Römisches Reich. Marcus Aurelius (AD 161-180). Denarius Rome - Concordia seated (Ohne mindestpreis)





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Marcus-Aurelius-Denar aus Silber (AR), 17 mm Durchmesser, 3,2 g, römische Prägung mit Concordia sitzend auf der Rückseite und der Aufschrift IMP M AVREL ANTONINVS AVG, mit Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herrscher: Marcus Aurelius
DATUM: 159–160 n. Chr.
Bezeichnung: Denarius
Material: Silber, AR
GRÖSSE & GEWICHT: 17 mm, 3,2 g
Vorderseite: Imperator M. Aurelius Antoninus Augustus, nackter Kopf nach rechts.
RÜCKSEITE: CONCORD AVG TRP XVI COS III, Concordia rechts sitzend, hält eine Patera und den Arm auf Spes ruhend, Spes auf einem Horn der Fülle platziert.
Kommt mit Echtheitszertifikat.
Marc Aurel, der von 161 bis 180 n. Chr. herrschte, erinnert sich als der letzte der »Fünf guten Kaiser« und vermutlich als der tiefgründigste Philosophenkönig in der westlichen Geschichte. Seine Herrschaft zeichnete sich durch einen deutlichen Kontrast zwischen seinem inneren Bekenntnis zur stoischen Ruhe und dem äußeren Chaos eines zerfallenden Reiches aus. Er verbrachte einen Großteil seiner Herrschaft an den Grenzen, führte persönlich römische Legionen gegen germanische Stämme und das Partherreich, während er gleichzeitig die Schrecken der Antoninischen Pest durchlebte, die die römische Bevölkerung dezimierte.
Trotz des ständigen Kriegs- und Verwaltungsdrucks schuf er eines der einflussreichsten Werke der antiken Philosophie: seine privaten Tagebücher, heute als Die Meditationen bekannt. Auf Griechisch verfasst, während er im Feldzug war, sollten diese Schriften niemals zur Veröffentlichung bestimmt, sondern als persönliches spirituelles Übungsbuch dienen. Darin betonte Aurelius die Bedeutung der Pflicht, die Vergänglichkeit des Lebens und die Notwendigkeit, einen disziplinierten Geist dem Widrigkeiten gegenüber zu bewahren. Seine Schriften offenbaren einen Mann, der sich seiner eigenen Sterblichkeit und der schweren Last absoluter Macht sehr wohl bewusst ist und danach strebt, in einer oft gleichgültigen Welt tugendhaft zu bleiben.
Sein numismatisches Vermächtnis ist ebenso bedeutend, da seine Münzen eine visuelle Zeitlinie seiner langen Reise vom jungen Caesar unter Antoninus Pius bis zu einem verwitterten, bärtigen Augustus liefern. Frühe Ausgaben feiern seine Frömmigkeit und sein harmonisches Mitregieren mit Lucius Verus, während späteren Münzen häufig Themen von »Liberalitas« (Großzügigkeit) und »Victoria« (Sieg) darstellen, um die öffentliche Moral während der Marcomannischen Kriege aufrechtzuerhalten. Heute bleibt Marcus Aurelius eine herausragende Gestalt, deren Leben als Fallstudie für den Balanceakt dient, die Anforderungen der Führung mit dem Streben nach persönlicher Integrität zu vereinen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Herrscher: Marcus Aurelius
DATUM: 159–160 n. Chr.
Bezeichnung: Denarius
Material: Silber, AR
GRÖSSE & GEWICHT: 17 mm, 3,2 g
Vorderseite: Imperator M. Aurelius Antoninus Augustus, nackter Kopf nach rechts.
RÜCKSEITE: CONCORD AVG TRP XVI COS III, Concordia rechts sitzend, hält eine Patera und den Arm auf Spes ruhend, Spes auf einem Horn der Fülle platziert.
Kommt mit Echtheitszertifikat.
Marc Aurel, der von 161 bis 180 n. Chr. herrschte, erinnert sich als der letzte der »Fünf guten Kaiser« und vermutlich als der tiefgründigste Philosophenkönig in der westlichen Geschichte. Seine Herrschaft zeichnete sich durch einen deutlichen Kontrast zwischen seinem inneren Bekenntnis zur stoischen Ruhe und dem äußeren Chaos eines zerfallenden Reiches aus. Er verbrachte einen Großteil seiner Herrschaft an den Grenzen, führte persönlich römische Legionen gegen germanische Stämme und das Partherreich, während er gleichzeitig die Schrecken der Antoninischen Pest durchlebte, die die römische Bevölkerung dezimierte.
Trotz des ständigen Kriegs- und Verwaltungsdrucks schuf er eines der einflussreichsten Werke der antiken Philosophie: seine privaten Tagebücher, heute als Die Meditationen bekannt. Auf Griechisch verfasst, während er im Feldzug war, sollten diese Schriften niemals zur Veröffentlichung bestimmt, sondern als persönliches spirituelles Übungsbuch dienen. Darin betonte Aurelius die Bedeutung der Pflicht, die Vergänglichkeit des Lebens und die Notwendigkeit, einen disziplinierten Geist dem Widrigkeiten gegenüber zu bewahren. Seine Schriften offenbaren einen Mann, der sich seiner eigenen Sterblichkeit und der schweren Last absoluter Macht sehr wohl bewusst ist und danach strebt, in einer oft gleichgültigen Welt tugendhaft zu bleiben.
Sein numismatisches Vermächtnis ist ebenso bedeutend, da seine Münzen eine visuelle Zeitlinie seiner langen Reise vom jungen Caesar unter Antoninus Pius bis zu einem verwitterten, bärtigen Augustus liefern. Frühe Ausgaben feiern seine Frömmigkeit und sein harmonisches Mitregieren mit Lucius Verus, während späteren Münzen häufig Themen von »Liberalitas« (Großzügigkeit) und »Victoria« (Sieg) darstellen, um die öffentliche Moral während der Marcomannischen Kriege aufrechtzuerhalten. Heute bleibt Marcus Aurelius eine herausragende Gestalt, deren Leben als Fallstudie für den Balanceakt dient, die Anforderungen der Führung mit dem Streben nach persönlicher Integrität zu vereinen.

