Könige von Persis, ca. 1. Jahrhundert n. Chr.. Uncertain Ruler. Silver Hemidrachm Reverse: Diadem surrounded by an Aramaic legend. (Ohne mindestpreis)





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Antikes Persien, Königreich Persis, Silber-Hemidrachme (AR) eines unsicheren Herrschers, Gewicht 1,32 g, Durchmesser 12–14 mm, ca. 1. Jh. n. Chr.; Vorderseite: diademierter, drapierter Kopf links mit parthischer Tiara; Rückseite: Diadem ohne Bänder, eingerahmt von einer aramäischen Legende.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ANTIKE PERSIEN, PERSIS-KÖNIGREICH
Unsicherer Herrscher (ca. 1. Jahrhundert n. Chr.)
Silber-Hemidrachm (AR)
Gewicht: 1,32 g
Durchmesser: 12–14 mm
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Beschreibung
Vorderseite:
Diademierte und drapierte Büste eines unbekannten Königs nach links, mit spitzem Bart, trägt eine parthische Tiara mit Ohrenklappe, verziert mit einem Sichelmond.
Umkehren:
Diadem ohne Bindungen im Inneren, umgeben von einer aramäischen Legende.
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Historischer Hintergrund
Diese kleine Halbdrachme aus Silber stammt aus dem Königreich Persis, einer halbautonomen iranischen Gebietseinheit mit Sitz in Fārs (Süd-Iran) während der Partherzeit. Persis nahm eine einzigartige Stellung ein, sowohl als lokales Königreich unter der Oberherrschaft der Arsakiden als auch als kulturelles Herzland des alten Persiens, das die achämenidischen Traditionen lange nach dem Fall dieses Reiches bewahrte.
Die Herrscher Persiens prägten eine markante Münzprägung, die hellenistische Münzformen mit indigenen iranischen und aramäischen Elementen vereint. Die parthische Tiara auf der Vorderseite spiegelt den arsakidischen Einfluss wider, während die fortgesetzte Verwendung der aramäischen Schrift auf der Rückseite das Fortbestehen älterer Verwaltungstraditionen widerspiegelt, die auf achämenidische Praxis zurückgehen. Das Diadem-Motiv symbolisiert königliche Autorität, auch wenn keine ausdrückliche Titulatur vorhanden ist.
Münzen dieser Art sind aufgrund gekürzter Legenden und stilisierter Porträts typischerweise schwer bestimmten Herrschern zuzuordnen. Dennoch liefern sie wichtige Belege für die Kontinuität der lokalen dynastischen Herrschaft in Persis im ersten Jahrhundert nach Christus. Diese Münzen weisen zudem auf den späteren Aufstieg der sassanidischen Dynastie voraus, deren Gründer aus Persis im frühen dritten Jahrhundert nach Christus hervorgingen, und machen solche Münzen zu wertvollen Zeugen der Übergangsphase zwischen dem Partherreich und dem sassanidischen Iran.
ANTIKE PERSIEN, PERSIS-KÖNIGREICH
Unsicherer Herrscher (ca. 1. Jahrhundert n. Chr.)
Silber-Hemidrachm (AR)
Gewicht: 1,32 g
Durchmesser: 12–14 mm
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Beschreibung
Vorderseite:
Diademierte und drapierte Büste eines unbekannten Königs nach links, mit spitzem Bart, trägt eine parthische Tiara mit Ohrenklappe, verziert mit einem Sichelmond.
Umkehren:
Diadem ohne Bindungen im Inneren, umgeben von einer aramäischen Legende.
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Historischer Hintergrund
Diese kleine Halbdrachme aus Silber stammt aus dem Königreich Persis, einer halbautonomen iranischen Gebietseinheit mit Sitz in Fārs (Süd-Iran) während der Partherzeit. Persis nahm eine einzigartige Stellung ein, sowohl als lokales Königreich unter der Oberherrschaft der Arsakiden als auch als kulturelles Herzland des alten Persiens, das die achämenidischen Traditionen lange nach dem Fall dieses Reiches bewahrte.
Die Herrscher Persiens prägten eine markante Münzprägung, die hellenistische Münzformen mit indigenen iranischen und aramäischen Elementen vereint. Die parthische Tiara auf der Vorderseite spiegelt den arsakidischen Einfluss wider, während die fortgesetzte Verwendung der aramäischen Schrift auf der Rückseite das Fortbestehen älterer Verwaltungstraditionen widerspiegelt, die auf achämenidische Praxis zurückgehen. Das Diadem-Motiv symbolisiert königliche Autorität, auch wenn keine ausdrückliche Titulatur vorhanden ist.
Münzen dieser Art sind aufgrund gekürzter Legenden und stilisierter Porträts typischerweise schwer bestimmten Herrschern zuzuordnen. Dennoch liefern sie wichtige Belege für die Kontinuität der lokalen dynastischen Herrschaft in Persis im ersten Jahrhundert nach Christus. Diese Münzen weisen zudem auf den späteren Aufstieg der sassanidischen Dynastie voraus, deren Gründer aus Persis im frühen dritten Jahrhundert nach Christus hervorgingen, und machen solche Münzen zu wertvollen Zeugen der Übergangsphase zwischen dem Partherreich und dem sassanidischen Iran.

