Eugenio Spreafico (1856-1919), Zuschreibung: - Ciclamini in Fiore






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Ciclamini in Fiore, Öl auf Leinwand attribuiert Eugenio Spreafico, Italien, aus dem späten 19. Jahrhundert, mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Autor (zugeschrieben an)
Eugenio Spreafico (1856–1919) war eine zentrale Figur des lombardischen Naturalismus, der die Schönheit des Alltags durch eine solide Ausbildung an der Accademia di Brera unter der Leitung von Meistern wie Hayez und Bertini zu destillieren wusste. Trotz seiner akademischen Wurzeln entschied er sich bald, die großen historischen Themen hinter sich zu lassen und sich der Wahrheit der Brianzalandschaft und der Würde der landwirtschaftlichen Arbeit zu widmen. Seine Malerei zeichnet sich durch eine fast liebevolle Beobachtung der Natur aus, in der jedes Element – von den Cyclamen im Unterholz bis zu den müden Gesichtern der Arbeiter – von echtem Licht und tiefer emotionaler Anteilnahme durchdrungen ist.
Auf nationaler Ebene hoch geschätzter Künstler hat Spreafico es geschafft, seinen Stil von einem akribischen Realismus zu freieren und pastosere Pinselstriche zu wagen, dabei den Anklängen des Divisionismus nahe zu kommen, ohne jemals seine Poetik der Konkretheit zu verraten. Sein Erbe liegt genau in der Fähigkeit, das Alltägliche zu nobilitieren, indem er einen landwirtschaftlichen Schnappschuss oder eine häusliche Szene in eine universelle Erzählung von seltener Sensibilität verwandelt. Verstorben in Magreglio im Jahr 1919, bleibt er heute der visuelle Hüter einer ländlichen Welt, die dank seines Pinsels noch immer ihren Duft von Erde und Leben in sich trägt.
BESCHREIBUNG
„Cyclamen in Blüte“, Öl auf Leinwand, 41 × 44 cm mit Rahmen, 32 × 35 cm die Leinwand allein, datierbar ins letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts, unten rechts signiert. Auf der Rückseite erneut signiert, darunter die Angabe „Monza“, wie sie in vielen Werken des Künstlers üblich ist.
Lebendige Darstellung von Cyclamen, die sanft aus dem Schatten der Vegetation hervortreten. Das Motiv, obwohl in seiner botanischen Natur einfach, wird zum absoluten Mittelpunkt erhoben: Die rosa Blütenblätter, typischer Eleganz nach oben gerichtet, erzeugen einen farblichen Kontrast, der fast pulsierend wirkt, gegen das marmorierte Grün der fleischigen Blätter und die braunen, tiefen Töne der feuchten Erde. Die Komposition meidet die Strenge der akademischen Stillleben-Natur, um eine vitale Momentaufnahme zu umarmen, in der die Blumen nicht "in Pose" erscheinen, sondern in ihrer spontanen und unordentlichen Blütenpracht zwischen Farnansätzen und Bruchstücken des Waldes eingefangen werden.
Aus technischer Sicht zeugt das Werk von Spreaficos entscheidendem Übergang zu den Anklängen des Divisionismus, der gerade gegen Ende des Jahrhunderts zu den lombardischen Naturalismus hinein zu dringen begann. Die Pinselstriche werden hier fragmentiert und materisch, mit nah beieinander gesetzten Farbtupfern, die nicht mehr die definierte Kontur suchen, sondern die atmosphärische Wiedergabe des Lichts, das durch das dichte Vegetationsgewirr dringt. Dieses Farbenspiel, basierend auf Harmonien silbergrüner Grüntöne und Carminrot-Akzenten, fügt das Gemälde perfekt in die Reife des Künstlers ein, einen Moment, in dem die solide realistische Ausbildung sich in eine eher lyrische und sensorische Suche auflöst. Gemälde von frischer Komposition und raffinierter malerischer Ausführung.
Zustandsbericht
Der Gesamtzustand ist gut, das Werk ist vollständig erhalten, mit leuchtenden, klar erkennbaren Farben und Pinselstrichen. Der Rahmen ist im Preis inbegriffen.
