Ferdinando Silvani (1823-1899) - Paesaggio di Montagna






Master in frührenaissance Malerei mit Praktikum bei Sotheby’s und 15 Jahren Erfahrung.
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Paesaggio di Montagna, Öl auf Panel aus dem 19. Jahrhundert, Italienische Herkunft, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Autor
Ferdinando Silvani (1823–1899) war ein italienischer Maler und Graveur. Geboren in Parma, hob er sich als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Akademie der Bildenden Künste seiner Stadt hervor, wo er eine außergewöhnliche technische Fertigkeit sowohl in der Malerei als auch in der Gravur verfeinerte. Gerade die Gravur machte ihn bei den Zeitgenossen bekannt: Seine Fähigkeit, die Werke großer Meister, insbesondere des Correggio, in Kupferplatten von erstaunlicher Feinheit zu übertragen, ermöglichte es ihm, die Schönheit der parmesischen Kunst in ganz Europa zu verbreiten. Er beschränkte sich jedoch nicht auf reine Reproduktion, denn seine eigenständige Malproduktion spiegelte ein Gleichgewicht zwischen akademischer Gelassenheit und romantischer Inspiration wider, genährt von einer tiefen formalen Strenge und einer sehr sorgfältigen Farbempfindung.
Neben sakralen Motiven und Porträts zeigte Silvani eine besondere Vorliebe für Landschaften und fand in den majestätischen Berglandschaften sowie in den suggestiven venezianischen Ansichten die idealen Themen, um seine atmosphärische Sensibilität auszudrücken. Venedig, mit seinen Reflexen und dem wechselnden Licht, bot dem Künstler Anregungen, tonale Variationen von seltener Eleganz zu erproben, während die Alpenkuppen zu einem Ort einer nüchternen und feierlichen naturalistischen Besinnung wurden. Er starb 1899.
BESCHREIBUNG
"Paesaggio di Montagna", Öl auf Holztafel, 28×33 cm mit Rahmen, 10×15 cm, nur die Holztafel, unten rechts signiert, datierbar ins letzte Viertel des 19. Jahrhunderts.
Im Gemälde fängt der Künstler die Unermesslichkeit der alpinen Gipfel ein, ein wiederkehrendes und bevorzugtes Motiv in seiner künstlerischen Reife. Das Werk zeigt hohe Berge; am Hang erhebt sich eine einsame Hütte, fast absorbiert von der Weite der Natur, während im Hintergrund mächtige Felsmassive emporragen, teilweise verdeckt von einer Wolkendecke. Die Komposition wird geschickt orchestriert, um den Kontrast zwischen menschlicher Maßstab und der Unermesslichkeit der Natur zu betonen, und sie spiegelt jenes Gleichgewicht zwischen akademischer Zurückhaltung und romantischer Inspiration wider, das die Produktion des Autors aus Parma bestimmt.
Aus technischer Sicht ist das Gemälde absolut emblematisch für Silvanis Praxis, der es liebte, en plein air auf kleinen Tafeln zu malen, um seiner ausgeprägten atmosphärischen Sensibilität besser gerecht zu werden. Der Pinselstrich wirkt lebendig und dicht an materieller Substanz, vermag die Struktur der Felsen und die Wandelbarkeit des Himmels durch schnelle und sichere Tupfer wiederzugeben. Das Farbspiel entfaltet sich auf einer raffinierten Skala von Tonvariationen, wobei kalte Grautöne und das Blau der Berggipfel mit den tiefen Grüntönen der Vegetation dialogieren, Zeugnis jenes formalen Anspruchs und jener Detailgenauigkeit, die während seiner autoritativen Karriere an der Kunstakademie Parma gereift ist. Gemälde von schöner Ausführung und angenehmem ästhetischen Eindruck.
Zustandsbericht
Allgemeinzustand gut. Das Werk ist in jedem seiner Teile unversehrt und zeigt eine lebendige Farbgebung sowie klare, gut lesbare Pinselstriche. Der Rahmen ist als Beigabe zu verstehen.
