Talavera - Vase - Waschbecken - Keramik - Heraldik Mittelalter -36cm





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Waschkanne (aguamanil), hergestellt in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts, gehört zur keramischen Tradition von Talavera de la Reina oder Puente del Arzobispo, zwei historischen Töpferzentren in Kastilien, deren Produktion in Techniken und in dekorativen Motiven eng miteinander verwandt ist. Sie ist aus feinem zinnhaltigem Ton gefertigt, weiß glasiert und von Hand mit für die Gegend charakteristischen Pigmenten bemalt: Kobaltblau, Gelb, Grün und Orange.
Form und Funktion
• Es besitzt einen kugelförmigen Körper, einen schmalen Hals und eine leicht ausgebogene Öffnung, eine klassische Typologie der kastilischen Aguamaniles.
• Ihre Größe und Proportionen deuten darauf hin, dass sie für einen häuslichen oder zeremoniellen Gebrauch bestimmt war, im Zusammenhang mit dem Händewaschen, einer Praxis, die aus der mittelalterlichen Tradition stammt und in ländlichen Bereichen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein erhalten blieb.
Heraldische Dekoration
Das Stück zeichnet sich durch seine von einer mittelalterlich-kastilischen Heraldik geprägte Heraldik-Dekoration aus, ein Motiv, das in der Talavera-Keramik seit dem 16. Jahrhundert sehr geschätzt wird und im 20. Jahrhundert von Werkstätten wieder aufgegriffen wurde, die darauf abzielten, die historischen Modelle neu zu bewerten.
Im zentralen Schild erkennt man Folgendes:
• Ein geteiltes Feld, mit zwei verschiedenen Motiven: • Eines zeigt eine stilisierte Vase, ein häufiges Symbol in der volkstümlichen Ikonografie und in der Heraldik, von den Werkstätten neu interpretiert.
• Auf der anderen Seite ein aufrecht stehendes Tier — vermutlich ein Löwe oder ein erhobener Hund —, eine typische Figur der kastilischen Heraldik, die mit Adel, Wachsamkeit und Stärke verbunden ist.
• Über dem Schild erscheint ein Federbusch oder eine Cimera, ein ornamentales Element, das an die mittelalterlichen Wappen erinnert.
Das Ensemble wird von Rollverzierungen, Blumen und Voluten eingerahmt, die mit lockerem Strich gemalt sind, leuchtenden Farben und einem eindeutig handwerklichen Stil.
Stil und Herkunft
Die chromatische Lebensfreude, die spontane Zeichnung und die heraldische Ikonografie sind Merkmale, die vollständig zur Produktion von Talavera und Puente del Arzobispo während der Periode passen, als viele Werkstätten Renaissance- und Barockmotive neu interpretierten – für einen Markt, der das Traditionelle und das Identitäre schätzte.
Versicherter Versand und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese Waschkanne (aguamanil), hergestellt in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts, gehört zur keramischen Tradition von Talavera de la Reina oder Puente del Arzobispo, zwei historischen Töpferzentren in Kastilien, deren Produktion in Techniken und in dekorativen Motiven eng miteinander verwandt ist. Sie ist aus feinem zinnhaltigem Ton gefertigt, weiß glasiert und von Hand mit für die Gegend charakteristischen Pigmenten bemalt: Kobaltblau, Gelb, Grün und Orange.
Form und Funktion
• Es besitzt einen kugelförmigen Körper, einen schmalen Hals und eine leicht ausgebogene Öffnung, eine klassische Typologie der kastilischen Aguamaniles.
• Ihre Größe und Proportionen deuten darauf hin, dass sie für einen häuslichen oder zeremoniellen Gebrauch bestimmt war, im Zusammenhang mit dem Händewaschen, einer Praxis, die aus der mittelalterlichen Tradition stammt und in ländlichen Bereichen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein erhalten blieb.
Heraldische Dekoration
Das Stück zeichnet sich durch seine von einer mittelalterlich-kastilischen Heraldik geprägte Heraldik-Dekoration aus, ein Motiv, das in der Talavera-Keramik seit dem 16. Jahrhundert sehr geschätzt wird und im 20. Jahrhundert von Werkstätten wieder aufgegriffen wurde, die darauf abzielten, die historischen Modelle neu zu bewerten.
Im zentralen Schild erkennt man Folgendes:
• Ein geteiltes Feld, mit zwei verschiedenen Motiven: • Eines zeigt eine stilisierte Vase, ein häufiges Symbol in der volkstümlichen Ikonografie und in der Heraldik, von den Werkstätten neu interpretiert.
• Auf der anderen Seite ein aufrecht stehendes Tier — vermutlich ein Löwe oder ein erhobener Hund —, eine typische Figur der kastilischen Heraldik, die mit Adel, Wachsamkeit und Stärke verbunden ist.
• Über dem Schild erscheint ein Federbusch oder eine Cimera, ein ornamentales Element, das an die mittelalterlichen Wappen erinnert.
Das Ensemble wird von Rollverzierungen, Blumen und Voluten eingerahmt, die mit lockerem Strich gemalt sind, leuchtenden Farben und einem eindeutig handwerklichen Stil.
Stil und Herkunft
Die chromatische Lebensfreude, die spontane Zeichnung und die heraldische Ikonografie sind Merkmale, die vollständig zur Produktion von Talavera und Puente del Arzobispo während der Periode passen, als viele Werkstätten Renaissance- und Barockmotive neu interpretierten – für einen Markt, der das Traditionelle und das Identitäre schätzte.
Versicherter Versand und gute Verpackung.

