Dekanter - Keramik - Ein Paar Kannen im Mid-Century-Stil.






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Ein Paar deutsche Keramik-Pitcher aus der Mitte des Jahrhunderts mit orange-rot-reactiver Glasur, ca. 1960–1970, in exzellentem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes koordiniertes Set aus zwei Keramikkrügen aus der Mitte des Jahrhunderts mit einer markanten orange-rot reaktiven Glasur. Die skulpturale Silhouette, der Bandhenkel und die kraterartige Mundöffnung verorten diese Stücke im breiteren Vokabular der deutschen Industrie-Keramik der Nachkriegszeit.
Ästhetische & Technische Merkmale • Form: globulärer Körper mit schmalem Hals und langem Bandhenkel
• Glasur: Reaktives Orange-Rot („Reactive Flame“) mit dunkleren Übergängen und Fleckenbildung, verursacht durch Brennofen-induzierte chemische Reaktionen
• Zeitraum: ca. 1960–1975
• Stil: Ost-/Westdeutsche Kunstkeramik — Pre-Fat Lava / Proto-Fat Lava
• Material: Hochdichte Keramik, glänzende glasierte Oberfläche
• Zustand: Ausgezeichnet. Keine Abplatzungen, Risse oder Restaurierungen. Der ursprüngliche Glanz ist erhalten.
In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg experimentierten deutsche Keramikfabriken—sowohl im Westen (Scheurich, Bay, Carstens) als auch in der DDR—mit neuen Glasurtechnologien und industrialisierten Formen. Die sogenannten 'reaktiven' Glasuren, erzeugt durch kontrollierte chemische Instabilität im Ofen, wurden zu einem Kennzeichen der Keramik der Mitte des Jahrhunderts und schlossen die Kluft zwischen industrieller Fertigung und künstlerischer Unberechenbarkeit.
Geschätzter Zeitraum
Ungefähr 1960–1970
Herkunftsland
Deutschland (Ost/West – umstrittene Zuschreibung)
Stil / Bewegung
Mid-Century-Design / Modernistischer Stil / Pre-Fat Lava
Bedingung
Ausgezeichneter Vintage-Zustand — keine Absplitterungen, keine Risse — Glasur intakt und glänzend
mit geringen Gebrauchsspuren, die dem Alter entsprechend sind
Farbe
Orangerot mit dunkleren reaktiven Akzenten („Reactive Flame“)
Messungen
• Kleiner Krug: Höhe ca. 15 cm — Durchmesser ca. 18 cm
• Große Karaffe: Höhe ca. 22 cm — Durchmesser ca. 25 cm
Gewicht
• Die mittelgroße Kanne wiegt 770 Gramm.
• Der große Krug wiegt 1.500 Gramm (1,5 kg).
Gesamtgewicht (ausgepackt): ca. 2.270 Gramm (2,27 kg).
Der Einsatz orange-rot glasierter Glasuren und Bandhenkel ist eine visuelle Sprache, die von Werkstätten auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs geteilt wird, insbesondere in den 1960er–1970er Jahren.
Zurechnungsdebatte: Ost- vs. Westdeutschland
Die Unklarheit darüber, ob es sich um ost- oder westdeutsche Produktion handelt, macht dieses Los für Sammler besonders interessant:
• Westdeutsche Schule: Scheurich/Bay/Carstens-Typ Einflüsse, exportorientiert, im Einklang mit der Ästhetik des Mid-Century Modern.
• DDR-Schule (Ostdeutschland): Schwerere Tonkörper, experimentelle reaktive Glasuren, halbindustrielle Produktion und ein starker Schwerpunkt auf Haltbarkeit
Sammlerinteresse & Seltenheit
Die hohe Qualität der orange-rot reagierenden Glasur und das Vorhandensein eines koordinierten Zwei-Teile-Sets deuten auf eine fortgeschrittene osteuropäische Produktion in den 1960er/1970er-Jahren hin. Die anhaltende Debatte über die Herkunft aus Ost- bzw. Westdeutschland erhöht das historische und sammlerische Interesse und macht das Los nicht nur für private Sammlungen geeignet, sondern auch für kontextbezogene Studien zur Modernen Keramik und museumstaugliche Ausstellungen.
