Römisches Reich. Salonina (Augusta, 254-268 n.u.Z.). Antoninianus (Ohne mindestpreis)





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Antoninian von Salonina, Silber (AR), 23 mm, 4,4 g; Vorderseite SALONINA AVG mit diademierter drapierter Büste rechts auf dem Halbmond, Rückseite PVDICITIA sitzend links mit Patera und Zepter, Münzmarke Q; mit Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kaiserin: Salonina
DATUM: 263–264 n. Chr.
Bezeichnung: Antoninianus
Material: Silber, AR
GRÖSSE & GEWICHT: 23 mm, 4,4 g
VORDERSEITE: SALONINA AVG, diademierte, drapierte Büste rechts auf einem Halbmond.
RÜCKSEITE: PVDICITIA, Pudicitia links sitzend, hält Patera und Zepter. Münzzeichen Q
Kommt mit Echtheitszertifikat.
Cornelia Salonina, die Ehefrau von Kaiser Gallienus, war eine der einflussreichsten und beständigsten Kaiserinnen des 3. Jahrhunderts und regierte von etwa 253 bis 268 n. Chr. In einer Zeit, die durch die „Krise des Dritten Jahrhunderts“ – ein erbarmungsloser Kreislauf aus Seuchen, Invasionen und inneren Unruhen – definiert war, stand Salonina als Symbol der Stabilität und traditionellen römischen Tugend. Sie wurde der prestigeträchtige Titel Augusta verliehen und später Mater Castrorum (Mutter der Lager), eine Ehre, die üblicherweise für Kaiserinnen reserviert ist, die ihre Ehemänner auf Militärkampagnen begleiteten, was ihre aktive Rolle im öffentlichen und politischen Leben des Reiches kennzeichnete.
In der Numismatik wird Salonina für ein umfangreiches und vielfältiges Münzwerk gefeiert, das überwiegend silberne (und später silberbeschichtete Bronze) Antoniniane umfasst. Ihre Münzen betonen häufig Themen wie häusliche Harmonie und göttlichen Schutz, wobei Rückseiten oft Concordia (Harmonie) oder Vesta zeigen.Vielleicht am auffälligsten ist ihre Serie "AEQVITAS AVG" und ihre Verbindung zur Göttin Juno. Als die Wirtschaftskrise sich verschärfte und der Silbergehalt der römischen Währung stark sank, bietet ihre Münzprägung eine klare visuelle Dokumentation des Entwertungsprozesses, bei dem das einst glänzende Silber in dunkle, kupferreiche Legierungen überging, wie sie in den späten 260ern typisch sind."
Über ihre Rolle als Galionsfigur hinaus war Salonina bekannt für ihre intellektuellen Bestrebungen und ihr angebliches Mäzenatentum des neoplatonischen Philosophen Plotinus. Der Legende nach waren sie und Gallienus so von seinen Lehren berührt, dass sie erwogen, eine „Stadt der Philosophen“ (Platonopolis) in Kampanien zu gründen, doch das Vorhaben wurde nie verwirklicht, bedingt durch die Kriegsbelastungen. Ihr Leben endete tragisch während der Ermordung ihres Mannes bei der Belagerung Mediolanums (Mailand). Heute bleiben ihre eleganten Porträts auf antiken Münzen der primäre Beleg für eine Frau, die während einer der dunkelsten Epochen Roms bestrebt war, Kultur und Würde zu kultivieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Kaiserin: Salonina
DATUM: 263–264 n. Chr.
Bezeichnung: Antoninianus
Material: Silber, AR
GRÖSSE & GEWICHT: 23 mm, 4,4 g
VORDERSEITE: SALONINA AVG, diademierte, drapierte Büste rechts auf einem Halbmond.
RÜCKSEITE: PVDICITIA, Pudicitia links sitzend, hält Patera und Zepter. Münzzeichen Q
Kommt mit Echtheitszertifikat.
Cornelia Salonina, die Ehefrau von Kaiser Gallienus, war eine der einflussreichsten und beständigsten Kaiserinnen des 3. Jahrhunderts und regierte von etwa 253 bis 268 n. Chr. In einer Zeit, die durch die „Krise des Dritten Jahrhunderts“ – ein erbarmungsloser Kreislauf aus Seuchen, Invasionen und inneren Unruhen – definiert war, stand Salonina als Symbol der Stabilität und traditionellen römischen Tugend. Sie wurde der prestigeträchtige Titel Augusta verliehen und später Mater Castrorum (Mutter der Lager), eine Ehre, die üblicherweise für Kaiserinnen reserviert ist, die ihre Ehemänner auf Militärkampagnen begleiteten, was ihre aktive Rolle im öffentlichen und politischen Leben des Reiches kennzeichnete.
In der Numismatik wird Salonina für ein umfangreiches und vielfältiges Münzwerk gefeiert, das überwiegend silberne (und später silberbeschichtete Bronze) Antoniniane umfasst. Ihre Münzen betonen häufig Themen wie häusliche Harmonie und göttlichen Schutz, wobei Rückseiten oft Concordia (Harmonie) oder Vesta zeigen.Vielleicht am auffälligsten ist ihre Serie "AEQVITAS AVG" und ihre Verbindung zur Göttin Juno. Als die Wirtschaftskrise sich verschärfte und der Silbergehalt der römischen Währung stark sank, bietet ihre Münzprägung eine klare visuelle Dokumentation des Entwertungsprozesses, bei dem das einst glänzende Silber in dunkle, kupferreiche Legierungen überging, wie sie in den späten 260ern typisch sind."
Über ihre Rolle als Galionsfigur hinaus war Salonina bekannt für ihre intellektuellen Bestrebungen und ihr angebliches Mäzenatentum des neoplatonischen Philosophen Plotinus. Der Legende nach waren sie und Gallienus so von seinen Lehren berührt, dass sie erwogen, eine „Stadt der Philosophen“ (Platonopolis) in Kampanien zu gründen, doch das Vorhaben wurde nie verwirklicht, bedingt durch die Kriegsbelastungen. Ihr Leben endete tragisch während der Ermordung ihres Mannes bei der Belagerung Mediolanums (Mailand). Heute bleiben ihre eleganten Porträts auf antiken Münzen der primäre Beleg für eine Frau, die während einer der dunkelsten Epochen Roms bestrebt war, Kultur und Würde zu kultivieren.

