Hans Ho - Original IPE “Das Kleinauto” Poster lithography - 1920er Jahre

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Marke IPE, Typ Poster-Lithografie, Modell Original IPE “Das Kleinauto” Poster; von Hans Ho signiert, Herkunft Deutschland, 300 × 232 mm, Zustand A-.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

IPE “Das Kleinauto” Poster

Das Plakat, das für das IPE „Das Kleinauto“ wirbt, ist ein eindrucksvolles Beispiel für das kommerzielle Grafikdesign der frühen Zwanzigerjahre und stammt vermutlich aus den 1920er Jahren. Durch seine kühne Typografie, die begrenzte Farbpalette und die dynamische Komposition vermittelt das Bild mehr als ein reines Produktangebot; es trägt eine Ideologie von Modernität, Zugänglichkeit und industriellem Selbstbewusstsein aus. Das Werk steht am Schnittpunkt von Kunst, Handel und Technik und spiegelt eine Epoche wider, in der das Auto das städtische und soziale Leben in Europa transformierte.

Im Zentrum der Komposition steht ein strahlend gelbes offenes Auto, das in vereinfachten, fast geometrischen Formen dargestellt ist. Die kompakte Proportion des Autos verstärkt visuell den Slogan „Das Kleinauto“ („The Small Car“). Die auffällige gelbe Karosserie kontrastiert scharf mit dem zurückhaltenden Oliven- und Grauhintergrund und sorgt so für eine sofortige visuelle Hierarchie. Gelb, das oft mit Innovation und Optimismus assoziiert wird, fungiert hier sowohl als ästhetisches als auch als symbolisches Mittel: Das Auto wird zum Leuchtturm moderner Mobilität gegen einen dunkleren, traditionelleren Hintergrund.

Über dem Fahrzeug führt eine große Hand eine kühne typografische Platte mit der Aufschrift „IPE“ in eine rechteckige Öffnung ein. Diese Geste dominiert visuell und ist konzeptionell bedeutsam. Die Hand, übergroß und stilisiert, vermittelt Autorität und Kontrolle – sie deutet auf industrielle Produktion, Markenbildung und die Macht der Unternehmensidentität hin. Der Akt, den Namen in Position zu bringen, impliziert Zuverlässigkeit und Standardisierung, zentrale Themen des frühen Automobilmarketings. Der Firmenname wird mechanisiert, fast so, als wäre er eine Komponente der Maschine selbst.

Typografie spielt eine entscheidende Rolle in der Überzeugungsstrategie des Plakats. Die schweren Sans-Serif-Schriftzüge von „IPE“ und „DAS KLEINAUTO“ wecken Klarheit, Stärke und Funktionalität. Die klaren Linien passen zu den aufkommenden modernistischen Ästhetiken, besonders jenen, die mit deutschen grafischen Designbewegungen jener Epoche verbunden sind. Der Ausdruck „Laufend lieferbar“ betont Praktikabilität und Produktionskapazität und appelliert an Verbraucher, die Verfügbarkeit in einer sich rasch industrialisierenden Wirtschaft zu schätzen wissen. Die Einbindung von „IPE-Auto-Ges. m. b. H. Berlin W.8“ verankert die Werbung geografisch und unternehmerisch, was die Legitimität stärkt.

Stylistisch spiegelt das Plakat Einflüsse aus der frühmodernen und proto-Bauhaus-Visuellen Kultur wider. Die abgeflachte Perspektive, die eckigen Formen und das begrenzte Farbspektrum zeigen eine Abkehr von barocker, illustrativer Tradition zugunsten funktionaler Klarheit. Die Komposition wirkt strukturiert, fast architektonisch: Das Auto sitzt fest im Vordergrund, die Hintergrundformen erzeugen Tiefe ohne Ablenkung, und die Textblöcke verankern das Bild mit visueller Stabilität. Dieses Gleichgewicht zwischen Dynamik und Ordnung spiegelt die technologischen Bestrebungen der Zeit wider.

Abgesehen von seinen formalen Qualitäten fasst das Plakat einen kulturellen Moment zusammen. Das kleine Auto verkörperte eine demokratisierte Mobilität – Verkehr nicht nur für Eliten, sondern für eine wachsende Mittelschicht. Indem es Kompaktheit und Verfügbarkeit betont, deutet die Werbung auf Erschwinglichkeit und Praxisnähe hin, statt auf Luxus. Sie rahmt das Auto als alltägliches Werkzeug des Fortschritts und ordnet persönliche Mobilität der nationalen industriellen Leistung zu.

Zusammenfassend zeigt das IPE „Das Kleinauto“-Plakat die Werbung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts als sowohl handelskommunikative Praxis als auch moderne Kunst. Durch gezielten Farbkontrast, markante Typografie und symbolische Bildsprache verwandelt es ein kompaktes Automobil in ein visuelles Emblem des Fortschritts. Das Werk illustriert, wie Grafikdesign als Vermittler zwischen industrieller Produktion und Verbrauchererwartungen fungierte und dabei half, die öffentliche Wahrnehmung des Automobils als eine Schlüsseltechnologie des modernen Lebens zu prägen.

