Französische Schule (XX) - Woman with Blue Jewel Earring






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Pastellporträt mit dem Titel Woman with Blue Jewel Earring, Französische Schule (XX), ca. 1940–1950, gute Zustand, 36,5 × 29,5 cm, Darstellung einer jungen Frau im Dreiviertelprofil, verkauft mit Rahmen durch Gallery.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Pastellporträt einer jungen Frau, ca. 1940–1950
Ausgeführt in weichem Pastellkreide auf Papier, präsentiert dieses intime Porträt der mittleren Gegenwart Jahrhunderthaft eine junge Frau im Dreiviertelprofil in einem ruhigen Innenraum. Die Komposition baut sich um den Dialog warmer und kühler Akzente herum: Das dominierende Ocker-Gelb der Kleidung bildet ein leuchtendes Feld, vorgetragen vor gedämpften architektonischen Tönen, während der auffällige blaue Ohrring zu einem absichtlichen chromatischen Gegenpunkt und visuellen Anker wird.
Die Behandlung ist malerisch statt linear. Die Modellierung des Gesichts erfolgt durch geschichtete tonale Übergänge statt Konturlinienzeichnung, wodurch sich die Formen allmählich vom Untergrund abheben. Die Künstlerin vermeidet harte Umrisslinien; Kanten lösen sich in den Hintergrund auf, insbesondere entlang des Haares und der Schulter, wodurch die Figur eine sanft atmosphärische Präsenz erhält, typisch für zentral-europäische post-impressionistische und von der School of Paris beeinflusste Porträtkunst der 1940er Jahre. Die Augen werden schärfer definiert als die umliegenden Merkmale, was den psychologischen Fokus auf Ausdruck statt nur Ähnlichkeit lenkt.
Der Hintergrund bleibt absichtlich zurückhaltend — angedeutete architektonische Ebenen statt beschriebenem Raum — und sorgt dafür, dass der Sitzzende seine Stimmung dominiert. Der leicht gesenkte Blick und die zurückhaltende Farbpalette vermitteln einen nachdenklichen, nach innen gerichteten Charakter statt gesellschaftlicher Porträtkunst. Pastell wird hier nicht dekorativ, sondern strukturell verwendet: Sichtbare Striche erzeugen Volumen in Wangenknochen und Kiefer, während breitere verwischte Passagen das warme Tonfeld der Kleidung schaffen.
Insgesamt balanciert das Werk moderne Vereinfachung mit traditioneller Porträtempfindsamkeit, charakteristisch für europäische figürative Kunst in der unmittelbaren Nachkriegszeit, als Künstler Intimität und menschliche Präsenz über akademischen Feinheiten suchten.
Bitte beachten Sie: Das Glas ist nicht enthalten, da es für den Versand nicht sicher ist.
Der Verkäufer stellt sich vor
Pastellporträt einer jungen Frau, ca. 1940–1950
Ausgeführt in weichem Pastellkreide auf Papier, präsentiert dieses intime Porträt der mittleren Gegenwart Jahrhunderthaft eine junge Frau im Dreiviertelprofil in einem ruhigen Innenraum. Die Komposition baut sich um den Dialog warmer und kühler Akzente herum: Das dominierende Ocker-Gelb der Kleidung bildet ein leuchtendes Feld, vorgetragen vor gedämpften architektonischen Tönen, während der auffällige blaue Ohrring zu einem absichtlichen chromatischen Gegenpunkt und visuellen Anker wird.
Die Behandlung ist malerisch statt linear. Die Modellierung des Gesichts erfolgt durch geschichtete tonale Übergänge statt Konturlinienzeichnung, wodurch sich die Formen allmählich vom Untergrund abheben. Die Künstlerin vermeidet harte Umrisslinien; Kanten lösen sich in den Hintergrund auf, insbesondere entlang des Haares und der Schulter, wodurch die Figur eine sanft atmosphärische Präsenz erhält, typisch für zentral-europäische post-impressionistische und von der School of Paris beeinflusste Porträtkunst der 1940er Jahre. Die Augen werden schärfer definiert als die umliegenden Merkmale, was den psychologischen Fokus auf Ausdruck statt nur Ähnlichkeit lenkt.
Der Hintergrund bleibt absichtlich zurückhaltend — angedeutete architektonische Ebenen statt beschriebenem Raum — und sorgt dafür, dass der Sitzzende seine Stimmung dominiert. Der leicht gesenkte Blick und die zurückhaltende Farbpalette vermitteln einen nachdenklichen, nach innen gerichteten Charakter statt gesellschaftlicher Porträtkunst. Pastell wird hier nicht dekorativ, sondern strukturell verwendet: Sichtbare Striche erzeugen Volumen in Wangenknochen und Kiefer, während breitere verwischte Passagen das warme Tonfeld der Kleidung schaffen.
Insgesamt balanciert das Werk moderne Vereinfachung mit traditioneller Porträtempfindsamkeit, charakteristisch für europäische figürative Kunst in der unmittelbaren Nachkriegszeit, als Künstler Intimität und menschliche Präsenz über akademischen Feinheiten suchten.
Bitte beachten Sie: Das Glas ist nicht enthalten, da es für den Versand nicht sicher ist.
