Europäische Schule (XX) - Heiliger Markus vor Madonna mit Kind





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Titel Heiliger Markus vor Madonna mit Kind, originales Öl auf Textil aus Italien, Datierung 1946, Periode 1940–1950, verkauft mit Rahmen, guter Zustand, Höhe 39 cm, Breite 30 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gutachterliche Beschreibung
Der Heilige Lukas malt die Madonna (Lukas-Madonna)
Europäische Schule, 1946
Mischtechnik auf textilem Bildträger, signiert und datiert
1. Objektidentifikation und formale Einordnung
Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um ein sakrales Tafelbild mit christlich-ikonografischem Sujet, ausgeführt in Mischtechnik auf textilem Bildträger (Leinwand bzw. feines Gewebe), rückseitig auf Keilrahmen gespannt und in einem schlichten Profilrahmen präsentiert.
Schule: Europäische Schule
Signatur: unten links, unkenntlich (Jenbach, Lenbach ..?), datiert „1946“
Datierung: 1946 (gesichert durch Datierung im Bild)
Maße: Höhe 39 cm, Breite 30 cm, Tiefe 2 cm
Technik: Mischtechnik, oder Öl oder Acryl auf textilem Bildträger
Das Werk ist eindeutig als Originalarbeit der europäischen Sakralkunst der Mitte des 20. Jahrhunderts einzuordnen. Die unleserliche Signatur in Verbindung mit der klaren Datierung spricht für ein ateliergebundenes Einzelstück, nicht für eine Serienarbeit.
2. Ikonografische Analyse – Die Lukas-Madonna
Das dargestellte Motiv gehört zu den klassischen Bildthemen der christlichen Kunstgeschichte:
Der Evangelist Lukas als Maler der Gottesmutter.
Diese ikonografische Tradition reicht von der Spätantike über das Mittelalter bis in die Neuzeit und wurde über Jahrhunderte als symbolische Legitimation der Malerei selbst verstanden.
Hauptfiguren
Der Heilige Lukas
Lukas erscheint als bärtiger, älterer Mann in schlichter brauner Gewandung. Er sitzt in konzentrierter Haltung vor einer Maltafel oder einem Zeichenbrett. Sein Blick ist nicht auf das entstehende Bild gerichtet, sondern nach oben, was seine Rolle als Empfänger göttlicher Inspiration unterstreicht.
Die Vision: Maria mit dem Jesuskind
In der linken oberen Bildzone erscheint Maria mit dem Kind in einer Lichtaura (Mandorla). Die Darstellung folgt der traditionellen Ikonografie:
• Maria im blauen Gewand,
• das Kind frontal, segnend,
• beide Figuren mit klaren Aureolen.
Engelsköpfe (Putti)
Eine diagonale Kette von Engelsköpfen verbindet die irdische Szene des Lukas mit der himmlischen Erscheinung. Diese Diagonale fungiert als visuelle Verbindung zwischen geistiger Welt und menschlichem Schaffen.
Der Stier
Rechts unten erscheint der Stier als Evangelistensymbol des Lukas. Er steht ikonografisch für Opfer, Inkarnation und Zeugenschaft.
Architekturrahmung
Die Szene ist in eine angedeutete Rundbogenarchitektur eingefasst, was dem Bild den Charakter eines kleinen Andachtsbildes oder Hausaltars verleiht. Diese Rahmung ist typisch für sakrale Darstellungen in der europäischen Ikonen- und Tafelmalerei.
3. Technik und Malweise
Die technische Ausführung weist auf eine bewusst reduzierte, spirituell orientierte Malweise hin.
Farbauftrag
Der Farbauftrag ist trocken, dünnschichtig und lasierend, sodass die Struktur des textilen Trägers sichtbar bleibt. Dies erzeugt eine matte, fast freskenartige Oberfläche.
