Französische Schule (XX) - Fille de Sorrent

04
Tage
17
Stunden
36
Minuten
49
Sekunden
Startgebot
€ 1
Mindestpreis nicht erreicht
Caterina Maffeis
Experte
Von Caterina Maffeis ausgewählt

Master in frührenaissance Malerei mit Praktikum bei Sotheby’s und 15 Jahren Erfahrung.

Schätzung  € 500 - € 600
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 126073 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Fille de Sorrent ist ein 19. Jahrhundert romantisches Ölgemälde auf Holzplatte aus Frankreich, 46 × 38 cm, handsigniert in Rot unten rechts und der Französischen Schule (XX) zugeordnet.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Marie Alexandre Lenoir 1761-1839

Ein schönes Porträt einer Tänzerin

Titel Fille de Sorrent
Öl auf Holzplatte
Signiert rechts unten in rot Lenoir

Zustand wie auf den Fotos

Herkunft schweizer Auktionshaus 1960
Rahmen ist nicht Teil des Angebots

Viel Glück


Marie Alexandre Lenoir (* 27. Dezember 1761 in Paris; † 11. Juni 1839 ebenda) war ein französischer Archäologe. Als passionierter Autodidakt wurde er zum Kenner der französischen mittelalterlichen Kunst und bemühte sich während der Französischen Revolution darum, berühmte Denkmäler wie in Saint-Denis und Sainte-Geneviève vor der Zerstörung zu bewahren. Seine Rolle als Kunsthistoriker und Archäologe sowie Konservator und Gründer des Musée des Monuments français ist nicht unumstritten

Alexandre Lenoir hatte bei Gabriel François Doyen Malerei studiert. Dieser wurde 1789 in die Commission des Arts berufen, die unter dem Eindruck der Zerstörung historischer Monumente durch Vandalismus und Vernachlässigung während der beginnenden Französischen Revolution versuchen sollte, bedeutende Kunstwerke zu bewahren. Als Depots für die geretteten Kunstwerke wurden das Hôtel des Nesle und der ehemalige Konvent der Petits Augustins bestimmt, zu dessen Leiter Lenoir auf Betreiben Doyens und des Pariser Bürgermeisters 1791 berufen wurde. Nachdem 1793 der Louvre als neues Musée Central des Arts eröffnet wurde, das nur klassische und zeitgenössische Kunst präsentierte, war Lenoir dessen schärfster Kritiker und begann sich für die Einrichtung eines eigenen Museums für mittelalterliche Kunst einzusetzen.
Während der sich radikalisierenden Revolution setzte er sich weiterhin für die Bergung von historischen Zeugnissen ein, wie einiger Grabmäler der französischen Könige aus Saint-Denis aber auch Kunstwerke aus ganz Frankreich, obwohl er sich damit selbst in Gefahr begab. 1796 gelang es ihm schließlich im Petits Augustins das Musée des Antiquités et Monuments Français (kurz: Musée des Monuments français) zu eröffnen. Es war das erste öffentliche Museum, das in seiner Präsentation eine strikt chronologische Ordnung verfolgte und nur Kunstwerke des Mittelalters und der Renaissance in Frankreich ausstellte. Besonders die Anordnung der Objekte in entsprechend gestalteten „Epochenräumen“ war außergewöhnlich und sollte viele Museumskonzeptionen des 19. Jahrhunderts beeinflussen.
Da sich die wissenschaftlichen Standards und das Verständnis für mittelalterliche Kunst nach 1800 auch in der breiten Öffentlichkeit zu wandeln begann, stießen die (zum Teil kruden) konservatorischen Methoden Lenoirs zunehmend auf Kritik, so in Quatremère de Quincys Considérations morales. Nach dem Fall Napoléons und der Rückgabe geraubter Kunstwerke aus dem Louvre befahl Ludwig XVIII., auch viele der Kunstwerke in Lenoirs Museum an ihren Ursprungsort zurückbringen zu lassen. Dies veranlasste Lenoir zu einer Verteidigungsschrift, in der er die Umstände des Vandalismus während der Revolution schildert und zum Teil perhorresziert, womit er einen großen Einfluss auf die spätere Wahrnehmung der kulturellen Verbrechen während der Revolutionszeit hatte.
Seine Frau Adélaïde, geborene Binart, (1771–1832) stellte im Salon unter Lenoirs Namen aus.


