M. Perone (1982) - Ritratto di Kathleen Newton da Tissot





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Ritrat von Kathleen Newton da Tissot von M. Perone (1982 geboren), Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm, hergestellt in 2020+, Originaledition, handsigniert, Italien, klassischer Stil, hervorragender Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
M. Perone
Porträt von Kathleen Newton
Hommage an Tissot
Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm
In diesem Gemälde mittlerer Größe zollt Mario Perone James Tissot ausdrücklich und höchst raffiniert Respekt und fängt die verführerischste Essenz der Kostümmalerei des Fin de siècle ein, ohne in bloße Zitierung zu verfallen.
Im Zentrum der Komposition dominiert eine junge Frau, halbfigurig dargestellt, in einer Pose eleganter Intimität. Das Gesicht ist dreiviertel nach links geneigt, der Blick versunken, fast melancholisch, der Beobachterin entzogen und jenseits des Leinwandrands verloren gehend. Die rechte Hand, mit einem Handschuh in tiefem, glänzendem Waldgrün, stützt graziös das Kinn; die feinen Finger streichen sanft über die Wange, eine Zartheit, die an die Gesten der tissotischen Heldinnen erinnert.
Der Hut ist der eigentliche Farbdarsteller: ein großzügiges schwarzes Modell aus weichem, samtigem Filz, eingefasst von einem lebhaften roten Band und vollständig verziert mit kleinen scharlachroten Rosen, die reliefartig appliziert sind. Es ist ein Hut, den Tissot für eine seiner „femmes à la mode“ von 1875–1885 hätte entwerfen können, und doch macht Perone ihn zeitgenössisch mit einer farblichen Kühnheit, die dem Expressionismus nahekommt.
Die Figur ist in einen Mantel oder Überwurf in einem karminroten, fast vermilchtroten Ton gehüllt, der heftig gegen den dunklen Grünton des Hintergrunds und gegen das cremeweiße Pelz- oder Federkragen, der ihr Gesicht einrahmt, kontrastiert. Das Rot des Mantels wird mit einer dichten, pastosen Substanz behandelt, die in einigen Bereichen fast wie mit einem Messer eingearbeitet wirkt, während die Falten durch Tupfer von Weiß und Ocker betont werden, um Volumen und Bewegung zu verleihen.
Auf dem Schoß oder vielleicht an der Armlehne eines unsichtbaren Sessels angelehnt, fügt ein schwarzer, geschlossener Regenschirm mit Bambusholzgriff ein weiteres erzählerisches Detail hinzu: Es ist das typische Accessoire der edoardianischen Eleganz, hier nicht als Sonnenschutz, sondern als gestalterisches Element, das die chromatische Masse auf der linken Seite ausgleicht.
Der Hintergrund ist ein Garten in voller Frühlingsblüte. Eine Wolke aus rosa, weißen und roten Blüten – vermutlich Azaleen oder Kamelien – verdichtet sich auf der linken Seite, gemalt mit einer freien Pinselführung, die an impressionistische Gärten erinnert, aber durch die Präzision Tissots gefiltert wird. Die Blätter sind in tiefem, leuchtendem Grün wiedergegeben, während die helleren Blütenblätter einen gefilterten Lichteffekt erzeugen, der das Gesicht der Frau in einer sanften Aura umhüllt.
Das Licht ist das eigentliche Virtuosentum des Gemäldes: Es kommt von links, formt das Gesicht mit einer von flämischer Porträtkunst geprägten Weichheit, erweckt die Reflexe des Huts, lässt die roten Rosenknospen funkeln und schafft ein Spiel warmer Schatten auf dem Rot des Mantels. Perone demonstriert hier eine absolute Beherrschung des indirekten Lichts, typisch für die pariser Gärten des späten 19. Jahrhunderts.
Das Werk ist, obwohl es eine deklarierte Hommage ist, niemals bloß nachahmend.