Linienführung
Die Konturen sind fein nachgezogen und teilweise grafisch betont. Die Figuren wirken stilisiert, nicht naturalistisch, mit klarer Priorität auf Symbolik statt Anatomie.
Farbigkeit
Die Farbpalette ist reduziert:
• Dominanz von Erdtönen (Ocker, Umbra, Braun),
• kontrastierendes Marienblau,
• goldgelbe Akzente in Aureolen und Engelslichtern.
Die Farbreduktion verstärkt die meditative Wirkung und ordnet das Werk eindeutig dem Bereich der kontemplativen Sakralkunst zu.
Stilistische Einordnung
Stilistisch bewegt sich das Werk zwischen:
• moderner Ikonenrenaissance,
• vereinfachter Andachtsmalerei,
• sachlich-reduzierter religiöser Bildsprache der europäischen Nachkriegskunst.
Das Bild verzichtet bewusst auf Pathos oder barocke Effekte und setzt auf eine zeitlose, stille, fast liturgische Bildästhetik.
4. Datierung und kunsthistorischer Kontext
Die Datierung 1946 ist integraler Bestandteil des Werkes und verleiht ihm eine besondere historische Aussagekraft. Das Bild entsteht in einer Phase des geistigen und kulturellen Neubeginns in Europa.
Die Wahl eines Motivs, das sich mit göttlicher Inspiration, geistiger Kontinuität und der Rolle des Künstlers als Vermittler zwischen Himmel und Erde beschäftigt, ist in diesem Kontext inhaltlich hochsignifikant.
Das Werk kann somit gelesen werden als:
ein Bild der inneren Ordnung, geistigen Rekonstruktion und spirituellen Vergewisserung.
5. Erhaltungszustand
Bildschicht
• Insgesamt stabil
• Keine großflächigen Malschichtverluste
• Leichte altersbedingte Verschmutzungen
• Keine aggressiven Retuschen sichtbar
Bildträger
• Textile Rückseite mit leichten altersbedingten Flecken
• Keine strukturellen Schäden
• Spannung des Gewebes intakt
Rahmung
• Schlichter, moderner Rahmen
• Nicht original, aber funktional und neutral
• Dient konservatorischem Schutz
Insgesamt befindet sich das Werk in gutem, sammelwürdigem Originalzustand mit authentischer Patina.
6. Kunsthistorische Bedeutung
Dieses Werk ist ein qualitativ solides und inhaltlich kohärentes Beispiel europäischer Sakralkunst der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Bedeutungsebenen:
Ikonografisch:
Spätes, modernes Zeugnis der jahrhundertealten Lukas-Madonna-Tradition.
Kulturhistorisch:
Dokument eines religiösen Bildprogramms in einer Phase des europäischen Neubeginns.
Künstlerisch:
Handwerklich saubere, bewusst reduzierte Einzelarbeit mit klarer spiritueller Intention.
7. Sammlerische Einordnung
Das Werk ist besonders interessant für:
Sammler sakraler Kunst des 20. Jahrhunderts
Ikonen- und Andachtsbild-Sammler
Kirchliche Sammlungen
Religionshistorisch orientierte Privatsammler
Sammler europäischer Nachkriegskunst mit spiritueller Thematik
Es handelt sich nicht um dekorative Massenware, sondern um ein eigenständiges, signiertes Originalwerk mit inhaltlicher Tiefe und kunsthistorischer Lesbarkeit.
Zusammenfassende Inhaltsangabe:
Der Heilige Lukas malt die Madonna, Europäische Schule, 1946, ist ein authentisches sakrales Originalgemälde in Mischtechnik auf textilem Bildträger.
Das Werk steht in der langen Tradition der Lukas-Ikonografie und überträgt dieses klassische Motiv in eine moderne, reduzierte Bildsprache.
Durch Datierung, Erhaltungszustand und ikonografische Klarheit stellt es ein wertvolles Belegstück europäischer Sakralkunst der Nachkriegszeit dar – ruhig, kontemplativ und inhaltlich geschlossen.
