Hendrik van Kempen the Second, Haarlem - Salzstreuer (2) - Diabolo-Form - 0,933 Silber - Paar niederländischer Barock-Salzstreuer






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Ein Paar niederländische Barock-Salzgefäße in Diabolo-Form aus .933 Silber, gefertigt von Hendrik van Kempen the Second aus Haarlem im Jahr 1727, je 9,5 × 10 × 10 cm, Gesamtgewicht 164 g, vollständig gestempelt mit Monogramm eines Vorbesitzers, obere Vergoldung, drei Füße, in gutem Zustand mit leichten Altersspuren, Provenienz Premsela & Hamburger, Amsterdam.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein seltenes Paar niederländischer Barock-Silber-Salzpfännchen in Diabolo-Form, gefertigt vom Haarlem Silberschmied Hendrik van Kempen den Zweiten im Jahr 1727. Die Diabolo-Form stammt aus China, wo sie seit der Tang-Dynastie beliebt war (618-907 n.Chr.). Sie diente als Requisite zum Jonglieren oder für das Zirkusleben und bestand aus einer Achse und zwei Schalen bzw. Scheiben, die an einem Draht hingen, der an zwei Holzstöcken befestigt war. Marco Polo (1254-1324) brachte dieses Design nach Europa und es gewann während der Barockzeit enorm an Beliebtheit. Die Form wurde rasch populär für Salzgefäße. Dieses Paar Salzgefäße aus Haarlem ist ein hervorragendes Beispiel für Barock-Salzgefäße. Um das Umfeld zu verstehen, in dem sie hergestellt wurden, muss man begreifen, wie unglaublich reich der Nord-Niederlande im 17. und frühen 18. Jahrhundert waren. Im Jahr 1663 hatten die Provinzen Nord- und Süd-Holland zusammen 756 Gold- und Silberschmiede, die größere Stücke herstellten (Gold- und Silberschmiede für Schmuck wurden separat registriert). Die Zahl der Gold- und Silberschmiede in den Nord-Niederlanden war einfach enorm. Vergleicht man sie mit Paris, dem größten urbanen Zentrum dieser Periode, das 400 Gold- und Silberschmiede zählte, und London, das 150 registrierte Gold- und Silberschmiede hatte, so waren die Zahlen der Gold- und Silberschmiede in Holland immens. Augsburg hatte 125 und Antwerpen 75. Diese berühmten diabolo-förmigen Salzgefäße waren auf den Tischen der Reichen und Berühmten immens beliebt, und viele 17. und frühe 18. Jahrhundert Stillleben, wie zum Beispiel die berühmten "Banketjes" (Bankette) des Haarlemers Willem Claesz. Heda (1593-1662), zeigen diese diabolo-förmigen Salzgefäße. Auf einem anonymen niederländischen Gemälde aus dem späten 17. Jahrhundert von einer Silberschmiede-Werkstatt sieht man eine wohlhabende Dame, die ein ähnliches Paar diabolo-förmiger Salzgefäße bewundert (siehe die Bilder dieses Paares). Dieses Paar ist mit gehämmerten Blüten- und Blattmotiven verziert, unter anderem Tulpen, die niederländische Nationalblume, sehr beliebt in der Barockzeit. Die Oberseite jedes Salzgefäßes ist vergoldet. Und das ganze Stück steht auf drei runden Füßen. Die Salzgefäße befinden sich in gutem Erhaltungszustand, vollständig gestempelt und tragen ein Monogramm eines früheren Besitzers. Provenienz: Ehemalige Sammlung des gefeierten Amsterdamer Silber- und Goldhändlers Premsela & Hamburger, Rokin Amsterdam.
Ein seltenes Paar niederländischer Barock-Silber-Salzpfännchen in Diabolo-Form, gefertigt vom Haarlem Silberschmied Hendrik van Kempen den Zweiten im Jahr 1727. Die Diabolo-Form stammt aus China, wo sie seit der Tang-Dynastie beliebt war (618-907 n.Chr.). Sie diente als Requisite zum Jonglieren oder für das Zirkusleben und bestand aus einer Achse und zwei Schalen bzw. Scheiben, die an einem Draht hingen, der an zwei Holzstöcken befestigt war. Marco Polo (1254-1324) brachte dieses Design nach Europa und es gewann während der Barockzeit enorm an Beliebtheit. Die Form wurde rasch populär für Salzgefäße. Dieses Paar Salzgefäße aus Haarlem ist ein hervorragendes Beispiel für Barock-Salzgefäße. Um das Umfeld zu verstehen, in dem sie hergestellt wurden, muss man begreifen, wie unglaublich reich der Nord-Niederlande im 17. und frühen 18. Jahrhundert waren. Im Jahr 1663 hatten die Provinzen Nord- und Süd-Holland zusammen 756 Gold- und Silberschmiede, die größere Stücke herstellten (Gold- und Silberschmiede für Schmuck wurden separat registriert). Die Zahl der Gold- und Silberschmiede in den Nord-Niederlanden war einfach enorm. Vergleicht man sie mit Paris, dem größten urbanen Zentrum dieser Periode, das 400 Gold- und Silberschmiede zählte, und London, das 150 registrierte Gold- und Silberschmiede hatte, so waren die Zahlen der Gold- und Silberschmiede in Holland immens. Augsburg hatte 125 und Antwerpen 75. Diese berühmten diabolo-förmigen Salzgefäße waren auf den Tischen der Reichen und Berühmten immens beliebt, und viele 17. und frühe 18. Jahrhundert Stillleben, wie zum Beispiel die berühmten "Banketjes" (Bankette) des Haarlemers Willem Claesz. Heda (1593-1662), zeigen diese diabolo-förmigen Salzgefäße. Auf einem anonymen niederländischen Gemälde aus dem späten 17. Jahrhundert von einer Silberschmiede-Werkstatt sieht man eine wohlhabende Dame, die ein ähnliches Paar diabolo-förmiger Salzgefäße bewundert (siehe die Bilder dieses Paares). Dieses Paar ist mit gehämmerten Blüten- und Blattmotiven verziert, unter anderem Tulpen, die niederländische Nationalblume, sehr beliebt in der Barockzeit. Die Oberseite jedes Salzgefäßes ist vergoldet. Und das ganze Stück steht auf drei runden Füßen. Die Salzgefäße befinden sich in gutem Erhaltungszustand, vollständig gestempelt und tragen ein Monogramm eines früheren Besitzers. Provenienz: Ehemalige Sammlung des gefeierten Amsterdamer Silber- und Goldhändlers Premsela & Hamburger, Rokin Amsterdam.
