Ulvi Liegi (1858-1939) - Senza Titolo





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Öl auf Karton Meereslandschaft von Ulvi Liegi (1858–1939), Titel Senza Titolo, 1928, Italien, Originalausgabe, mit Rahmen geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ulvi Liegi (Livorno, 1858 - ivi, 1939), "Marina mit Seebad", Öl auf Karton, 23 x 32,9 cm, Abmessungen inklusive Rahmen 50,5 x 61 cm, Doppelunterschrift: Unterzeichnet und datiert mit Bleistift 1928 unten links und Unterschrift in Öl unten rechts.
Ulvi Liegi, ein Anagramm von Luigi Moisé Levi, entstammt einer wohlhabenden jüdischen Familie in Livorno, wo er sich zu bilden beginnt. In den frühen 1880er Jahren ist er in Florenz, besucht die Accademia di Belle Arti, aber auch die Macchiaioli-Maler wie Giovanni Fattori und malt direkt aus der Natur. Die Ausbildung setzt er in Paris (1886) und London fort, hier nimmt er an der I Exposition Italiana (London, 1888) und an der Weltausstellung in Paris (1889) teil, doch seine Verbindung zu Livorno bleibt bestehen: 1886 ist er bei der Ersten Ausstellung der Schönen Künste in Livorno bei den Bagni Pancaldi.
Nach einer weiteren Florentiner Phase (ab 1895) und einem Jahr in der hohen Valsugana (1906) kehrt er 1908 nach Livorno zurück. Dort besucht er das Caffè Bardi, Treffpunkt der Künstler von 1909 bis 1921, setzt seine Ausstellungen fort und stößt in vielen Werken auf Ausblicke seiner Stadt. Stadtansichten und Landschaften kennzeichnen seinen ganzen Werdegang: Die Orte, in denen er gelebt hat, werden zunächst mit raschen, aneinander gereihten Pinselstrichen beschrieben, abgeleitet von Fattori, dann mit immer klareren und festeren Strichen, reinen Farben in leuchtenden und leuchtend gestrichenen Tönen, teils schrill, und mit großer Aufmerksamkeit für das Licht, wie hier im Museum Das Markthaus (1924) und Das Innere der Synagoge von Livorno (1935).
Seit 1921 ist er Präsident der „Gruppo Labronico“, der im Vorjahr gegründet wurde, um das Erbe von Fattori und Mario Puccini, der soeben verstorben war, zu bündeln. Eben dieses Jahr zeigt er sich auf den Biennalen in Rom (1921-25) und später auf der Biennale von Venedig (1928-36). Im Jahr 1932 verleiht ihm die Stadt Livorno die Goldmedaille für seine Tätigkeit als kultureller Förderer.
Trotzdem stirbt er in Armut und Einsamkeit im Alter von 80 Jahren.
Der Versand erfolgt AUSNAHMSLOS nur innerhalb der Europäischen Union.
Ulvi Liegi (Livorno, 1858 - ivi, 1939), "Marina mit Seebad", Öl auf Karton, 23 x 32,9 cm, Abmessungen inklusive Rahmen 50,5 x 61 cm, Doppelunterschrift: Unterzeichnet und datiert mit Bleistift 1928 unten links und Unterschrift in Öl unten rechts.
Ulvi Liegi, ein Anagramm von Luigi Moisé Levi, entstammt einer wohlhabenden jüdischen Familie in Livorno, wo er sich zu bilden beginnt. In den frühen 1880er Jahren ist er in Florenz, besucht die Accademia di Belle Arti, aber auch die Macchiaioli-Maler wie Giovanni Fattori und malt direkt aus der Natur. Die Ausbildung setzt er in Paris (1886) und London fort, hier nimmt er an der I Exposition Italiana (London, 1888) und an der Weltausstellung in Paris (1889) teil, doch seine Verbindung zu Livorno bleibt bestehen: 1886 ist er bei der Ersten Ausstellung der Schönen Künste in Livorno bei den Bagni Pancaldi.
Nach einer weiteren Florentiner Phase (ab 1895) und einem Jahr in der hohen Valsugana (1906) kehrt er 1908 nach Livorno zurück. Dort besucht er das Caffè Bardi, Treffpunkt der Künstler von 1909 bis 1921, setzt seine Ausstellungen fort und stößt in vielen Werken auf Ausblicke seiner Stadt. Stadtansichten und Landschaften kennzeichnen seinen ganzen Werdegang: Die Orte, in denen er gelebt hat, werden zunächst mit raschen, aneinander gereihten Pinselstrichen beschrieben, abgeleitet von Fattori, dann mit immer klareren und festeren Strichen, reinen Farben in leuchtenden und leuchtend gestrichenen Tönen, teils schrill, und mit großer Aufmerksamkeit für das Licht, wie hier im Museum Das Markthaus (1924) und Das Innere der Synagoge von Livorno (1935).
Seit 1921 ist er Präsident der „Gruppo Labronico“, der im Vorjahr gegründet wurde, um das Erbe von Fattori und Mario Puccini, der soeben verstorben war, zu bündeln. Eben dieses Jahr zeigt er sich auf den Biennalen in Rom (1921-25) und später auf der Biennale von Venedig (1928-36). Im Jahr 1932 verleiht ihm die Stadt Livorno die Goldmedaille für seine Tätigkeit als kultureller Förderer.
Trotzdem stirbt er in Armut und Einsamkeit im Alter von 80 Jahren.
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