Marie Alexandre Lenoir 1761-1839

Ein schönes Porträt einer Tänzerin

Titel Fille de Sorrent
Öl auf Holzplatte
Signiert rechts unten in rot Lenoir

Zustand wie auf den Fotos

Herkunft schweizer Auktionshaus 1960
Rahmen ist nicht Teil des Angebots

Viel Glück


Marie Alexandre Lenoir (* 27. Dezember 1761 in Paris; † 11. Juni 1839 ebenda) war ein französischer Archäologe. Als passionierter Autodidakt wurde er zum Kenner der französischen mittelalterlichen Kunst und bemühte sich während der Französischen Revolution darum, berühmte Denkmäler wie in Saint-Denis und Sainte-Geneviève vor der Zerstörung zu bewahren. Seine Rolle als Kunsthistoriker und Archäologe sowie Konservator und Gründer des Musée des Monuments français ist nicht unumstritten

Alexandre Lenoir hatte bei Gabriel François Doyen Malerei studiert. Dieser wurde 1789 in die Commission des Arts berufen, die unter dem Eindruck der Zerstörung historischer Monumente durch Vandalismus und Vernachlässigung während der beginnenden Französischen Revolution versuchen sollte, bedeutende Kunstwerke zu bewahren. Als Depots für die geretteten Kunstwerke wurden das Hôtel des Nesle und der ehemalige Konvent der Petits Augustins bestimmt, zu dessen Leiter Lenoir auf Betreiben Doyens und des Pariser Bürgermeisters 1791 berufen wurde. Nachdem 1793 der Louvre als neues Musée Central des Arts eröffnet wurde, das nur klassische und zeitgenössische Kunst präsentierte, war Lenoir dessen schärfster Kritiker und begann sich für die Einrichtung eines eigenen Museums für mittelalterliche Kunst einzusetzen.
Während der sich radikalisierenden Revolution setzte er sich weiterhin für die Bergung von historischen Zeugnissen ein, wie einiger Grabmäler der französischen Könige aus Saint-Denis aber auch Kunstwerke aus ganz Frankreich, obwohl er sich damit selbst in Gefahr begab. 1796 gelang es ihm schließlich im Petits Augustins das Musée des Antiquités et Monuments Français (kurz: Musée des Monuments français) zu eröffnen. Es war das erste öffentliche Museum, das in seiner Präsentation eine strikt chronologische Ordnung verfolgte und nur Kunstwerke des Mittelalters und der Renaissance in Frankreich ausstellte. Besonders die Anordnung der Objekte in entsprechend gestalteten „Epochenräumen“ war außergewöhnlich und sollte viele Museumskonzeptionen des 19. Jahrhunderts beeinflussen.
Da sich die wissenschaftlichen Standards und das Verständnis für mittelalterliche Kunst nach 1800 auch in der breiten Öffentlichkeit zu wandeln begann, stießen die (zum Teil kruden) konservatorischen Methoden Lenoirs zunehmend auf Kritik, so in Quatremère de Quincys Considérations morales. Nach dem Fall Napoléons und der Rückgabe geraubter Kunstwerke aus dem Louvre befahl Ludwig XVIII., auch viele der Kunstwerke in Lenoirs Museum an ihren Ursprungsort zurückbringen zu lassen. Dies veranlasste Lenoir zu einer Verteidigungsschrift, in der er die Umstände des Vandalismus während der Revolution schildert und zum Teil perhorresziert, womit er einen großen Einfluss auf die spätere Wahrnehmung der kulturellen Verbrechen während der Revolutionszeit hatte.
Seine Frau Adélaïde, geborene Binart, (1771–1832) stellte im Salon unter Lenoirs Namen aus.


Details

Künstler
Französische Schule (XX)
Angeboten mit Rahmen
Nein
Titel des Kunstwerks
Fille de Sorrent
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Frankreich
Zustand
Angemessener Zustand
Höhe
46 cm
Breite
38 cm
Stil
Romantik
Periode
19. Jahrhundert
Verkauft von
LiechtensteinVerifiziert
44
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Klassische Kunst und Impressionismus