Ein kleines, kostbares Juwel, das beweist, wie die große Tradition der Porträtmalerei des neunzehnten Jahrhunderts auch im 21. Jahrhundert noch mit frischer und verführerischer Stimme sprechen kann.
M. Perone
Porträt von Kathleen Newton
Hommage an Tissot
Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm
In diesem Gemälde mittlerer Größe zollt Mario Perone James Tissot ausdrücklich und höchst raffiniert Respekt und fängt die verführerischste Essenz der Kostümmalerei des Fin de siècle ein, ohne in bloße Zitierung zu verfallen.
Im Zentrum der Komposition dominiert eine junge Frau, halbfigurig dargestellt, in einer Pose eleganter Intimität. Das Gesicht ist dreiviertel nach links geneigt, der Blick versunken, fast melancholisch, der Beobachterin entzogen und jenseits des Leinwandrands verloren gehend. Die rechte Hand, mit einem Handschuh in tiefem, glänzendem Waldgrün, stützt graziös das Kinn; die feinen Finger streichen sanft über die Wange, eine Zartheit, die an die Gesten der tissotischen Heldinnen erinnert.
Der Hut ist der eigentliche Farbdarsteller: ein großzügiges schwarzes Modell aus weichem, samtigem Filz, eingefasst von einem lebhaften roten Band und vollständig verziert mit kleinen scharlachroten Rosen, die reliefartig appliziert sind. Es ist ein Hut, den Tissot für eine seiner „femmes à la mode“ von 1875–1885 hätte entwerfen können, und doch macht Perone ihn zeitgenössisch mit einer farblichen Kühnheit, die dem Expressionismus nahekommt.
Die Figur ist in einen Mantel oder Überwurf in einem karminroten, fast vermilchtroten Ton gehüllt, der heftig gegen den dunklen Grünton des Hintergrunds und gegen das cremeweiße Pelz- oder Federkragen, der ihr Gesicht einrahmt, kontrastiert. Das Rot des Mantels wird mit einer dichten, pastosen Substanz behandelt, die in einigen Bereichen fast wie mit einem Messer eingearbeitet wirkt, während die Falten durch Tupfer von Weiß und Ocker betont werden, um Volumen und Bewegung zu verleihen.
Auf dem Schoß oder vielleicht an der Armlehne eines unsichtbaren Sessels angelehnt, fügt ein schwarzer, geschlossener Regenschirm mit Bambusholzgriff ein weiteres erzählerisches Detail hinzu: Es ist das typische Accessoire der edoardianischen Eleganz, hier nicht als Sonnenschutz, sondern als gestalterisches Element, das die chromatische Masse auf der linken Seite ausgleicht.
Der Hintergrund ist ein Garten in voller Frühlingsblüte. Eine Wolke aus rosa, weißen und roten Blüten – vermutlich Azaleen oder Kamelien – verdichtet sich auf der linken Seite, gemalt mit einer freien Pinselführung, die an impressionistische Gärten erinnert, aber durch die Präzision Tissots gefiltert wird. Die Blätter sind in tiefem, leuchtendem Grün wiedergegeben, während die helleren Blütenblätter einen gefilterten Lichteffekt erzeugen, der das Gesicht der Frau in einer sanften Aura umhüllt.
Das Licht ist das eigentliche Virtuosentum des Gemäldes: Es kommt von links, formt das Gesicht mit einer von flämischer Porträtkunst geprägten Weichheit, erweckt die Reflexe des Huts, lässt die roten Rosenknospen funkeln und schafft ein Spiel warmer Schatten auf dem Rot des Mantels. Perone demonstriert hier eine absolute Beherrschung des indirekten Lichts, typisch für die pariser Gärten des späten 19. Jahrhunderts.
Das Werk ist, obwohl es eine deklarierte Hommage ist, niemals bloß nachahmend.
Ein kleines, kostbares Juwel, das beweist, wie die große Tradition der Porträtmalerei des neunzehnten Jahrhunderts auch im 21. Jahrhundert noch mit frischer und verführerischer Stimme sprechen kann.