Versand verfolgt und versichert mit geeigneter Verpackung.
Autor
Ferdinando Silvani (1823–1899) war ein italienischer Maler und Graveur. Geboren in Parma, hob er sich als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Akademie der Bildenden Künste seiner Stadt hervor, wo er eine außergewöhnliche technische Fertigkeit sowohl in der Malerei als auch in der Gravur verfeinerte. Gerade die Gravur machte ihn bei den Zeitgenossen bekannt: Seine Fähigkeit, die Werke großer Meister, insbesondere des Correggio, in Kupferplatten von erstaunlicher Feinheit zu übertragen, ermöglichte es ihm, die Schönheit der parmesischen Kunst in ganz Europa zu verbreiten. Er beschränkte sich jedoch nicht auf reine Reproduktion, denn seine eigenständige Malproduktion spiegelte ein Gleichgewicht zwischen akademischer Gelassenheit und romantischer Inspiration wider, genährt von einer tiefen formalen Strenge und einer sehr sorgfältigen Farbempfindung.
Neben sakralen Motiven und Porträts zeigte Silvani eine besondere Vorliebe für Landschaften und fand in den majestätischen Berglandschaften sowie in den suggestiven venezianischen Ansichten die idealen Themen, um seine atmosphärische Sensibilität auszudrücken. Venedig, mit seinen Reflexen und dem wechselnden Licht, bot dem Künstler Anregungen, tonale Variationen von seltener Eleganz zu erproben, während die Alpenkuppen zu einem Ort einer nüchternen und feierlichen naturalistischen Besinnung wurden. Er starb 1899.
BESCHREIBUNG
"Paesaggio di Montagna", Öl auf Holztafel, 28×33 cm mit Rahmen, 10×15 cm, nur die Holztafel, unten rechts signiert, datierbar ins letzte Viertel des 19. Jahrhunderts.
Im Gemälde fängt der Künstler die Unermesslichkeit der alpinen Gipfel ein, ein wiederkehrendes und bevorzugtes Motiv in seiner künstlerischen Reife. Das Werk zeigt hohe Berge; am Hang erhebt sich eine einsame Hütte, fast absorbiert von der Weite der Natur, während im Hintergrund mächtige Felsmassive emporragen, teilweise verdeckt von einer Wolkendecke. Die Komposition wird geschickt orchestriert, um den Kontrast zwischen menschlicher Maßstab und der Unermesslichkeit der Natur zu betonen, und sie spiegelt jenes Gleichgewicht zwischen akademischer Zurückhaltung und romantischer Inspiration wider, das die Produktion des Autors aus Parma bestimmt.
Aus technischer Sicht ist das Gemälde absolut emblematisch für Silvanis Praxis, der es liebte, en plein air auf kleinen Tafeln zu malen, um seiner ausgeprägten atmosphärischen Sensibilität besser gerecht zu werden. Der Pinselstrich wirkt lebendig und dicht an materieller Substanz, vermag die Struktur der Felsen und die Wandelbarkeit des Himmels durch schnelle und sichere Tupfer wiederzugeben. Das Farbspiel entfaltet sich auf einer raffinierten Skala von Tonvariationen, wobei kalte Grautöne und das Blau der Berggipfel mit den tiefen Grüntönen der Vegetation dialogieren, Zeugnis jenes formalen Anspruchs und jener Detailgenauigkeit, die während seiner autoritativen Karriere an der Kunstakademie Parma gereift ist. Gemälde von schöner Ausführung und angenehmem ästhetischen Eindruck.
Zustandsbericht
Allgemeinzustand gut. Das Werk ist in jedem seiner Teile unversehrt und zeigt eine lebendige Farbgebung sowie klare, gut lesbare Pinselstriche. Der Rahmen ist als Beigabe zu verstehen.
Versand verfolgt und versichert mit geeigneter Verpackung.
