Francesco Tammaro (1939) - Neve sulla Ferrovia

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Giulia Santoro
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Neve sulla Ferrovia ist ein originales Ölgemälde von Francesco Tammaro aus Italien, 2020+ im klassischen Stil, eine verschneite Eisenbahnlandschaft, gerahmt.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Titel: Schnee am Bahnhof
Öl auf Holztafel, 40 × 20 cm (Malfläche) – Gesamtmaße mit Rahmen 53 × 33 cm

Francesco Tammaro (Neapel, 1939)
In der nüchternen Eleganz seines goldenen Kastenrahmens, dessen Profil weich und leicht gewölbt ist und der klassischen Geschmack ohne Übertreibungen evoziert, ragt dieses raffinierte horizontal ausgerichtete Tableau von Francesco Tammaro empor, einem neapolitanischen Meister, der für seine Fähigkeit bekannt ist, Atmosphären vergangener Zeiten mit raschen, leuchtenden Pinselstrichen zu vermitteln, die zugleich warm und eingehüllt sind.
Das Gemälde versetzt uns in einen Bahnhof der Spätviktorianik – Frühneuzeit, vermutlich inspiriert vom Imaginaire der Belle Époque oder von den großen Bahnstationen Norditaliens oder über die Alpen, dem Künstler vertraut. In der Mitte dominiert die gewaltige, dunkle und massive Dampfmaschine, deren Schlot einen dichten schwarzen-grauen Rauchzahn in die Luft pustet, der sich mit dem wirbelnden Schnee und dem aus den Ventilen und Verbindungen entweichenden weißlichen Dampf mischt. Das Eisenmonster, trotz der Kälte noch glänzend von Fett und Kohle, scheint fast zu atmen, während seinefrontale Leuchte einen orangefarbenen Schein in der Dunstschicht entzündet.
An den Seiten erstrecken sich die Passagierwagons zweiter und dritter Klasse: Wagen mit gebogenem Dach, kleine, quadratische Fenster, die Seitenwände graubläulich matt durch den Schnee, der sich auf Geländer und Stufen ansammelt. Auf der Seite des nächstgelegenen Wagens lesen wir deutlich die Aufschrift „2“ und, kleiner noch, die Klassenangabe oder vielleicht die Seriennummer – ein realistisches Detail, das die Szene in eine bestimmte Epoche verankert.
Die Szene pulsiert vor menschlichem Leben, eingefangen mit impressionistischem, doch präzisem Strich. Eine heterogene Menge bewegt sich entlang des verschneiten Bahnsteigs und zwischen den Gleisen: Damen in langen Mänteln und mit Federhut, verschneite Kinder, Männer mit Zylinder und Gehstock, Lastenträger, die unter Koffern und Kisten gebeugt sind, ein kleiner Hund, der trotz Kälte dahin trottet. Die Farben der Kleidung – Konfettipink, Tiefblau, Flaschengrün, Ocker, Tabakbraun – schaffen lebendige Farbtupfer, die die kalte Dominanz von Schnee und Rauch durchbrechen und Wärme sowie Bewegung in die Komposition bringen.
Der Schnee fällt dicht, aber nicht gewalttätig: Große, weiche Flocken, gemalt mit reinen Weiß- und Lavendelgrautönen, setzen sich auf Hüte, Schultern, Gleise, Schwellen; sie erzeugen jenes typische vernebelte Geräusch, das Tammaro auch visuell heraufzubeschwören weiß. Der Schnee am Boden ist stellenweise durch menschliche Spuren und Räder befleckt, mit graugrünen Flecken, die Realismus vermitteln, ohne ins pedantische Beschreiben abzurutschen.
Das Licht ist typisch für einen winterlichen, bewölkten Tag: diffus, perlend, fast unwirklich, mit einem niedrigen Himmel in Taubengrau, der sich im frischen Schnee und dem nassen Metalldampf der Gleise widerspiegelt. Im Hintergrund erhebt sich ein großer Bogendach aus Metall und mattierten Glas, aus dem Nebel auftaucht, während eine weitere Dampflok oder vielleicht ein Güterdepot nur schemenhaft zu erkennen ist, was die räumliche Tiefe betont.
Die Malerei von Tammaro gelingt hier besonders gut im Kontrast zwischen der Härte der Eisenbahnindustrie und der feenhaften Zartheit des Schneefalls: der schwarze Rauch gegen das weiße Schnee, das dunkle Rot der Räder und mechanischen Teile gegen die zarten Pastellfarben der Passanten, die Dynamik der Menge gegen die monumentale Stille des stillstehenden Zuges.
Ein Werk kleinerer Abmessungen, aber mit großem erzählerischem Atem, das einen Augenblick poetisch unmittelbar festhält – die Erwartung, die Kälte, das gedämpfte Geräusch der Gleise unter dem Schnee, der Duft von Kohle und kommende Reise. Ein Fragment einer oktoberthemen Welt, das dank der sicheren und gefühlvollen Hand von Francesco Tammaro weiter an der Wand atmet – mit diskreter, faszinationserregender Eleganz.

