Jean-Michel Folon (1934-2005) - sans titre






Spezialisiert auf Papierarbeiten und (Neue) Pariser Schule. Ehemaliger Galeriebesitzer.
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Jean-Michel Folon, sans titre (1971) ist eine Farblithographie in einer limitierten Auflage von 39/75 mit Landschaftsmotiv in Rot, Blau und Schwarz, guter Zustand; Druckgröße 54 × 74,5 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Jean-Michel Folon –Sans Titre (1971)
Zum Verkauf steht eine seltene Farblithographie von Jean-Michel Folon aus dem Jahr 1971, betitelt „sans titre“. Die Arbeit ist in den für Folon typischen, reduzierten Farbklängen gehalten – Rot, Blau und Schwarz – und zeigt ein charakteristisches Motiv seiner poetisch-surrealen Bildwelt, das in ähnlicher Form auch in weiteren Druckvarianten seines Œuvres vorkommt.
Die Lithographie stammt aus einer limitierten Auflage von 75 Exemplaren und ist nummeriert 39/75. Das Werk überzeugt durch seine klare Komposition, die stilisierte Formsprache und die atmosphärische Wirkung, die Folons Arbeiten weltweit bekannt gemacht haben.
Technik: Farblithographie (rot/blauz/schwarz)
Titel: sans titre
Jahr: 1971
Auflage: 39/75
Druckgröße: ca. 54 × 74,5 cm
Papiergröße: ca. 77 × 94 cm
Zustand
Der Druck befindet sich in gutem Zustand. Der Papierrand ist leicht vergilbt und weist altersbedingte Spuren der Zeit auf, was bei Arbeiten dieser Epoche üblich ist und die Authentizität des Blattes unterstreicht. Das Motiv selbst ist klar erhalten und farblich sehr präsent. Der Druck war stets im selben Rahmenlosen Glashalter geschützt gerahmt.
Ein sammelwürdiges Werk aus Folons klassischer Schaffensperiode – ideal für Liebhaber grafischer Kunst und belgischer Nachkriegskunst.
Jean-Michel Folon (1934–2005) – Biografie
Jean-Michel Folon (1934–2005) zählt zu den bedeutendsten belgischen Künstlern des 20. Jahrhunderts und ist international bekannt für seine poetisch-melancholischen Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen. Sein unverwechselbarer Stil – geprägt von zarten Farbverläufen, minimalistischen Formen und den berühmten anonymen „Everyman“-Figuren – machte ihn zu einem der meistgeschätzten Illustratoren und Plakatkünstler Europas.
Folon schuf im Laufe seiner Karriere über 600 Plakate und arbeitete für weltbekannte Auftraggeber und Institutionen wie Olivetti, Amnesty International und zahlreiche kulturelle Einrichtungen. Darüber hinaus illustrierte er renommierte Magazine wie The New Yorker und gestaltete Buchillustrationen zu Autoren wie Franz Kafka und Ray Bradbury. Seine Kunst verbindet eine stille, surreal anmutende Bildsprache mit humanistischen Botschaften und einem starken Engagement für Menschenrechte und Umweltbewusstsein.
Geboren wurde Folon am 1. März 1934 in Uccle (Brüssel). Er begann zunächst ein Architekturstudium, brach dieses jedoch ab, um sich vollständig der Kunst zu widmen. 1955 zog er nach Paris, wo er seine künstlerische Identität entwickelte und rasch internationale Anerkennung erlangte.
Seine Werke wurden weltweit in bedeutenden Museen und Ausstellungen präsentiert, unter anderem im Musée des Arts Décoratifs (Paris), im Museo Correr (Venedig) sowie in internationalen Sammlungen in den USA. Für sein Lebenswerk erhielt Folon zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2003 die französische Ehrenlegion. Zudem wurde er als UNICEF-Botschafter für seine humanitäre Arbeit geehrt.
Im Jahr 2000 gründete er die Fondation Folon in La Hulpe (Belgien), die heute als zentrale Institution zur Bewahrung und Präsentation seines umfangreichen Œuvres gilt.
