Spanish school (XVII) - NO RESERVE - Virgin and Child





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NO RESERVE - Virgin und Kind, Barockes Öl auf Leinwand aus Italien, spätes 17. Jahrhundert, 71 × 36 cm, unsigniert und mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
VIRGEN MIT DEM KIND (MARIA MIT ROSENKRANZ)
Sevilla barroco Schule
Ende des 17. Jahrhunderts (ca. 1680–1700)
Öl auf Leinwand
71 × 36 cm
1. IDENTIFIKATION
1.1 Autor
Barocke Sevillaner Schule, Umfeld postmurillesk.
1.2 Titel
Maria mit dem Kind (Maria mit der Rosenkranzmadonna).
1.3 Chronologie
Ende des 17. Jahrhunderts, ca. 1680–1700.
1.4 Technik und Untergrund
Öl auf Leinwand.
1.5 Maße
71 × 36 cm.
1.6 Beobachtungen
Vertikales, dem privaten Kapellenvorraum oder seitlichem häuslichen Altärchen entsprechendes devotionsformat.
2. KÜNSTLERISCHE BESCHREIBUNG
Die Komposition zeigt die sitzende Jungfrau auf einer Wolkenbank, die das Kind auf dem Schoß hält, während sie mit der linken Hand einen Rosenkranz zeigt. Die Figur hebt sich vor einem gleichmäßigen goldenen Hintergrund ab, tonal warm ocker, der die spirituelle Dimension der Szene betont.
Die Modellierung ist sanft und einhüllend. Die Hauttöne werden durch feine Lasuren gearbeitet, wodurch zarte Übergänge zwischen Licht und Schatten entstehen. Das Kind erscheint anatomisch naturalistisch, fleischig und gelassen, ohne Dramatik.
Die Jungfrau präsentiert ein ovales Gesicht, einen niederen Blick und einen contemplativen Ausdruck, Merkmale, die deutlich mit der späteren Sevillaner Tradition nach Bartolomé Esteban Murillo verbunden sind. Der Pinselstrich ist verschmolzen, ohne manieristische Starrheit, mit atmosphärischer Behandlung des Chiaroscuro.
Das Werk vermittelt eher intime Frömmigkeit als barocke Theatralik.
3. HISTORISCHER KONTEXT UND SCHULE
Die expressive Milde, die Behandlung der Hauttöne und die komponistische Gelassenheit erinnern an die Sevillaner Schule des späten 17. Jahrhunderts, Erbin des Murillet-Modells.
Nach der Konsolidierung der Murillo-Sprache nahmen zahlreiche Sevillaner Werkstätten eine marianische Ikonografie auf, gekennzeichnet durch:
- Freundliche Spiritualität
- Idealisiertes Naturalismus
- Warmer Chiaroscuro
- Fehlen von düsterem Dramastik
Das Werk zeigt keine manieristische Merkmale des 16. Jahrhunderts (weder anatomische Spannung noch strukturelle Starrheit), sondern befindet sich eindeutig in einer reifen Barockphase.
Eine italienische Schule wird ausgeschlossen aufgrund der Volumenstruktur und der Gesichtstypologie, die eher dem andalusischen Umfeld entsprechen.
Vermutete Zuschreibung:
Stilistische Sevillaner Schule nach Murillo, Ende des 17. Jahrhunderts.
4. ERHALTUNGZUSTAND
Die Leinwand weist ein gleichmäßiges Rissbild (Craquelé) auf, entsprechend dem Alter.
Der Keilrahmen ist älter, vermutlich Ergebnis einer Konservierungs- oder historischen Nachspannung.
In den vorgelegten Abbildungen sind keine invasiven Retuschen erkennbar. Die Lektüre der Malerei bleibt kohärent und farblich tief.
Allgemeiner Zustand: gut, mit natürlicher Alterung im Einklang mit der Chronologie.
5. GARANTIE UND TRANSPARENZ
Die Zuschreibung basiert auf stilistischer Vergleichsanalyse und technischen Kriterien der malerischen Chronologie.
Sie wird nicht als Autograph eines dokumentierten Meisters präsentiert, sondern als Stück einer Sevillaner Barock-Schule im murillesken Umfeld.
Die Fotos zeigen Oberflächen-, Craquelé- und Rückseiten-Details, um eine vollständige Bewertung zu ermöglichen.
