theresia“ in Grün, hergestellt von Augarten in Wien, Österreich.
Der Decoro Maria Teresa ist eines der großen Klassiker der Porzellanmanufaktur Augarten. Die Kaiserin schuf einen niederländischen Blumengarten im Schloss Schönbrunn, und das Design des Porzellans ist eine Hommage an ihre Liebe zur Botanik. Die Bouquet aus prächtigen Rosen und anderen Gartengewächsen, basierend auf Modellen aus etwa 1750, werden in einem intensiven Kupfergrün gefertigt, einer der modernsten Farbinnovationen der Zeit Maria Theresias. Schwarze Pinselzeichnung, überzogen mit Grün: Diese Dekoration war bei ihrer Entstehung eine außergewöhnliche Innovation und zählt noch heute zu den beliebtesten der Manufaktur.
Bei Auktion wird ein Paar Vasen in einwandfreiem Zustand angeboten.
Maße
Laternenvasen 16x10 cm
Vaso monofiore 15x6 cm
Die Manufaktur wurde 1718 gegründet und ist die zweitäteste europäische Herstellerin von Hartporzellan. Von Anfang an wurde das Porzellan handgefertigt und bemalt. Das Privileg, die Porzellanmanufaktur Wien zu gründen, wurde Claudio Innocentius du Paquier verliehen, der das Monopol für die Porzellanproduktion innerhalb der Gebiete der österreichischen Krone erhielt. Das älteste spätbarocke Porzellan aus Augarten ist als du Paquier-Periode bekannt. 1744 begannen sie, als Markenzeichen das blaue Wappen der Herzöge von Österreich zu verwenden. In jenem Jahr begann die Rokoko-Periode für die Manufaktur. Ab 1780, unter der Leitung von Conrad Sörgel von Sorgenthal, trat die Manufaktur in die Epoche des Klassizismus ein. Die Napoleonischen Kriege brachten die Manufaktur an den Rand ihrer Auslöschung. Die Wiedergeburt von Augarten erfolgte 1815 nach dem Wiener Kongress zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit dem Aufstieg der aufstrebenden bürgerlichen Biedermeier-Klasse trat die Wiener Fabrik in die Zeit der zarten Blumendekorationen ein. Die Industrialisierung führte zu wachsender Konkurrenz durch Fabriken, die Serienartikel aus Porzellan herstellten. Schließlich schloss die Fabrik 1864 aufgrund finanzieller Probleme. Das originale Wiener Porzellan der Manufaktur wird oft als Alt Wien bezeichnet. 1923 wurde die neue Wiener Porzellanmanufaktur Augarten gegründet. Neue Statuetten und andere Porzellanstücke wurden im Stil der Wiener Werkstätte und des Art Déco entworfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Blumendekorationen durch moderne Motive ersetzt, wie geometrische Designs, die von Ursula Klasmann entworfen wurden.
Schöne und seltene handbemalte Vasen mit dem Dekor „Maria Theresia“ in Grün, hergestellt von Augarten in Wien, Österreich.
Der Decoro Maria Teresa ist eines der großen Klassiker der Porzellanmanufaktur Augarten. Die Kaiserin schuf einen niederländischen Blumengarten im Schloss Schönbrunn, und das Design des Porzellans ist eine Hommage an ihre Liebe zur Botanik. Die Bouquet aus prächtigen Rosen und anderen Gartengewächsen, basierend auf Modellen aus etwa 1750, werden in einem intensiven Kupfergrün gefertigt, einer der modernsten Farbinnovationen der Zeit Maria Theresias. Schwarze Pinselzeichnung, überzogen mit Grün: Diese Dekoration war bei ihrer Entstehung eine außergewöhnliche Innovation und zählt noch heute zu den beliebtesten der Manufaktur.
Bei Auktion wird ein Paar Vasen in einwandfreiem Zustand angeboten.
Maße
Laternenvasen 16x10 cm
Vaso monofiore 15x6 cm
Die Manufaktur wurde 1718 gegründet und ist die zweitäteste europäische Herstellerin von Hartporzellan. Von Anfang an wurde das Porzellan handgefertigt und bemalt. Das Privileg, die Porzellanmanufaktur Wien zu gründen, wurde Claudio Innocentius du Paquier verliehen, der das Monopol für die Porzellanproduktion innerhalb der Gebiete der österreichischen Krone erhielt. Das älteste spätbarocke Porzellan aus Augarten ist als du Paquier-Periode bekannt. 1744 begannen sie, als Markenzeichen das blaue Wappen der Herzöge von Österreich zu verwenden. In jenem Jahr begann die Rokoko-Periode für die Manufaktur. Ab 1780, unter der Leitung von Conrad Sörgel von Sorgenthal, trat die Manufaktur in die Epoche des Klassizismus ein. Die Napoleonischen Kriege brachten die Manufaktur an den Rand ihrer Auslöschung. Die Wiedergeburt von Augarten erfolgte 1815 nach dem Wiener Kongress zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit dem Aufstieg der aufstrebenden bürgerlichen Biedermeier-Klasse trat die Wiener Fabrik in die Zeit der zarten Blumendekorationen ein. Die Industrialisierung führte zu wachsender Konkurrenz durch Fabriken, die Serienartikel aus Porzellan herstellten. Schließlich schloss die Fabrik 1864 aufgrund finanzieller Probleme. Das originale Wiener Porzellan der Manufaktur wird oft als Alt Wien bezeichnet. 1923 wurde die neue Wiener Porzellanmanufaktur Augarten gegründet. Neue Statuetten und andere Porzellanstücke wurden im Stil der Wiener Werkstätte und des Art Déco entworfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Blumendekorationen durch moderne Motive ersetzt, wie geometrische Designs, die von Ursula Klasmann entworfen wurden.
