Pasquale Battista (1959) - Il mito sospeso





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 125661 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Das Gemälde Il mito sospeso, Ölfarbene Arbeit auf Masonit aus den 1990er Jahren, stammt aus Italien und wird inklusive Framing verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Ölbild auf Masonite fügt sich vollständig in die malerische Forschung von Pasquale Battista (Grumo Nevano, Neapel, 1959) ein, die durch einen beständigen Dialog zwischen klassischer Architektur, menschlicher Figur und symbolischer Landschaft gekennzeichnet ist. Die Komposition entfaltet sich nach einer horizontalen Anordnung, streng untergliedert von architektonischen Elementen, die an einen antiken Tempel oder eine monumentale Struktur erinnern, die ihrer ursprünglichen Funktion bereits entleert ist.
Im Zentrum der Szene tritt eine weibliche Figur hervor, die eine starke allegorische Bedeutung hat, eingefangen in einer schwebenden und unnatürlichen Bewegung, fast auf einem ionischen Kapitell balancierend. Der Körper, in eine rosafarbene Drapierung gehüllt, von klar renaissancezeitlicher Herkunft, neigt sich nach hinten in einer Geste, die zugleich Schwung und Hingabe vermuten lässt, während eine weitere Figur, teils verborgen, sie in einem Abhängigkeits- und Schutzverhältnis zu stützen scheint. Die Geste des ausgestreckten Arms und der Blick nach außen verstärken das Gefühl von Erwartung und Frage, als ob die Figur aufgefordert wäre, eine Richtung anzugeben, die längst unsicher ist.
Der Hintergrund öffnet sich zu einer nächtlichen Meereslandschaft, dominiert von kühlen Blau- und Violetttönen, unterbrochen von Ruinen und verfallener Architektur. Diese Elemente verstärken das Gefühl zeitlicher Distanz und des Verfalls und verwandeln den natürlichen Raum in einen mentalen Ort, der von Erinnerung und Stille geprägt ist. Die Ruinen, isoliert und monumentale, übernehmen die Rolle stummer Zeugen einer vergangenen Zivilisation, während das ruhige Meer zur Metapher der Ewigkeit und der Suspendierung der Zeit wird.
Die Malerei, glatt und beherrscht, offenbart eine solide Beherrschung der Zeichnung und eine bewusste Zugehörigkeit zur klassischen figürlichen Tradition, die jedoch in zeitgenössischer und konzeptioneller Weise neu interpretiert wird. In diesem Werk baut der Battista ein Bild von starkem formalen Gleichgewicht auf, das sich in eine Reflexion über die Zerbrechlichkeit des Menschen, das Gewicht des historischen Gedächtnisses und die Beständigkeit des Mythos in einer Gegenwart ohne Gewissheiten übersetzt.
Stempel auf der Rückseite Studio d’Arte Metopa – Pasquale Battista
Das Ölbild auf Masonite fügt sich vollständig in die malerische Forschung von Pasquale Battista (Grumo Nevano, Neapel, 1959) ein, die durch einen beständigen Dialog zwischen klassischer Architektur, menschlicher Figur und symbolischer Landschaft gekennzeichnet ist. Die Komposition entfaltet sich nach einer horizontalen Anordnung, streng untergliedert von architektonischen Elementen, die an einen antiken Tempel oder eine monumentale Struktur erinnern, die ihrer ursprünglichen Funktion bereits entleert ist.
Im Zentrum der Szene tritt eine weibliche Figur hervor, die eine starke allegorische Bedeutung hat, eingefangen in einer schwebenden und unnatürlichen Bewegung, fast auf einem ionischen Kapitell balancierend. Der Körper, in eine rosafarbene Drapierung gehüllt, von klar renaissancezeitlicher Herkunft, neigt sich nach hinten in einer Geste, die zugleich Schwung und Hingabe vermuten lässt, während eine weitere Figur, teils verborgen, sie in einem Abhängigkeits- und Schutzverhältnis zu stützen scheint. Die Geste des ausgestreckten Arms und der Blick nach außen verstärken das Gefühl von Erwartung und Frage, als ob die Figur aufgefordert wäre, eine Richtung anzugeben, die längst unsicher ist.
Der Hintergrund öffnet sich zu einer nächtlichen Meereslandschaft, dominiert von kühlen Blau- und Violetttönen, unterbrochen von Ruinen und verfallener Architektur. Diese Elemente verstärken das Gefühl zeitlicher Distanz und des Verfalls und verwandeln den natürlichen Raum in einen mentalen Ort, der von Erinnerung und Stille geprägt ist. Die Ruinen, isoliert und monumentale, übernehmen die Rolle stummer Zeugen einer vergangenen Zivilisation, während das ruhige Meer zur Metapher der Ewigkeit und der Suspendierung der Zeit wird.
Die Malerei, glatt und beherrscht, offenbart eine solide Beherrschung der Zeichnung und eine bewusste Zugehörigkeit zur klassischen figürlichen Tradition, die jedoch in zeitgenössischer und konzeptioneller Weise neu interpretiert wird. In diesem Werk baut der Battista ein Bild von starkem formalen Gleichgewicht auf, das sich in eine Reflexion über die Zerbrechlichkeit des Menschen, das Gewicht des historischen Gedächtnisses und die Beständigkeit des Mythos in einer Gegenwart ohne Gewissheiten übersetzt.
Stempel auf der Rückseite Studio d’Arte Metopa – Pasquale Battista