Fazit:
Ein stilles, ernsthaftes Andachtsbild mit kunsthistorischer Substanz, spiritueller Tiefe und dokumentarischem Charakter.
Gutachterliche Beschreibung
Der Heilige Lukas malt die Madonna (Lukas-Madonna)
Europäische Schule, 1946
Mischtechnik auf textilem Bildträger, signiert und datiert
1. Objektidentifikation und formale Einordnung
Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um ein sakrales Tafelbild mit christlich-ikonografischem Sujet, ausgeführt in Mischtechnik auf textilem Bildträger (Leinwand bzw. feines Gewebe), rückseitig auf Keilrahmen gespannt und in einem schlichten Profilrahmen präsentiert.
Schule: Europäische Schule
Signatur: unten links, unkenntlich (Jenbach, Lenbach ..?), datiert „1946“
Datierung: 1946 (gesichert durch Datierung im Bild)
Maße: Höhe 39 cm, Breite 30 cm, Tiefe 2 cm
Technik: Mischtechnik, oder Öl oder Acryl auf textilem Bildträger
Das Werk ist eindeutig als Originalarbeit der europäischen Sakralkunst der Mitte des 20. Jahrhunderts einzuordnen. Die unleserliche Signatur in Verbindung mit der klaren Datierung spricht für ein ateliergebundenes Einzelstück, nicht für eine Serienarbeit.
2. Ikonografische Analyse – Die Lukas-Madonna
Das dargestellte Motiv gehört zu den klassischen Bildthemen der christlichen Kunstgeschichte:
Der Evangelist Lukas als Maler der Gottesmutter.
Diese ikonografische Tradition reicht von der Spätantike über das Mittelalter bis in die Neuzeit und wurde über Jahrhunderte als symbolische Legitimation der Malerei selbst verstanden.
Hauptfiguren
Der Heilige Lukas
Lukas erscheint als bärtiger, älterer Mann in schlichter brauner Gewandung. Er sitzt in konzentrierter Haltung vor einer Maltafel oder einem Zeichenbrett. Sein Blick ist nicht auf das entstehende Bild gerichtet, sondern nach oben, was seine Rolle als Empfänger göttlicher Inspiration unterstreicht.
Die Vision: Maria mit dem Jesuskind
In der linken oberen Bildzone erscheint Maria mit dem Kind in einer Lichtaura (Mandorla). Die Darstellung folgt der traditionellen Ikonografie:
• Maria im blauen Gewand,
• das Kind frontal, segnend,
• beide Figuren mit klaren Aureolen.
Engelsköpfe (Putti)
Eine diagonale Kette von Engelsköpfen verbindet die irdische Szene des Lukas mit der himmlischen Erscheinung. Diese Diagonale fungiert als visuelle Verbindung zwischen geistiger Welt und menschlichem Schaffen.
Der Stier
Rechts unten erscheint der Stier als Evangelistensymbol des Lukas. Er steht ikonografisch für Opfer, Inkarnation und Zeugenschaft.
Architekturrahmung
Die Szene ist in eine angedeutete Rundbogenarchitektur eingefasst, was dem Bild den Charakter eines kleinen Andachtsbildes oder Hausaltars verleiht. Diese Rahmung ist typisch für sakrale Darstellungen in der europäischen Ikonen- und Tafelmalerei.
3. Technik und Malweise
Die technische Ausführung weist auf eine bewusst reduzierte, spirituell orientierte Malweise hin.
Farbauftrag
Der Farbauftrag ist trocken, dünnschichtig und lasierend, sodass die Struktur des textilen Trägers sichtbar bleibt. Dies erzeugt eine matte, fast freskenartige Oberfläche.
Linienführung
Die Konturen sind fein nachgezogen und teilweise grafisch betont. Die Figuren wirken stilisiert, nicht naturalistisch, mit klarer Priorität auf Symbolik statt Anatomie.
