Kassák - Bildarchitektur 1966 Mappe Carl Laszlo






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Lajos Kassák Linolschnitt Bildarchitektur 1966 Mappe Carl Laszlo, in exzellentem Zustand, aus einer limitierten Auflage von 100–150 Exemplaren, 30 cm x 29,5 cm, Herkunft Ungarn, mit Künstlerstempel signiert, verkauft vom Eigentümer oder Wiederverkäufer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
LAJOS KASSÁK - BILDARCHITEKTUR
In der Auktion befindet sich ein sehr seltener und ausgezeichnet erhaltener Linolschnitt von Lajos Kassák aus der Mappen Edition Panderma von Carl Laszlo. Der einzelne Linolschnitt (von ursprünglich 10 Linolschnitten) ist auf Papier (30 cm x 29,3 cm) unterhalb des Motives mit Künstler-Stempel signiert. Die Edition erschien mit 100 bzw. 150 Exemplaren (GA 120 Ex.) im Panderma Verlag Carl Laszlo, Basel. Die Nummerierung stand auf der originalen Mappe, die nicht mehr vorhanden ist. Diese ist hier exemplarisch abgebildet als Beispiel, aber nicht Teil der Auktion. Der Linolschnitt wurde vom Verkäufer aus dem Nachlass Carl Laszlos erworben. Weitere Einzel-Blätter aus der Mappe werden parallel angeboten.
Sie war nie gerahmt. Es bestehen altersgemäß geringe Randmängel und vereinzelt leichte Eindrücke als Lagerspuren auf dem über 50 Jahre altem Druck.
Das Motiv stammt von 1924 und wurde 1966 in der einzigen von Kassák mit „Künstler-Stempel“ signierten Wiederauflage neu aufgelegt. Sie erschien kurz vor seinem Tod (in Budapest 1967). Aktuell waren gerade zwei Blätter aus der Mappe (u.a. dieses Werk) im „Israel Museum, Jerusalem) ausgestellt. Eine vollständige Mappe befindet sich im Kassák Muzéum Budapest.
Mit der Unterstützung von Vasarely fanden 1960 und 1963 Ausstellungen in der Galerie René Denise in Paris statt. Vasarely machte Kassák dort mit dem Kunstenthusiasten und Verleger Carl Laszlo bekannt, der mit zunächst illegal aus Ungarn geschmuggelten Unterschriften auf Aufklebern 1964 die erste Mappe mit 10 Linolschnitten in der Schweiz in einer Auflage von 100 herausgab, denn die ungarische sozialistische Regierung erlaubte nicht die Produktion. 1965 erschien die Mappe ein weiteres mal ergänzt mit einer Farbserigrafie. Und ein Jahr vor Kassáks Tod legte Laszlo die letzte Mappe mit 10 Linolschnitten auf, aus der das in der Auktion vorliegende Blatt stammt.
Kassák unterzeichnete hier erstmals mit seinem Künstlerstempel, was vermutlich aus Altersgründen geschah. Damit sind diese Linolschnitte tatsächlich die letzten und einzigen (!) Blätter einer Edition, die Kassák mit einem Stempel signierte. Sie gelten als gleichwertige Signatur wie seine handschriftlichen Unterschriften. Dieser Umstand ist für die Wertfeststellung sehr wichtig, denn nach seinem Tod wurde der Stempel nicht mehr verwendet.
BIOGRAFIEN
Lajos Kassák (21. März 1887 - 22. Juli 1967) war ein ungarischer Dichter, Schriftsteller, Maler, Typograph, Bildhauer, Essayist, Herausgeber, Theoretiker der Avantgarde und gelegentlicher Übersetzer.
Er gilt als der "primus inter pares" (Carl Laszlo 1966) bedeutender Kunststile der europäischen Moderne Moderne (Konstruktivismus, Futurismus, Bauhaus, de Stijl, Abstraktion-Création).
Carl Laszlo/Edition Panderma : Carl Laszlo (ungarisch László Károly; 16. Juli 1923 in Pécs; † 8. November 2013 in Basel war ein ungarisch-schweizerischer Kunsthändler, Sammler, Psychoanalytiker und Autor. Er gilt als einer der bedeutendsten Sammler, Kenner und Förderer moderner (insbesondere ungarischer) Kunst nach 1945.