6. SAMMLUNGSMÖGLICHKEIT
Die Sevillaner Barock-Ölmalereien religiös-private Devotion bleiben auf dem internationalen Markt gefragt, insbesondere wenn sie bewahren:
- Solide malerische Qualität
- Erkennbare Ikonografie
- Vertikale dekorative Dimension
Der Verkäufer stellt sich vor
VIRGEN MIT DEM KIND (MARIA MIT ROSENKRANZ)
Sevilla barroco Schule
Ende des 17. Jahrhunderts (ca. 1680–1700)
Öl auf Leinwand
71 × 36 cm
1. IDENTIFIKATION
1.1 Autor
Barocke Sevillaner Schule, Umfeld postmurillesk.
1.2 Titel
Maria mit dem Kind (Maria mit der Rosenkranzmadonna).
1.3 Chronologie
Ende des 17. Jahrhunderts, ca. 1680–1700.
1.4 Technik und Untergrund
Öl auf Leinwand.
1.5 Maße
71 × 36 cm.
1.6 Beobachtungen
Vertikales, dem privaten Kapellenvorraum oder seitlichem häuslichen Altärchen entsprechendes devotionsformat.
2. KÜNSTLERISCHE BESCHREIBUNG
Die Komposition zeigt die sitzende Jungfrau auf einer Wolkenbank, die das Kind auf dem Schoß hält, während sie mit der linken Hand einen Rosenkranz zeigt. Die Figur hebt sich vor einem gleichmäßigen goldenen Hintergrund ab, tonal warm ocker, der die spirituelle Dimension der Szene betont.
Die Modellierung ist sanft und einhüllend. Die Hauttöne werden durch feine Lasuren gearbeitet, wodurch zarte Übergänge zwischen Licht und Schatten entstehen. Das Kind erscheint anatomisch naturalistisch, fleischig und gelassen, ohne Dramatik.
Die Jungfrau präsentiert ein ovales Gesicht, einen niederen Blick und einen contemplativen Ausdruck, Merkmale, die deutlich mit der späteren Sevillaner Tradition nach Bartolomé Esteban Murillo verbunden sind. Der Pinselstrich ist verschmolzen, ohne manieristische Starrheit, mit atmosphärischer Behandlung des Chiaroscuro.
Das Werk vermittelt eher intime Frömmigkeit als barocke Theatralik.
3. HISTORISCHER KONTEXT UND SCHULE
Die expressive Milde, die Behandlung der Hauttöne und die komponistische Gelassenheit erinnern an die Sevillaner Schule des späten 17. Jahrhunderts, Erbin des Murillet-Modells.
Nach der Konsolidierung der Murillo-Sprache nahmen zahlreiche Sevillaner Werkstätten eine marianische Ikonografie auf, gekennzeichnet durch:
- Freundliche Spiritualität
- Idealisiertes Naturalismus
- Warmer Chiaroscuro
- Fehlen von düsterem Dramastik
Das Werk zeigt keine manieristische Merkmale des 16. Jahrhunderts (weder anatomische Spannung noch strukturelle Starrheit), sondern befindet sich eindeutig in einer reifen Barockphase.
Eine italienische Schule wird ausgeschlossen aufgrund der Volumenstruktur und der Gesichtstypologie, die eher dem andalusischen Umfeld entsprechen.
Vermutete Zuschreibung:
Stilistische Sevillaner Schule nach Murillo, Ende des 17. Jahrhunderts.
4. ERHALTUNGZUSTAND
Die Leinwand weist ein gleichmäßiges Rissbild (Craquelé) auf, entsprechend dem Alter.
Der Keilrahmen ist älter, vermutlich Ergebnis einer Konservierungs- oder historischen Nachspannung.
In den vorgelegten Abbildungen sind keine invasiven Retuschen erkennbar. Die Lektüre der Malerei bleibt kohärent und farblich tief.
Allgemeiner Zustand: gut, mit natürlicher Alterung im Einklang mit der Chronologie.
5. GARANTIE UND TRANSPARENZ
Die Zuschreibung basiert auf stilistischer Vergleichsanalyse und technischen Kriterien der malerischen Chronologie.
Sie wird nicht als Autograph eines dokumentierten Meisters präsentiert, sondern als Stück einer Sevillaner Barock-Schule im murillesken Umfeld.
Die Fotos zeigen Oberflächen-, Craquelé- und Rückseiten-Details, um eine vollständige Bewertung zu ermöglichen.
6. SAMMLUNGSMÖGLICHKEIT
Die Sevillaner Barock-Ölmalereien religiös-private Devotion bleiben auf dem internationalen Markt gefragt, insbesondere wenn sie bewahren:
- Solide malerische Qualität
- Erkennbare Ikonografie
- Vertikale dekorative Dimension

