Joan Miro (1893-1983) - Litografia Original IV





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Joan Miró, ORIGINAL-Lithographie Nr. IV von 1972 aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers, Größe 315 mm x 495 mm, Mourlot Nr. 860 aus dem I. Band des Werkverzeichnisses bei Poligrafo, Barcelona
Farbstark, nie gerahmt, im Graphikschrank aufbewahrt.
Eine ORIGINAL-Lithographie wird prinzipiell zu Lebzeiten des Künstlers entweder vom Künstler selbst oder unter seiner Aufsicht, bzw. auf seinen Auftrag hin vom lithographierten Stein abgezogen, der nach dem Druck aller Exemplare der Auflage, in der Regel, für weitere Abzüge unbrauchbar gemacht wird.
Im Gegensatz dazu ist der Künstler bei der Lithographie (ohne den Zusatz „Original“) nicht am Druckprozess beteiligt, bzw. bereits verstorben. Die „Lithographie“ bezeichnet also lediglich das Druckverfahren, während die „Original-Lithographie“ nicht nur das Druckverfahren bezeichnet, sondern auch die Beteiligung des jeweiligen Künstlers am Herstellungsprozess zum Ausdruck bringt. Oft haben die Künstler direkt den Lithographie-Stein bemalt oder mit Hilfe des Lithographen einen Umdruck ihres Bildes auf den Lithographie-Stein vorgenommen.
Bei der Original-Lithographie sind die einzelnen Exemplare nur auf den ersten Blick identisch. Doch in der Tat unterscheiden sich diese in winzigen Nuancen, die durch den unterschiedlichen Farbauftrag bei jedem Druck entstehen.
Bei original-druckgraphischen Werken ist der einzelne Abzug bei Auflagen bis 100 Exemplaren sogar mit einem Original gleichwertig und wird auch als „Original“ bezeichnet und angesehen.
Die hier angebotene Original-Lithographie erkennt man am Mittelfalz, der durch die Einbindung in das Werkverzeichnis entstanden ist, sowie an den kleinen Stichpunkten der Fadenheftung im Falz. Ferner an der typographischen in Bleilettern gesetzten Bezeichnung der Lithographie auf der Rückseite sowie an dem bei jeder Original-Lithographie mehr oder minder ausgeprägten Abklatsch (Farbdurchschlag) auf der Rückseite des Blattes. Auch das Papier ist entscheidend für die Echtheit einer Original-Lithographie. Anhand der Gesamtheit dieser Wesensmerkmale erkennt man eine Original-Lithographie.
Original-Lithographien von Joan Miró wurden immer vom Stein abgezogen. Bei der hier angebotenen Original-Lithographie wurden sieben Farben verwendet. Es wurden also sieben verschiedene Drucksteine angefertigt und dann eine Farbe nach der anderen auf das Papier gedruckt. Würde man heutzutage eine solche Original-Lithographie anfertigen, so würden alleine die lithographischen Druckkosten 100 Euro je Exemplar betragen.
Das lithographische Verfahren hat seinen Namen vom griechischen Lithos, dem Stein. Seit dem letzten Drittel des 20 Jahrhunderts wurden dann auch sog. Offset-Lithographien angefertigt, bei denen nicht vom Stein abgezogen wird, sondern die einzelnen Farben im (ungerasterten) Offsetdruck nacheinander aufs Papier gedruckt wurden. Hierbei werden auch hervorragende Drucke hergestellt ohne die sehr mühsame und aufwendige Bearbeitung der einzelne Drucksteine. Doch ist beim Offsetdruck der Begriff Lithographie irreführend, da kein Stein Verwendung findet, sondern eine herkömmliche dünne Metall oder Kunststoffplatte.
Joan Miró, ORIGINAL-Lithographie Nr. IV von 1972 aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers, Größe 315 mm x 495 mm, Mourlot Nr. 860 aus dem I. Band des Werkverzeichnisses bei Poligrafo, Barcelona
Farbstark, nie gerahmt, im Graphikschrank aufbewahrt.
Eine ORIGINAL-Lithographie wird prinzipiell zu Lebzeiten des Künstlers entweder vom Künstler selbst oder unter seiner Aufsicht, bzw. auf seinen Auftrag hin vom lithographierten Stein abgezogen, der nach dem Druck aller Exemplare der Auflage, in der Regel, für weitere Abzüge unbrauchbar gemacht wird.
Im Gegensatz dazu ist der Künstler bei der Lithographie (ohne den Zusatz „Original“) nicht am Druckprozess beteiligt, bzw. bereits verstorben. Die „Lithographie“ bezeichnet also lediglich das Druckverfahren, während die „Original-Lithographie“ nicht nur das Druckverfahren bezeichnet, sondern auch die Beteiligung des jeweiligen Künstlers am Herstellungsprozess zum Ausdruck bringt. Oft haben die Künstler direkt den Lithographie-Stein bemalt oder mit Hilfe des Lithographen einen Umdruck ihres Bildes auf den Lithographie-Stein vorgenommen.
Bei der Original-Lithographie sind die einzelnen Exemplare nur auf den ersten Blick identisch. Doch in der Tat unterscheiden sich diese in winzigen Nuancen, die durch den unterschiedlichen Farbauftrag bei jedem Druck entstehen.
Bei original-druckgraphischen Werken ist der einzelne Abzug bei Auflagen bis 100 Exemplaren sogar mit einem Original gleichwertig und wird auch als „Original“ bezeichnet und angesehen.
Die hier angebotene Original-Lithographie erkennt man am Mittelfalz, der durch die Einbindung in das Werkverzeichnis entstanden ist, sowie an den kleinen Stichpunkten der Fadenheftung im Falz. Ferner an der typographischen in Bleilettern gesetzten Bezeichnung der Lithographie auf der Rückseite sowie an dem bei jeder Original-Lithographie mehr oder minder ausgeprägten Abklatsch (Farbdurchschlag) auf der Rückseite des Blattes. Auch das Papier ist entscheidend für die Echtheit einer Original-Lithographie. Anhand der Gesamtheit dieser Wesensmerkmale erkennt man eine Original-Lithographie.
Original-Lithographien von Joan Miró wurden immer vom Stein abgezogen. Bei der hier angebotenen Original-Lithographie wurden sieben Farben verwendet. Es wurden also sieben verschiedene Drucksteine angefertigt und dann eine Farbe nach der anderen auf das Papier gedruckt. Würde man heutzutage eine solche Original-Lithographie anfertigen, so würden alleine die lithographischen Druckkosten 100 Euro je Exemplar betragen.
Das lithographische Verfahren hat seinen Namen vom griechischen Lithos, dem Stein. Seit dem letzten Drittel des 20 Jahrhunderts wurden dann auch sog. Offset-Lithographien angefertigt, bei denen nicht vom Stein abgezogen wird, sondern die einzelnen Farben im (ungerasterten) Offsetdruck nacheinander aufs Papier gedruckt wurden. Hierbei werden auch hervorragende Drucke hergestellt ohne die sehr mühsame und aufwendige Bearbeitung der einzelne Drucksteine. Doch ist beim Offsetdruck der Begriff Lithographie irreführend, da kein Stein Verwendung findet, sondern eine herkömmliche dünne Metall oder Kunststoffplatte.