Titel: Schnee am Bahnhof
Öl auf Holztafel, 40 × 20 cm (Malfläche) – Gesamtmaße mit Rahmen 53 × 33 cm

Francesco Tammaro (Neapel, 1939)
In der nüchternen Eleganz seines goldenen Kastenrahmens, dessen Profil weich und leicht gewölbt ist und der klassischen Geschmack ohne Übertreibungen evoziert, ragt dieses raffinierte horizontal ausgerichtete Tableau von Francesco Tammaro empor, einem neapolitanischen Meister, der für seine Fähigkeit bekannt ist, Atmosphären vergangener Zeiten mit raschen, leuchtenden Pinselstrichen zu vermitteln, die zugleich warm und eingehüllt sind.
Das Gemälde versetzt uns in einen Bahnhof der Spätviktorianik – Frühneuzeit, vermutlich inspiriert vom Imaginaire der Belle Époque oder von den großen Bahnstationen Norditaliens oder über die Alpen, dem Künstler vertraut. In der Mitte dominiert die gewaltige, dunkle und massive Dampfmaschine, deren Schlot einen dichten schwarzen-grauen Rauchzahn in die Luft pustet, der sich mit dem wirbelnden Schnee und dem aus den Ventilen und Verbindungen entweichenden weißlichen Dampf mischt. Das Eisenmonster, trotz der Kälte noch glänzend von Fett und Kohle, scheint fast zu atmen, während seinefrontale Leuchte einen orangefarbenen Schein in der Dunstschicht entzündet.
An den Seiten erstrecken sich die Passagierwagons zweiter und dritter Klasse: Wagen mit gebogenem Dach, kleine, quadratische Fenster, die Seitenwände graubläulich matt durch den Schnee, der sich auf Geländer und Stufen ansammelt. Auf der Seite des nächstgelegenen Wagens lesen wir deutlich die Aufschrift „2“ und, kleiner noch, die Klassenangabe oder vielleicht die Seriennummer – ein realistisches Detail, das die Szene in eine bestimmte Epoche verankert.
Die Szene pulsiert vor menschlichem Leben, eingefangen mit impressionistischem, doch präzisem Strich. Eine heterogene Menge bewegt sich entlang des verschneiten Bahnsteigs und zwischen den Gleisen: Damen in langen Mänteln und mit Federhut, verschneite Kinder, Männer mit Zylinder und Gehstock, Lastenträger, die unter Koffern und Kisten gebeugt sind, ein kleiner Hund, der trotz Kälte dahin trottet. Die Farben der Kleidung – Konfettipink, Tiefblau, Flaschengrün, Ocker, Tabakbraun – schaffen lebendige Farbtupfer, die die kalte Dominanz von Schnee und Rauch durchbrechen und Wärme sowie Bewegung in die Komposition bringen.
Der Schnee fällt dicht, aber nicht gewalttätig: Große, weiche Flocken, gemalt mit reinen Weiß- und Lavendelgrautönen, setzen sich auf Hüte, Schultern, Gleise, Schwellen; sie erzeugen jenes typische vernebelte Geräusch, das Tammaro auch visuell heraufzubeschwören weiß. Der Schnee am Boden ist stellenweise durch menschliche Spuren und Räder befleckt, mit graugrünen Flecken, die Realismus vermitteln, ohne ins pedantische Beschreiben abzurutschen.
Das Licht ist typisch für einen winterlichen, bewölkten Tag: diffus, perlend, fast unwirklich, mit einem niedrigen Himmel in Taubengrau, der sich im frischen Schnee und dem nassen Metalldampf der Gleise widerspiegelt. Im Hintergrund erhebt sich ein großer Bogendach aus Metall und mattierten Glas, aus dem Nebel auftaucht, während eine weitere Dampflok oder vielleicht ein Güterdepot nur schemenhaft zu erkennen ist, was die räumliche Tiefe betont.
Die Malerei von Tammaro gelingt hier besonders gut im Kontrast zwischen der Härte der Eisenbahnindustrie und der feenhaften Zartheit des Schneefalls: der schwarze Rauch gegen das weiße Schnee, das dunkle Rot der Räder und mechanischen Teile gegen die zarten Pastellfarben der Passanten, die Dynamik der Menge gegen die monumentale Stille des stillstehenden Zuges.
Ein Werk kleinerer Abmessungen, aber mit großem erzählerischem Atem, das einen Augenblick poetisch unmittelbar festhält – die Erwartung, die Kälte, das gedämpfte Geräusch der Gleise unter dem Schnee, der Duft von Kohle und kommende Reise. Ein Fragment einer oktoberthemen Welt, das dank der sicheren und gefühlvollen Hand von Francesco Tammaro weiter an der Wand atmet – mit diskreter, faszinationserregender Eleganz.

Details

Künstler
Francesco Tammaro (1939)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Neve sulla Ferrovia
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Italien
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
33 cm
Breite
53 cm
Darstellung/Thema
Landschaft
Stil
Klassik
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
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