Jean-Michel Folon verstarb am 20. Oktober 2005 im Alter von 71 Jahren. Sein Werk bleibt bis heute ein Symbol für poetische Bildkunst, stille Gesellschaftskritik und zeitlose Humanität.
Jean-Michel Folon –Sans Titre (1971)
Zum Verkauf steht eine seltene Farblithographie von Jean-Michel Folon aus dem Jahr 1971, betitelt „sans titre“. Die Arbeit ist in den für Folon typischen, reduzierten Farbklängen gehalten – Rot, Blau und Schwarz – und zeigt ein charakteristisches Motiv seiner poetisch-surrealen Bildwelt, das in ähnlicher Form auch in weiteren Druckvarianten seines Œuvres vorkommt.
Die Lithographie stammt aus einer limitierten Auflage von 75 Exemplaren und ist nummeriert 39/75. Das Werk überzeugt durch seine klare Komposition, die stilisierte Formsprache und die atmosphärische Wirkung, die Folons Arbeiten weltweit bekannt gemacht haben.
Technik: Farblithographie (rot/blauz/schwarz)
Titel: sans titre
Jahr: 1971
Auflage: 39/75
Druckgröße: ca. 54 × 74,5 cm
Papiergröße: ca. 77 × 94 cm
Zustand
Der Druck befindet sich in gutem Zustand. Der Papierrand ist leicht vergilbt und weist altersbedingte Spuren der Zeit auf, was bei Arbeiten dieser Epoche üblich ist und die Authentizität des Blattes unterstreicht. Das Motiv selbst ist klar erhalten und farblich sehr präsent. Der Druck war stets im selben Rahmenlosen Glashalter geschützt gerahmt.
Ein sammelwürdiges Werk aus Folons klassischer Schaffensperiode – ideal für Liebhaber grafischer Kunst und belgischer Nachkriegskunst.
Jean-Michel Folon (1934–2005) – Biografie
Jean-Michel Folon (1934–2005) zählt zu den bedeutendsten belgischen Künstlern des 20. Jahrhunderts und ist international bekannt für seine poetisch-melancholischen Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen. Sein unverwechselbarer Stil – geprägt von zarten Farbverläufen, minimalistischen Formen und den berühmten anonymen „Everyman“-Figuren – machte ihn zu einem der meistgeschätzten Illustratoren und Plakatkünstler Europas.
Folon schuf im Laufe seiner Karriere über 600 Plakate und arbeitete für weltbekannte Auftraggeber und Institutionen wie Olivetti, Amnesty International und zahlreiche kulturelle Einrichtungen. Darüber hinaus illustrierte er renommierte Magazine wie The New Yorker und gestaltete Buchillustrationen zu Autoren wie Franz Kafka und Ray Bradbury. Seine Kunst verbindet eine stille, surreal anmutende Bildsprache mit humanistischen Botschaften und einem starken Engagement für Menschenrechte und Umweltbewusstsein.
Geboren wurde Folon am 1. März 1934 in Uccle (Brüssel). Er begann zunächst ein Architekturstudium, brach dieses jedoch ab, um sich vollständig der Kunst zu widmen. 1955 zog er nach Paris, wo er seine künstlerische Identität entwickelte und rasch internationale Anerkennung erlangte.
Seine Werke wurden weltweit in bedeutenden Museen und Ausstellungen präsentiert, unter anderem im Musée des Arts Décoratifs (Paris), im Museo Correr (Venedig) sowie in internationalen Sammlungen in den USA. Für sein Lebenswerk erhielt Folon zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2003 die französische Ehrenlegion. Zudem wurde er als UNICEF-Botschafter für seine humanitäre Arbeit geehrt.
Im Jahr 2000 gründete er die Fondation Folon in La Hulpe (Belgien), die heute als zentrale Institution zur Bewahrung und Präsentation seines umfangreichen Œuvres gilt.
Jean-Michel Folon verstarb am 20. Oktober 2005 im Alter von 71 Jahren. Sein Werk bleibt bis heute ein Symbol für poetische Bildkunst, stille Gesellschaftskritik und zeitlose Humanität.
