Niederländische Schule (XIX) - Moonlight






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Moonlight, ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert aus den Niederlanden von einer niederländischen Schule.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Öl auf Holztafel
Eine kleine nächtliche Szenerie, die eine flach gelegene niederländische Flussstadt am Ufer zeigt, unter einer schweren, heranrückenden Wolkenmasse, gemalt mit einer bewusst zurückhaltenden Farbpalette und einem klaren Schwerpunkt auf Atmosphäre statt topografischer Genauigkeit. Die Komposition ist horizontal strukturiert, der Horizont wird in eine dunkle Silhouette verdichtet, die die rechte Seite verankert, während links Wasser und ferne Masten hinausgehen. Diese Asymmetrie destabilisiert die Szene subtil und verstärkt das Gefühl eines nahenden Wetters.
Die dominante bildnerische Kraft ist der Himmel: Breite, kreisförmige Pinselbewegungen gestalten dichte Sturmswolken, die nach unten drücken, visuell und psychologisch, auf den erhellten Horizontstreifen. Der Mond—tiefstehend und teilweise verdeckt—wirkt weniger als Lichtquelle im naturgetreuen Sinn als als kompositorisches Gelenk, das den bedrückenden oberen Bereich vom reflektierenden, ruhigen Wasser darunter trennt.
Was dem Gemälde seine Kohärenz verleiht, ist Maßstab und Ökonomie: In einem sehr begrenzten Format erzielt der Künstler eine überzeugende Tiefenwirkung und meteorologische Spannung durch Tonwertkontrast statt durch Detailreichtum. Die dunkle Einrahmung der Wolken um eine hellere zentrale Öffnung erzeugt einen subtilen Vignette-Effekt, der das Auge nach innen lenkt und den nächtlichen, nachdenklichen Charakter der Szene verstärkt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Öl auf Holztafel
Eine kleine nächtliche Szenerie, die eine flach gelegene niederländische Flussstadt am Ufer zeigt, unter einer schweren, heranrückenden Wolkenmasse, gemalt mit einer bewusst zurückhaltenden Farbpalette und einem klaren Schwerpunkt auf Atmosphäre statt topografischer Genauigkeit. Die Komposition ist horizontal strukturiert, der Horizont wird in eine dunkle Silhouette verdichtet, die die rechte Seite verankert, während links Wasser und ferne Masten hinausgehen. Diese Asymmetrie destabilisiert die Szene subtil und verstärkt das Gefühl eines nahenden Wetters.
Die dominante bildnerische Kraft ist der Himmel: Breite, kreisförmige Pinselbewegungen gestalten dichte Sturmswolken, die nach unten drücken, visuell und psychologisch, auf den erhellten Horizontstreifen. Der Mond—tiefstehend und teilweise verdeckt—wirkt weniger als Lichtquelle im naturgetreuen Sinn als als kompositorisches Gelenk, das den bedrückenden oberen Bereich vom reflektierenden, ruhigen Wasser darunter trennt.
Was dem Gemälde seine Kohärenz verleiht, ist Maßstab und Ökonomie: In einem sehr begrenzten Format erzielt der Künstler eine überzeugende Tiefenwirkung und meteorologische Spannung durch Tonwertkontrast statt durch Detailreichtum. Die dunkle Einrahmung der Wolken um eine hellere zentrale Öffnung erzeugt einen subtilen Vignette-Effekt, der das Auge nach innen lenkt und den nächtlichen, nachdenklichen Charakter der Szene verstärkt.
