Rita Lino - Replica - 2021





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Edition: 1000 Exemplare
Neu versiegelt
„Replica“ schlägt eine neue Lektüre des Körpers und des Modells als reines Bild vor, als reines Werkzeug, ohne sich auf eine repräsentative Identität zu beziehen, wodurch heute die zeitgenössische Gesellschaft ignoriert wird, in der das Selbst sein soll.
Lino bezieht sich stark auf den amerikanischen Mittelhochzeitsfotografen William Mortensen, der feststellt, dass ein Körper schlicht als „eine Maschine, die Einstellarbeiten braucht“ betrachtet wird. Nach Mortensen muss der Körper die Grundlage sein, „Repräsentation von Persönlichkeit und Emotion […] ist irrelevant und irreführend“. In Mortensens Ansatz gegenüber dem Model liegt eine gewisse Entmenschlichung; die Rückkehr des Körpers zu einem sinnlosen Objekt vor der Kamera. Mortensen sah Modelle als Ton, aus dem das Bild formt; ein Körper wurde einzig durch die Absicht des Bedieners artikuliert. Er wollte die Figur von ihrer Emotion und Persönlichkeit befreien, damit wir, das Publikum, den Körper als geformtes Requisit sehen und das Bild als Wesen betrachten, nicht das Subjekt.
Im Fall von Lino ist sie das Model, der Bediener/ Fotograf, das Subjekt und das Bild zugleich. Sie hat die Kontrolle vollständig in der Hand. Sie fand einen Weg, sich aus der Repräsentation zu lösen und reduzierte ihren eigenen Körper auf reines Objekt und Bild, fast wie eine Maschine. ‚Replica‘ ist eine Manifestation des Verständnisses der Künstlerin von ihrer Rolle vor und hinter der Kamera.
‚Replica‘ ist eine Vorausschau auf eine nahende Zukunft, in der Identität sich dem unbeschwerten Maschinchen des Bildvergrötherns ergibt.
Edition: 1000 Exemplare
Neu versiegelt
„Replica“ schlägt eine neue Lektüre des Körpers und des Modells als reines Bild vor, als reines Werkzeug, ohne sich auf eine repräsentative Identität zu beziehen, wodurch heute die zeitgenössische Gesellschaft ignoriert wird, in der das Selbst sein soll.
Lino bezieht sich stark auf den amerikanischen Mittelhochzeitsfotografen William Mortensen, der feststellt, dass ein Körper schlicht als „eine Maschine, die Einstellarbeiten braucht“ betrachtet wird. Nach Mortensen muss der Körper die Grundlage sein, „Repräsentation von Persönlichkeit und Emotion […] ist irrelevant und irreführend“. In Mortensens Ansatz gegenüber dem Model liegt eine gewisse Entmenschlichung; die Rückkehr des Körpers zu einem sinnlosen Objekt vor der Kamera. Mortensen sah Modelle als Ton, aus dem das Bild formt; ein Körper wurde einzig durch die Absicht des Bedieners artikuliert. Er wollte die Figur von ihrer Emotion und Persönlichkeit befreien, damit wir, das Publikum, den Körper als geformtes Requisit sehen und das Bild als Wesen betrachten, nicht das Subjekt.
Im Fall von Lino ist sie das Model, der Bediener/ Fotograf, das Subjekt und das Bild zugleich. Sie hat die Kontrolle vollständig in der Hand. Sie fand einen Weg, sich aus der Repräsentation zu lösen und reduzierte ihren eigenen Körper auf reines Objekt und Bild, fast wie eine Maschine. ‚Replica‘ ist eine Manifestation des Verständnisses der Künstlerin von ihrer Rolle vor und hinter der Kamera.
‚Replica‘ ist eine Vorausschau auf eine nahende Zukunft, in der Identität sich dem unbeschwerten Maschinchen des Bildvergrötherns ergibt.