Versand verfolgt und versichert mit geeigneter Verpackung.
Autor (zugeschrieben an)
Eugenio Spreafico (1856–1919) war eine zentrale Figur des lombardischen Naturalismus, der die Schönheit des Alltags durch eine solide Ausbildung an der Accademia di Brera unter der Leitung von Meistern wie Hayez und Bertini zu destillieren wusste. Trotz seiner akademischen Wurzeln entschied er sich bald, die großen historischen Themen hinter sich zu lassen und sich der Wahrheit der Brianzalandschaft und der Würde der landwirtschaftlichen Arbeit zu widmen. Seine Malerei zeichnet sich durch eine fast liebevolle Beobachtung der Natur aus, in der jedes Element – von den Cyclamen im Unterholz bis zu den müden Gesichtern der Arbeiter – von echtem Licht und tiefer emotionaler Anteilnahme durchdrungen ist.
Auf nationaler Ebene hoch geschätzter Künstler hat Spreafico es geschafft, seinen Stil von einem akribischen Realismus zu freieren und pastosere Pinselstriche zu wagen, dabei den Anklängen des Divisionismus nahe zu kommen, ohne jemals seine Poetik der Konkretheit zu verraten. Sein Erbe liegt genau in der Fähigkeit, das Alltägliche zu nobilitieren, indem er einen landwirtschaftlichen Schnappschuss oder eine häusliche Szene in eine universelle Erzählung von seltener Sensibilität verwandelt. Verstorben in Magreglio im Jahr 1919, bleibt er heute der visuelle Hüter einer ländlichen Welt, die dank seines Pinsels noch immer ihren Duft von Erde und Leben in sich trägt.
BESCHREIBUNG
„Cyclamen in Blüte“, Öl auf Leinwand, 41 × 44 cm mit Rahmen, 32 × 35 cm die Leinwand allein, datierbar ins letzte Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts, unten rechts signiert. Auf der Rückseite erneut signiert, darunter die Angabe „Monza“, wie sie in vielen Werken des Künstlers üblich ist.
Lebendige Darstellung von Cyclamen, die sanft aus dem Schatten der Vegetation hervortreten. Das Motiv, obwohl in seiner botanischen Natur einfach, wird zum absoluten Mittelpunkt erhoben: Die rosa Blütenblätter, typischer Eleganz nach oben gerichtet, erzeugen einen farblichen Kontrast, der fast pulsierend wirkt, gegen das marmorierte Grün der fleischigen Blätter und die braunen, tiefen Töne der feuchten Erde. Die Komposition meidet die Strenge der akademischen Stillleben-Natur, um eine vitale Momentaufnahme zu umarmen, in der die Blumen nicht "in Pose" erscheinen, sondern in ihrer spontanen und unordentlichen Blütenpracht zwischen Farnansätzen und Bruchstücken des Waldes eingefangen werden.
Aus technischer Sicht zeugt das Werk von Spreaficos entscheidendem Übergang zu den Anklängen des Divisionismus, der gerade gegen Ende des Jahrhunderts zu den lombardischen Naturalismus hinein zu dringen begann. Die Pinselstriche werden hier fragmentiert und materisch, mit nah beieinander gesetzten Farbtupfern, die nicht mehr die definierte Kontur suchen, sondern die atmosphärische Wiedergabe des Lichts, das durch das dichte Vegetationsgewirr dringt. Dieses Farbenspiel, basierend auf Harmonien silbergrüner Grüntöne und Carminrot-Akzenten, fügt das Gemälde perfekt in die Reife des Künstlers ein, einen Moment, in dem die solide realistische Ausbildung sich in eine eher lyrische und sensorische Suche auflöst. Gemälde von frischer Komposition und raffinierter malerischer Ausführung.
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Der Gesamtzustand ist gut, das Werk ist vollständig erhalten, mit leuchtenden, klar erkennbaren Farben und Pinselstrichen. Der Rahmen ist im Preis inbegriffen.
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