Walter Leblanc (1932-1986) - Torsions en 6 phases





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Walter Leblancs Lithografie 'Torsions en 6 phases' (1978) mit Architektethema, handsigniert, moderner Stil, Beperkte Auflage E.C. F/O, 72,5 × 74,5 cm, Herkunft Belgien, verkauft von Galerie, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Walter Leblanc - s.t.
1978
72,5 × 54,5 cm
E.C. F/O
Kunst auf dem Campus – Kunstmap 1
Diese seltene grafische Ausgabe von Walter Leblanc (1932–1986) reiht sich nahtlos in seine Forschungen zu Torsion, Rhythmus und serieller Transformation ein — Kernbegriffe seines Werks und der belgischen kinetisch-konstruktiven Tradition.
Das Blatt visualisiert eine systematische Torsionsbewegung in sechs Phasen (0°–180°), bei der eine scheinbar statische vertikale Form sich allmählich zu einer Kreuzung zweier Spannungsfelder entwickelt. Die straffe, fast didaktische Aufbauweise – oben numeriert, unten notiert – verrät Leblancs Faszination für mathematische Ordnung, Wiederholung und kontrollierte Variation.
Wie in seinen Reliefs mit verdrehten Baumwollfäden und Torsionselementen entsteht hier Bewegung nicht durch physische Kinetik, sondern durch optische Spannung. Die Verschiebung von Beige zu Grün in den späteren Phasen verstärkt die Vorstellung einer progressiven Aktivierung. Die Form scheint sich aus ihrer eigenen Kontur zu lösen, als würde Energie sich in einer kontrollierten, analytischen Struktur aufstauen.
Diese Grafik wurde im Rahmen von Kunst auf dem Campus – Kunstmap 1 (1978) veröffentlicht, einem Portfolio, in dem mehrere führende Künstler der belgischen Nachkriegsavantgarde vertreten sind. Es handelt sich hier um ein Exemplar, das als E.C. F/O (épreuve de commerce / außerhalb der Auflage) markiert ist, was die besondere Stellung innerhalb der Ausgabe unterstreicht.
Innerhalb von Leblancs Œuvre nimmt dieses Blatt eine besondere Stelle ein: Es bildet eine seltene zweidimensionale, konzeptionell ausgearbeitete Synthese seiner Torsionsforschung, die üblicherweise räumlich realisiert wurde. Die Kombination aus analytischer Klarheit und visueller Subtilität macht das Werk sowohl kunsthistorisch relevant als auch ästhetisch kraftvoll.
Ein wichtiges Dokument innerhalb der belgischen geometrischen Abstraktion und ein faszinierendes Beispiel für Leblancs systematische Herangehensweise an Form und Bewegung.
Walter Leblanc - s.t.
1978
72,5 × 54,5 cm
E.C. F/O
Kunst auf dem Campus – Kunstmap 1
Diese seltene grafische Ausgabe von Walter Leblanc (1932–1986) reiht sich nahtlos in seine Forschungen zu Torsion, Rhythmus und serieller Transformation ein — Kernbegriffe seines Werks und der belgischen kinetisch-konstruktiven Tradition.
Das Blatt visualisiert eine systematische Torsionsbewegung in sechs Phasen (0°–180°), bei der eine scheinbar statische vertikale Form sich allmählich zu einer Kreuzung zweier Spannungsfelder entwickelt. Die straffe, fast didaktische Aufbauweise – oben numeriert, unten notiert – verrät Leblancs Faszination für mathematische Ordnung, Wiederholung und kontrollierte Variation.
Wie in seinen Reliefs mit verdrehten Baumwollfäden und Torsionselementen entsteht hier Bewegung nicht durch physische Kinetik, sondern durch optische Spannung. Die Verschiebung von Beige zu Grün in den späteren Phasen verstärkt die Vorstellung einer progressiven Aktivierung. Die Form scheint sich aus ihrer eigenen Kontur zu lösen, als würde Energie sich in einer kontrollierten, analytischen Struktur aufstauen.
Diese Grafik wurde im Rahmen von Kunst auf dem Campus – Kunstmap 1 (1978) veröffentlicht, einem Portfolio, in dem mehrere führende Künstler der belgischen Nachkriegsavantgarde vertreten sind. Es handelt sich hier um ein Exemplar, das als E.C. F/O (épreuve de commerce / außerhalb der Auflage) markiert ist, was die besondere Stellung innerhalb der Ausgabe unterstreicht.
Innerhalb von Leblancs Œuvre nimmt dieses Blatt eine besondere Stelle ein: Es bildet eine seltene zweidimensionale, konzeptionell ausgearbeitete Synthese seiner Torsionsforschung, die üblicherweise räumlich realisiert wurde. Die Kombination aus analytischer Klarheit und visueller Subtilität macht das Werk sowohl kunsthistorisch relevant als auch ästhetisch kraftvoll.
Ein wichtiges Dokument innerhalb der belgischen geometrischen Abstraktion und ein faszinierendes Beispiel für Leblancs systematische Herangehensweise an Form und Bewegung.

