Geheimnisvolles, gotisches und fabulöses Mittelstück mit Majolika-Tellerchen in echtem Gold, - Anhänger - Italien, XIX. Jahrhundert






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Specimen: Gotisches Mysterium-Tablett mit goldmontierten Majolika-Platten, verziert mit grotesken Renaissance-Motiven, italienische Herkunft, datiert auf das späte 19. Jahrhundert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mysteriöses gotisches Servier-Tablett mit Majolika-Platten, vergoldet, dekoriert mit Grotteske-Motiven, ein ornamentaler Stil der Renaissance, geprägt von hybriden Figuren und Girlanden.
Objektmerkmale
Stil der Dekoration: Die Verzierung ist raffaelesk, mit Elementen wie geflügelten Putten, zentralen Maskenfiguren und geometrischen Pendants vor hellem Hintergrund.
Mögliche Herkunft: Italienische Manufakturen, die für diesen Stil bekannt sind, schließen Molaroni Pesaro, Cantagalli (Florenz) oder die Manifattura di Colonnata (Sesto Fiorentino) ein. Ähnliche Objekte werden oft in den späten 19. Jahrhundert bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts datiert.
Material: bunt glasierte Keramik mit den typischen Farben der italienischen Tradition (Ockergelb, Kobaltblau, Grün und Braun).
Die Grotteske-Verzierung ist ein Renaissance-Ornamentstil, entstanden aus der Wiederentdeckung der römischen Domus Aurea, gekennzeichnet durch symmetrische Verflechtungen hybrider Wesen, zoomorpher Figuren, naturnaher Elemente und fantastischer Architekturen auf hellen oder farbigen Hintergründen. Von Raffaello populär gemacht, vereinen diese Malereien reale und imaginäre Welten mit Leichtigkeit und beeinflussten Kunst, Stoffe und Innenräume vom 16. bis ins 19. Jahrhundert.
Hier die wichtigsten Details zu Grotteske-Motiven:
Ursprung und Name: Der Begriff stammt von der Entdeckung um 1480 der „Grotten“ (tatsächlich die unterirdischen Räume) der Domus Aurea von Nero auf dem Oppius-Hügel in Rom.
Visuelle Merkmale:
Ibridazione: Monströse Figuren, Chimären, Sphingen, Faunen, Putti und Amorini verschmelzen mit pflanzlichen und geometrischen Elementen.
Symmetrie: Trotz der Extravaganz ist die Komposition strikt symmetrisch.
Leichtigkeit und Farbe: Die Figuren sind schlank, luftig und kalligrafisch, oft vor hellen oder einfarbigen Hintergründen, angereichert mit lebhaften Farben.
Protagonisten: Raffaello und seine Werkstatt (insbesondere Giovanni da Udine) in den Vatikanischen Loggien, Pinturicchio, Botticelli und Filippino Lippi waren entscheidend für die Wiederentdeckung und Verbreitung des Stils.
Entwicklung: Von der Renaissance-Wiederentdeckung aus evolutionierte der Stil über den Manierismus bis hin zum Barock und Rokoko und blieb bis ins 19. Jahrhundert bestehen.
Kontext: Neben Wandflächen (Fresken) wurden Grotteske-Motive auch weit verbreitet zur Dekoration von Stoffen, Keramiken und Möbeln verwendet.
Grotteske-Motive repräsentieren eine Mischung aus Ironie und Extravaganz, die klassische Proportionen herausfordert, um eine faszinierende umgekehrte Welt zu schaffen.
Mysteriöses gotisches Servier-Tablett mit Majolika-Platten, vergoldet, dekoriert mit Grotteske-Motiven, ein ornamentaler Stil der Renaissance, geprägt von hybriden Figuren und Girlanden.
Objektmerkmale
Stil der Dekoration: Die Verzierung ist raffaelesk, mit Elementen wie geflügelten Putten, zentralen Maskenfiguren und geometrischen Pendants vor hellem Hintergrund.
Mögliche Herkunft: Italienische Manufakturen, die für diesen Stil bekannt sind, schließen Molaroni Pesaro, Cantagalli (Florenz) oder die Manifattura di Colonnata (Sesto Fiorentino) ein. Ähnliche Objekte werden oft in den späten 19. Jahrhundert bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts datiert.
Material: bunt glasierte Keramik mit den typischen Farben der italienischen Tradition (Ockergelb, Kobaltblau, Grün und Braun).
Die Grotteske-Verzierung ist ein Renaissance-Ornamentstil, entstanden aus der Wiederentdeckung der römischen Domus Aurea, gekennzeichnet durch symmetrische Verflechtungen hybrider Wesen, zoomorpher Figuren, naturnaher Elemente und fantastischer Architekturen auf hellen oder farbigen Hintergründen. Von Raffaello populär gemacht, vereinen diese Malereien reale und imaginäre Welten mit Leichtigkeit und beeinflussten Kunst, Stoffe und Innenräume vom 16. bis ins 19. Jahrhundert.
Hier die wichtigsten Details zu Grotteske-Motiven:
Ursprung und Name: Der Begriff stammt von der Entdeckung um 1480 der „Grotten“ (tatsächlich die unterirdischen Räume) der Domus Aurea von Nero auf dem Oppius-Hügel in Rom.
Visuelle Merkmale:
Ibridazione: Monströse Figuren, Chimären, Sphingen, Faunen, Putti und Amorini verschmelzen mit pflanzlichen und geometrischen Elementen.
Symmetrie: Trotz der Extravaganz ist die Komposition strikt symmetrisch.
Leichtigkeit und Farbe: Die Figuren sind schlank, luftig und kalligrafisch, oft vor hellen oder einfarbigen Hintergründen, angereichert mit lebhaften Farben.
Protagonisten: Raffaello und seine Werkstatt (insbesondere Giovanni da Udine) in den Vatikanischen Loggien, Pinturicchio, Botticelli und Filippino Lippi waren entscheidend für die Wiederentdeckung und Verbreitung des Stils.
Entwicklung: Von der Renaissance-Wiederentdeckung aus evolutionierte der Stil über den Manierismus bis hin zum Barock und Rokoko und blieb bis ins 19. Jahrhundert bestehen.
Kontext: Neben Wandflächen (Fresken) wurden Grotteske-Motive auch weit verbreitet zur Dekoration von Stoffen, Keramiken und Möbeln verwendet.
Grotteske-Motive repräsentieren eine Mischung aus Ironie und Extravaganz, die klassische Proportionen herausfordert, um eine faszinierende umgekehrte Welt zu schaffen.