QUELLEN
Kassák WErksverzeichnis Magyar Nemzeti Galéria/Budapest
Kassák Muzéum Budapest,
home is where my art is - ein Besuch bei Carl Laszlo und der (ungarischen) Avantgarde (Ferenc Kréti 2025),
Ungarische Avantgarde, Galerie Kunze,
u.a.
LAJOS KASSÁK - BILDARCHITEKTUR
In der Auktion befindet sich ein sehr seltener und ausgezeichnet erhaltener Linolschnitt von Lajos Kassák aus der Mappen Edition Panderma von Carl Laszlo. Der einzelne Linolschnitt (von ursprünglich 10 Linolschnitten) ist auf Papier (30 cm x 29,3 cm) unterhalb des Motives mit Künstler-Stempel signiert. Die Edition erschien mit 100 bzw. 150 Exemplaren (GA 120 Ex.) im Panderma Verlag Carl Laszlo, Basel. Die Nummerierung stand auf der originalen Mappe, die nicht mehr vorhanden ist. Diese ist hier exemplarisch abgebildet als Beispiel, aber nicht Teil der Auktion. Der Linolschnitt wurde vom Verkäufer aus dem Nachlass Carl Laszlos erworben. Weitere Einzel-Blätter aus der Mappe werden parallel angeboten.
Sie war nie gerahmt. Es bestehen altersgemäß geringe Randmängel und vereinzelt leichte Eindrücke als Lagerspuren auf dem über 50 Jahre altem Druck.
Das Motiv stammt von 1924 und wurde 1966 in der einzigen von Kassák mit „Künstler-Stempel“ signierten Wiederauflage neu aufgelegt. Sie erschien kurz vor seinem Tod (in Budapest 1967). Aktuell waren gerade zwei Blätter aus der Mappe (u.a. dieses Werk) im „Israel Museum, Jerusalem) ausgestellt. Eine vollständige Mappe befindet sich im Kassák Muzéum Budapest.
Mit der Unterstützung von Vasarely fanden 1960 und 1963 Ausstellungen in der Galerie René Denise in Paris statt. Vasarely machte Kassák dort mit dem Kunstenthusiasten und Verleger Carl Laszlo bekannt, der mit zunächst illegal aus Ungarn geschmuggelten Unterschriften auf Aufklebern 1964 die erste Mappe mit 10 Linolschnitten in der Schweiz in einer Auflage von 100 herausgab, denn die ungarische sozialistische Regierung erlaubte nicht die Produktion. 1965 erschien die Mappe ein weiteres mal ergänzt mit einer Farbserigrafie. Und ein Jahr vor Kassáks Tod legte Laszlo die letzte Mappe mit 10 Linolschnitten auf, aus der das in der Auktion vorliegende Blatt stammt.
Kassák unterzeichnete hier erstmals mit seinem Künstlerstempel, was vermutlich aus Altersgründen geschah. Damit sind diese Linolschnitte tatsächlich die letzten und einzigen (!) Blätter einer Edition, die Kassák mit einem Stempel signierte. Sie gelten als gleichwertige Signatur wie seine handschriftlichen Unterschriften. Dieser Umstand ist für die Wertfeststellung sehr wichtig, denn nach seinem Tod wurde der Stempel nicht mehr verwendet.
BIOGRAFIEN
Lajos Kassák (21. März 1887 - 22. Juli 1967) war ein ungarischer Dichter, Schriftsteller, Maler, Typograph, Bildhauer, Essayist, Herausgeber, Theoretiker der Avantgarde und gelegentlicher Übersetzer.
Er gilt als der "primus inter pares" (Carl Laszlo 1966) bedeutender Kunststile der europäischen Moderne Moderne (Konstruktivismus, Futurismus, Bauhaus, de Stijl, Abstraktion-Création).
Carl Laszlo/Edition Panderma : Carl Laszlo (ungarisch László Károly; 16. Juli 1923 in Pécs; † 8. November 2013 in Basel war ein ungarisch-schweizerischer Kunsthändler, Sammler, Psychoanalytiker und Autor. Er gilt als einer der bedeutendsten Sammler, Kenner und Förderer moderner (insbesondere ungarischer) Kunst nach 1945.
QUELLEN
Kassák WErksverzeichnis Magyar Nemzeti Galéria/Budapest
Kassák Muzéum Budapest,
home is where my art is - ein Besuch bei Carl Laszlo und der (ungarischen) Avantgarde (Ferenc Kréti 2025),
Ungarische Avantgarde, Galerie Kunze,
u.a.