IPE “Das Kleinauto” Poster

Das Plakat, das für das IPE „Das Kleinauto“ wirbt, ist ein eindrucksvolles Beispiel für das kommerzielle Grafikdesign der frühen Zwanzigerjahre und stammt vermutlich aus den 1920er Jahren. Durch seine kühne Typografie, die begrenzte Farbpalette und die dynamische Komposition vermittelt das Bild mehr als ein reines Produktangebot; es trägt eine Ideologie von Modernität, Zugänglichkeit und industriellem Selbstbewusstsein aus. Das Werk steht am Schnittpunkt von Kunst, Handel und Technik und spiegelt eine Epoche wider, in der das Auto das städtische und soziale Leben in Europa transformierte.

Im Zentrum der Komposition steht ein strahlend gelbes offenes Auto, das in vereinfachten, fast geometrischen Formen dargestellt ist. Die kompakte Proportion des Autos verstärkt visuell den Slogan „Das Kleinauto“ („The Small Car“). Die auffällige gelbe Karosserie kontrastiert scharf mit dem zurückhaltenden Oliven- und Grauhintergrund und sorgt so für eine sofortige visuelle Hierarchie. Gelb, das oft mit Innovation und Optimismus assoziiert wird, fungiert hier sowohl als ästhetisches als auch als symbolisches Mittel: Das Auto wird zum Leuchtturm moderner Mobilität gegen einen dunkleren, traditionelleren Hintergrund.

Über dem Fahrzeug führt eine große Hand eine kühne typografische Platte mit der Aufschrift „IPE“ in eine rechteckige Öffnung ein. Diese Geste dominiert visuell und ist konzeptionell bedeutsam. Die Hand, übergroß und stilisiert, vermittelt Autorität und Kontrolle – sie deutet auf industrielle Produktion, Markenbildung und die Macht der Unternehmensidentität hin. Der Akt, den Namen in Position zu bringen, impliziert Zuverlässigkeit und Standardisierung, zentrale Themen des frühen Automobilmarketings. Der Firmenname wird mechanisiert, fast so, als wäre er eine Komponente der Maschine selbst.

Typografie spielt eine entscheidende Rolle in der Überzeugungsstrategie des Plakats. Die schweren Sans-Serif-Schriftzüge von „IPE“ und „DAS KLEINAUTO“ wecken Klarheit, Stärke und Funktionalität. Die klaren Linien passen zu den aufkommenden modernistischen Ästhetiken, besonders jenen, die mit deutschen grafischen Designbewegungen jener Epoche verbunden sind. Der Ausdruck „Laufend lieferbar“ betont Praktikabilität und Produktionskapazität und appelliert an Verbraucher, die Verfügbarkeit in einer sich rasch industrialisierenden Wirtschaft zu schätzen wissen. Die Einbindung von „IPE-Auto-Ges. m. b. H. Berlin W.8“ verankert die Werbung geografisch und unternehmerisch, was die Legitimität stärkt.

Stylistisch spiegelt das Plakat Einflüsse aus der frühmodernen und proto-Bauhaus-Visuellen Kultur wider. Die abgeflachte Perspektive, die eckigen Formen und das begrenzte Farbspektrum zeigen eine Abkehr von barocker, illustrativer Tradition zugunsten funktionaler Klarheit. Die Komposition wirkt strukturiert, fast architektonisch: Das Auto sitzt fest im Vordergrund, die Hintergrundformen erzeugen Tiefe ohne Ablenkung, und die Textblöcke verankern das Bild mit visueller Stabilität. Dieses Gleichgewicht zwischen Dynamik und Ordnung spiegelt die technologischen Bestrebungen der Zeit wider.

Abgesehen von seinen formalen Qualitäten fasst das Plakat einen kulturellen Moment zusammen. Das kleine Auto verkörperte eine demokratisierte Mobilität – Verkehr nicht nur für Eliten, sondern für eine wachsende Mittelschicht. Indem es Kompaktheit und Verfügbarkeit betont, deutet die Werbung auf Erschwinglichkeit und Praxisnähe hin, statt auf Luxus. Sie rahmt das Auto als alltägliches Werkzeug des Fortschritts und ordnet persönliche Mobilität der nationalen industriellen Leistung zu.

Zusammenfassend zeigt das IPE „Das Kleinauto“-Plakat die Werbung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts als sowohl handelskommunikative Praxis als auch moderne Kunst. Durch gezielten Farbkontrast, markante Typografie und symbolische Bildsprache verwandelt es ein kompaktes Automobil in ein visuelles Emblem des Fortschritts. Das Werk illustriert, wie Grafikdesign als Vermittler zwischen industrieller Produktion und Verbrauchererwartungen fungierte und dabei half, die öffentliche Wahrnehmung des Automobils als eine Schlüsseltechnologie des modernen Lebens zu prägen.

Details

Epoche
1900-2000
Designer/Artist
Hans Ho
Plakat-Titel
Original IPE “Das Kleinauto” Poster lithography
Geschätzter Zeitraum
1920er Jahre
Herkunftsland
Deutschland
Zustand
A- (gut - winzige Unvollkommenheiten)
Stückzahl
1
Höhe
300 mm
Breite
232 mm
Von einer berühmten Persönlichkeit signiert
Ja
UngarnVerifiziert
80
Verkaufte Objekte
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Privat

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