Key Collector Highlights ✓ Selten als koordiniertes Duo zu finden
✓ Starke skulpturale Form des Mid-Century-Stils
✓ reaktive Glasur mit authentischer Brennvariabilität
✓ Forschungsreicher Attribution-Kontext (DDR vs Westdeutschland)
✓ Hervorragender Erhaltungszustand
Seltenes koordiniertes Set aus zwei Keramikkrügen aus der Mitte des Jahrhunderts mit einer markanten orange-rot reaktiven Glasur. Die skulpturale Silhouette, der Bandhenkel und die kraterartige Mundöffnung verorten diese Stücke im breiteren Vokabular der deutschen Industrie-Keramik der Nachkriegszeit.
Ästhetische & Technische Merkmale • Form: globulärer Körper mit schmalem Hals und langem Bandhenkel
• Glasur: Reaktives Orange-Rot („Reactive Flame“) mit dunkleren Übergängen und Fleckenbildung, verursacht durch Brennofen-induzierte chemische Reaktionen
• Zeitraum: ca. 1960–1975
• Stil: Ost-/Westdeutsche Kunstkeramik — Pre-Fat Lava / Proto-Fat Lava
• Material: Hochdichte Keramik, glänzende glasierte Oberfläche
• Zustand: Ausgezeichnet. Keine Abplatzungen, Risse oder Restaurierungen. Der ursprüngliche Glanz ist erhalten.
In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg experimentierten deutsche Keramikfabriken—sowohl im Westen (Scheurich, Bay, Carstens) als auch in der DDR—mit neuen Glasurtechnologien und industrialisierten Formen. Die sogenannten 'reaktiven' Glasuren, erzeugt durch kontrollierte chemische Instabilität im Ofen, wurden zu einem Kennzeichen der Keramik der Mitte des Jahrhunderts und schlossen die Kluft zwischen industrieller Fertigung und künstlerischer Unberechenbarkeit.
Geschätzter Zeitraum
Ungefähr 1960–1970
Herkunftsland
Deutschland (Ost/West – umstrittene Zuschreibung)
Stil / Bewegung
Mid-Century-Design / Modernistischer Stil / Pre-Fat Lava
Bedingung
Ausgezeichneter Vintage-Zustand — keine Absplitterungen, keine Risse — Glasur intakt und glänzend
mit geringen Gebrauchsspuren, die dem Alter entsprechend sind
Farbe
Orangerot mit dunkleren reaktiven Akzenten („Reactive Flame“)
Messungen
• Kleiner Krug: Höhe ca. 15 cm — Durchmesser ca. 18 cm
• Große Karaffe: Höhe ca. 22 cm — Durchmesser ca. 25 cm
Gewicht
• Die mittelgroße Kanne wiegt 770 Gramm.
• Der große Krug wiegt 1.500 Gramm (1,5 kg).
Gesamtgewicht (ausgepackt): ca. 2.270 Gramm (2,27 kg).
Der Einsatz orange-rot glasierter Glasuren und Bandhenkel ist eine visuelle Sprache, die von Werkstätten auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs geteilt wird, insbesondere in den 1960er–1970er Jahren.
Zurechnungsdebatte: Ost- vs. Westdeutschland
Die Unklarheit darüber, ob es sich um ost- oder westdeutsche Produktion handelt, macht dieses Los für Sammler besonders interessant:
• Westdeutsche Schule: Scheurich/Bay/Carstens-Typ Einflüsse, exportorientiert, im Einklang mit der Ästhetik des Mid-Century Modern.
• DDR-Schule (Ostdeutschland): Schwerere Tonkörper, experimentelle reaktive Glasuren, halbindustrielle Produktion und ein starker Schwerpunkt auf Haltbarkeit
Sammlerinteresse & Seltenheit
Die hohe Qualität der orange-rot reagierenden Glasur und das Vorhandensein eines koordinierten Zwei-Teile-Sets deuten auf eine fortgeschrittene osteuropäische Produktion in den 1960er/1970er-Jahren hin. Die anhaltende Debatte über die Herkunft aus Ost- bzw. Westdeutschland erhöht das historische und sammlerische Interesse und macht das Los nicht nur für private Sammlungen geeignet, sondern auch für kontextbezogene Studien zur Modernen Keramik und museumstaugliche Ausstellungen.
Key Collector Highlights ✓ Selten als koordiniertes Duo zu finden
✓ Starke skulpturale Form des Mid-Century-Stils
✓ reaktive Glasur mit authentischer Brennvariabilität
✓ Forschungsreicher Attribution-Kontext (DDR vs Westdeutschland)
✓ Hervorragender Erhaltungszustand