Farbigkeit
Die Farbpalette ist reduziert:
• Dominanz von Erdtönen (Ocker, Umbra, Braun),
• kontrastierendes Marienblau,
• goldgelbe Akzente in Aureolen und Engelslichtern.
Die Farbreduktion verstärkt die meditative Wirkung und ordnet das Werk eindeutig dem Bereich der kontemplativen Sakralkunst zu.
Stilistische Einordnung
Stilistisch bewegt sich das Werk zwischen:
• moderner Ikonenrenaissance,
• vereinfachter Andachtsmalerei,
• sachlich-reduzierter religiöser Bildsprache der europäischen Nachkriegskunst.
Das Bild verzichtet bewusst auf Pathos oder barocke Effekte und setzt auf eine zeitlose, stille, fast liturgische Bildästhetik.
4. Datierung und kunsthistorischer Kontext
Die Datierung 1946 ist integraler Bestandteil des Werkes und verleiht ihm eine besondere historische Aussagekraft. Das Bild entsteht in einer Phase des geistigen und kulturellen Neubeginns in Europa.
Die Wahl eines Motivs, das sich mit göttlicher Inspiration, geistiger Kontinuität und der Rolle des Künstlers als Vermittler zwischen Himmel und Erde beschäftigt, ist in diesem Kontext inhaltlich hochsignifikant.
Das Werk kann somit gelesen werden als:
ein Bild der inneren Ordnung, geistigen Rekonstruktion und spirituellen Vergewisserung.
5. Erhaltungszustand
Bildschicht
• Insgesamt stabil
• Keine großflächigen Malschichtverluste
• Leichte altersbedingte Verschmutzungen
• Keine aggressiven Retuschen sichtbar
Bildträger
• Textile Rückseite mit leichten altersbedingten Flecken
• Keine strukturellen Schäden
• Spannung des Gewebes intakt
Rahmung
• Schlichter, moderner Rahmen
• Nicht original, aber funktional und neutral
• Dient konservatorischem Schutz
Insgesamt befindet sich das Werk in gutem, sammelwürdigem Originalzustand mit authentischer Patina.
6. Kunsthistorische Bedeutung
Dieses Werk ist ein qualitativ solides und inhaltlich kohärentes Beispiel europäischer Sakralkunst der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Bedeutungsebenen:
Ikonografisch:
Spätes, modernes Zeugnis der jahrhundertealten Lukas-Madonna-Tradition.
Kulturhistorisch:
Dokument eines religiösen Bildprogramms in einer Phase des europäischen Neubeginns.
Künstlerisch:
Handwerklich saubere, bewusst reduzierte Einzelarbeit mit klarer spiritueller Intention.
7. Sammlerische Einordnung
Das Werk ist besonders interessant für:
Sammler sakraler Kunst des 20. Jahrhunderts
Ikonen- und Andachtsbild-Sammler
Kirchliche Sammlungen
Religionshistorisch orientierte Privatsammler
Sammler europäischer Nachkriegskunst mit spiritueller Thematik
Es handelt sich nicht um dekorative Massenware, sondern um ein eigenständiges, signiertes Originalwerk mit inhaltlicher Tiefe und kunsthistorischer Lesbarkeit.
Zusammenfassende Inhaltsangabe:
Der Heilige Lukas malt die Madonna, Europäische Schule, 1946, ist ein authentisches sakrales Originalgemälde in Mischtechnik auf textilem Bildträger.
Das Werk steht in der langen Tradition der Lukas-Ikonografie und überträgt dieses klassische Motiv in eine moderne, reduzierte Bildsprache.
Durch Datierung, Erhaltungszustand und ikonografische Klarheit stellt es ein wertvolles Belegstück europäischer Sakralkunst der Nachkriegszeit dar – ruhig, kontemplativ und inhaltlich geschlossen.
Fazit:
Ein stilles, ernsthaftes Andachtsbild mit kunsthistorischer Substanz, spiritueller Tiefe und dokumentarischem Charakter.

