Akademiestudie - 4 Wochen altes Ziegenlamm





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Bleistiftzeichnung auf Papier von einem vier Wochen alten Ziegenlamm, Akademiestudie Veterinärstudie aus 1911, nicht signiert, Maße 48 x 29 cm (Rahmen 54 x 42 cm), Herkunft Deutschland, in altersgemäßem Zustand, aber sehr schön, Rahmen leicht beschädigt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Akademie-/Veterinärstudie, 4 Wochen altes Ziegenlamm/ Anatomie des Ziegenlammes, April, 1911.
Bleistiftzeichnung auf Papier, Blattmaße 48 x 29 cm; Rahmenmaße 54 x 42 cm. Einzelne Anatomieteile beschrieben.
Zustand: Altersgemäßer, aber sehr schöner Zustand. Rahmen leicht beschädigt. Fotos sind Teil der Zustandsbeschreibung.
Provenienz: Privatsammlung, Berlin.
About
Anatomische Studien aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert dokumentieren eine Phase, in der wissenschaftliche Präzision und akademische Zeichenkunst eine besonders enge Verbindung eingingen. In dieser Zeit dienten anatomische Zeichnungen sowohl der medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschung als auch der Ausbildung an Kunstakademien und Universitäten.
Charakteristisch für Arbeiten dieser Epoche ist die systematische Darstellung einzelner Knochen, Muskelgruppen oder anatomischer Strukturen, häufig isoliert und aus mehreren Blickwinkeln wiedergegeben. Die Blätter zeigen eine hohe zeichnerische Disziplin, präzise Schattierung und eine klare Linienführung, die ausschließlich der exakten Wiedergabe von Form und Volumen dient. Handschriftliche Beschriftungen mit anatomischen Fachbegriffen sind typisch und unterstreichen den wissenschaftlichen Zweck dieser Studien.
Neben der Humananatomie entstanden in dieser Zeit auch umfangreiche Studien zur Tieranatomie, insbesondere im Kontext von Veterinärmedizin, Zoologie und naturwissenschaftlicher Lehre. Trotz des zunehmenden Einsatzes der Fotografie blieb die Zeichnung aufgrund ihrer analytischen Klarheit und didaktischen Funktion weiterhin ein zentrales Medium.
Heute werden anatomische Studien dieser Periode sowohl als historische wissenschaftliche Dokumente als auch als eigenständige grafische Arbeiten geschätzt. Sie veranschaulichen den hohen technischen Standard akademischer Ausbildung und spiegeln zugleich den Wissensstand der naturwissenschaftlichen Forschung ihrer Zeit wider.
Akademie-/Veterinärstudie, 4 Wochen altes Ziegenlamm/ Anatomie des Ziegenlammes, April, 1911.
Bleistiftzeichnung auf Papier, Blattmaße 48 x 29 cm; Rahmenmaße 54 x 42 cm. Einzelne Anatomieteile beschrieben.
Zustand: Altersgemäßer, aber sehr schöner Zustand. Rahmen leicht beschädigt. Fotos sind Teil der Zustandsbeschreibung.
Provenienz: Privatsammlung, Berlin.
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Anatomische Studien aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert dokumentieren eine Phase, in der wissenschaftliche Präzision und akademische Zeichenkunst eine besonders enge Verbindung eingingen. In dieser Zeit dienten anatomische Zeichnungen sowohl der medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschung als auch der Ausbildung an Kunstakademien und Universitäten.
Charakteristisch für Arbeiten dieser Epoche ist die systematische Darstellung einzelner Knochen, Muskelgruppen oder anatomischer Strukturen, häufig isoliert und aus mehreren Blickwinkeln wiedergegeben. Die Blätter zeigen eine hohe zeichnerische Disziplin, präzise Schattierung und eine klare Linienführung, die ausschließlich der exakten Wiedergabe von Form und Volumen dient. Handschriftliche Beschriftungen mit anatomischen Fachbegriffen sind typisch und unterstreichen den wissenschaftlichen Zweck dieser Studien.
Neben der Humananatomie entstanden in dieser Zeit auch umfangreiche Studien zur Tieranatomie, insbesondere im Kontext von Veterinärmedizin, Zoologie und naturwissenschaftlicher Lehre. Trotz des zunehmenden Einsatzes der Fotografie blieb die Zeichnung aufgrund ihrer analytischen Klarheit und didaktischen Funktion weiterhin ein zentrales Medium.
Heute werden anatomische Studien dieser Periode sowohl als historische wissenschaftliche Dokumente als auch als eigenständige grafische Arbeiten geschätzt. Sie veranschaulichen den hohen technischen Standard akademischer Ausbildung und spiegeln zugleich den Wissensstand der naturwissenschaftlichen Forschung ihrer Zeit wider.

