Römische Republik. C. Considius Paetus. Denarius 46 B.C (Ohne mindestpreis)






Besitzt einen Master-Abschluss in Kunstgeschichte und einen Master-Abschluss in Chemie. Verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Konservierungswissenschaftler in verschiedenen Kontexten, darunter auch Tätigkeiten an den Vatikanischen Museen.
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Denarius aus Silber (AR), 46 v. Chr., geprägt von dem römischen Mint-Mmagistrat C. Considius Paetus, Vorderseite eine helmte Minerva rechts, Rückseite Sieg, der eine Quadriga rechts fährt; ca. 17 mm Durchmesser, 4 g, ungraded, mit Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
HERRSCHER: C. Considius Paetus
DATUM: 46 v. Chr.
Bezeichnung: Denarius
Material: Silber, AR
Größe & Gewicht: 17 mm, 4 g
Vorderseite: Minerva mit Helm, Büste nach rechts
Rückseite: Sieg treibt eine Quadriga nach rechts.
REFERENZEN: Cr465/5; Syd 992.
Kommt mit Echtheitszertifikat.
C. Considius Paetus war ein römischer Münzmeister (Monetalis), der in der Mitte der 40er v. Chr. operierte, einer Zeit, die durch die heftigen Bürgerkriege zwischen Julius Caesar und den Pompeianern geprägt war. Während seine persönliche Biografie im Vergleich zu bedeutenden politischen Figuren relativ unklar ist, ist er der Geschichte überwiegend durch die Silberdenare bekannt, die er um 46 v. Chr. herausgab. Seine Münzprägung ist besonders bekannt für ihre anspruchsvolle künstlerische Qualität und ihre Beachtung traditioneller Themen der römischen Republik, oft mit Gottheiten wie Apollo oder Erycina.
Die Bildsprache auf seinen Münzen wird als Trägerin bedeutender politischer Bedeutung und der Ahnenlinien angesehen. Eine seiner bekanntesten Ausgaben zeigt auf der Rückseite den Tempel der Venus Erycina, was einige Numismatisten als subtile Anspielung auf die Verbindungen seiner Familie zu Sizilien oder als Versuch interpretieren, sich mit dem göttlichen Wohlwollen in Einklang zu setzen, das von den führenden Fraktionen der Epoche beansprucht wurde. Die Darstellung des mit Lorbeerkranz umgebenen Apollo-Kopfes auf der Vorderseite war ein gängiges Motiv; doch unter Paetus’ Leitung erreichte die Ausführung einen Detailgrad, der diese Münzen bei modernen Sammlern wegen ihrer stilistischen Eleganz außerordentlich begehrt macht.
Paetus' Karriere fiel mit dem Untergang des traditionellen Geldwesens der Römischen Republik zusammen. Als Caesars Einfluss wuchs, begann die Autonomie einzelner Münzbeamter sich zugunsten zentraler Propaganda zu verschieben. Indem er Münzen prägte, die klassische religiöse Symbole mit seinem eigenen Familiennamen in Einklang brachten, nahm Paetus an der letzten Epoche des wettbewerbsorientierten Selbstbildes der römischen Elite teil. Seine Arbeit dient als physisches Zeugnis der kulturellen und politischen Spannungen der späten Republik, festgehalten auf kleinen, runden Silberscheiben.
Der Verkäufer stellt sich vor
HERRSCHER: C. Considius Paetus
DATUM: 46 v. Chr.
Bezeichnung: Denarius
Material: Silber, AR
Größe & Gewicht: 17 mm, 4 g
Vorderseite: Minerva mit Helm, Büste nach rechts
Rückseite: Sieg treibt eine Quadriga nach rechts.
REFERENZEN: Cr465/5; Syd 992.
Kommt mit Echtheitszertifikat.
C. Considius Paetus war ein römischer Münzmeister (Monetalis), der in der Mitte der 40er v. Chr. operierte, einer Zeit, die durch die heftigen Bürgerkriege zwischen Julius Caesar und den Pompeianern geprägt war. Während seine persönliche Biografie im Vergleich zu bedeutenden politischen Figuren relativ unklar ist, ist er der Geschichte überwiegend durch die Silberdenare bekannt, die er um 46 v. Chr. herausgab. Seine Münzprägung ist besonders bekannt für ihre anspruchsvolle künstlerische Qualität und ihre Beachtung traditioneller Themen der römischen Republik, oft mit Gottheiten wie Apollo oder Erycina.
Die Bildsprache auf seinen Münzen wird als Trägerin bedeutender politischer Bedeutung und der Ahnenlinien angesehen. Eine seiner bekanntesten Ausgaben zeigt auf der Rückseite den Tempel der Venus Erycina, was einige Numismatisten als subtile Anspielung auf die Verbindungen seiner Familie zu Sizilien oder als Versuch interpretieren, sich mit dem göttlichen Wohlwollen in Einklang zu setzen, das von den führenden Fraktionen der Epoche beansprucht wurde. Die Darstellung des mit Lorbeerkranz umgebenen Apollo-Kopfes auf der Vorderseite war ein gängiges Motiv; doch unter Paetus’ Leitung erreichte die Ausführung einen Detailgrad, der diese Münzen bei modernen Sammlern wegen ihrer stilistischen Eleganz außerordentlich begehrt macht.
Paetus' Karriere fiel mit dem Untergang des traditionellen Geldwesens der Römischen Republik zusammen. Als Caesars Einfluss wuchs, begann die Autonomie einzelner Münzbeamter sich zugunsten zentraler Propaganda zu verschieben. Indem er Münzen prägte, die klassische religiöse Symbole mit seinem eigenen Familiennamen in Einklang brachten, nahm Paetus an der letzten Epoche des wettbewerbsorientierten Selbstbildes der römischen Elite teil. Seine Arbeit dient als physisches Zeugnis der kulturellen und politischen Spannungen der späten Republik, festgehalten auf kleinen, runden Silberscheiben.
