Edgardo Rossaro (1882-1972) - Autoritratto





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
AUTORE
Edgardo Rossaro (1882-1972) war ein italienischer Maler. Geboren in Vercelli im Jahr 1882 in einer Familie von Künstlern und Patriotinnen/Patrioten formte er seine kreative Identität zwischen der Strenge der akademischen Ausbildung und einer tiefen zivilgesellschaftlichen Beteiligung. Die ersten Anfänge lernte er vom Vater Ferdinando, vervollkommnete seine Studien in Venedig unter der Leitung von Luigi Nono und an der Accademia Albertina in Turin, um sich dann in Florenz niederzulassen, wo er sich den avantgardistischen Kreisen und der Malerei der Macchiaioli annäherte. Ein grundlegendes Kapitel seines Lebens war die Erfahrung als Gebirgsjäger-Freiwilliger im Ersten Weltkrieg: in den Dolomiten hörte Rossaro nie auf zu malen und zu zeichnen, fing Momente des Lebens im Schützengraben und Berglandschaften ein, die später in sein berühmtes Erinnerungsbuch La mia guerra gioconda einflossen.
Nach dem Krieg wählte der Künstler Rapallo zu seinem endgültigen Wohnort, wodurch die ligurische Küste zu einem der bevorzugten Motive seiner reifen Malerei wurde, gekennzeichnet durch eine unermüdliche Suche nach dem Wert von Farbe-Licht. Sein Stil, der sich von einem vornehmen Realismus zu nahezu postimpressionistischer Synthese und romantischen Anklängen an Turner entwickelte, machte ihn zu einem geschätzten Porträtisten und Landschaftsmaler, der eine contemplative Ruhe in seine Ansichten zu vermitteln vermochte. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die Porträts der Bourgeoisie der Zeit und die lebhaften Ansichten von Cadore und dem Golf von Tigullio, Zeugnisse einer Kunst, die bestrebt war, die visuelle Emotion durch kräftige Pinselstriche und geschulte tonale Kontraste einzufrieren.
BESCHREIBUNG
"Selbstbildnis", Pastell auf Platte, 37×32 cm mit Rahmen, 23×18 cm die reine Platte, 1963, Unterschrift, Datum und Titel unten links.
Das Werk bietet dem Betrachter eine intensive und fast fotografische Nahaufnahme, die die Erscheinung des Künstlers in der Blüte seines Reifealters erfasst. Das Gesicht, geprägt von der typischen runden Brille und einem weißen Bart, der sich sanft zur Basis hin ausblendet, tritt plastisch hervor dank einer Komposition, die jede Umweltstörung eliminiert. Der Strich ist sorgfältig und vibrierend, gelöst durch ein dichtes Raster von Zeichen, das den gekonnten Umgang mit dem Pastell offenbart: Das Licht trifft die Haut und erzeugt warme, natürliche Tonübergänge, während der dunkle Hintergrund, gespielt mit tiefen Rottönen, die Hervorhebung der Gesichtszüge und die Helligkeit des Blicks betont, noch lebendig und forsch.
Das Werk gehört zur späten Phase von Rossaros Schaffen und ist ein bedeutsamer Beleg für seine ständige Suche nach dem Wert von Farbe-Licht. Das Selbstbildnis wurde für den Autor zu einem wiederkehrenden und beinahe obsessiven Motiv im Alter, eine Übung der Introspektion, in der die Lektion des Verismus von Luigi Nono und die Synthese der Macchiaioli zu einer intimeren Vision verschmolzen. Um diese physiognomischen Studien anzugehen, bevorzugte Rossaro oft Pastell oder, seltener, die Technik der Enkaustik, Werkzeuge, die ihm jene besondere Luftigkeit und jene farbliche Transparenz ermöglichten, die den grafischen Strich veredeln und die psychologische Tiefe des Subjekts wiedergeben. Ein Werk von schöner Ausführung und ausgeprägtem Sammlerinteresse.
CONDITION REPORT
Ausgezeichneter Allgemeinzustand. Der Gegenstand ist in jeder Hinsicht intakt, mit lebendiger und gut lesbarer Farbigkeit und Strichführung. Der Rahmen ist als Geschenk zu verstehen.
Verfolgte und versicherte Versand mit angemessenem Verpackungsmaterial.
AUTORE
Edgardo Rossaro (1882-1972) war ein italienischer Maler. Geboren in Vercelli im Jahr 1882 in einer Familie von Künstlern und Patriotinnen/Patrioten formte er seine kreative Identität zwischen der Strenge der akademischen Ausbildung und einer tiefen zivilgesellschaftlichen Beteiligung. Die ersten Anfänge lernte er vom Vater Ferdinando, vervollkommnete seine Studien in Venedig unter der Leitung von Luigi Nono und an der Accademia Albertina in Turin, um sich dann in Florenz niederzulassen, wo er sich den avantgardistischen Kreisen und der Malerei der Macchiaioli annäherte. Ein grundlegendes Kapitel seines Lebens war die Erfahrung als Gebirgsjäger-Freiwilliger im Ersten Weltkrieg: in den Dolomiten hörte Rossaro nie auf zu malen und zu zeichnen, fing Momente des Lebens im Schützengraben und Berglandschaften ein, die später in sein berühmtes Erinnerungsbuch La mia guerra gioconda einflossen.
Nach dem Krieg wählte der Künstler Rapallo zu seinem endgültigen Wohnort, wodurch die ligurische Küste zu einem der bevorzugten Motive seiner reifen Malerei wurde, gekennzeichnet durch eine unermüdliche Suche nach dem Wert von Farbe-Licht. Sein Stil, der sich von einem vornehmen Realismus zu nahezu postimpressionistischer Synthese und romantischen Anklängen an Turner entwickelte, machte ihn zu einem geschätzten Porträtisten und Landschaftsmaler, der eine contemplative Ruhe in seine Ansichten zu vermitteln vermochte. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die Porträts der Bourgeoisie der Zeit und die lebhaften Ansichten von Cadore und dem Golf von Tigullio, Zeugnisse einer Kunst, die bestrebt war, die visuelle Emotion durch kräftige Pinselstriche und geschulte tonale Kontraste einzufrieren.
BESCHREIBUNG
"Selbstbildnis", Pastell auf Platte, 37×32 cm mit Rahmen, 23×18 cm die reine Platte, 1963, Unterschrift, Datum und Titel unten links.
Das Werk bietet dem Betrachter eine intensive und fast fotografische Nahaufnahme, die die Erscheinung des Künstlers in der Blüte seines Reifealters erfasst. Das Gesicht, geprägt von der typischen runden Brille und einem weißen Bart, der sich sanft zur Basis hin ausblendet, tritt plastisch hervor dank einer Komposition, die jede Umweltstörung eliminiert. Der Strich ist sorgfältig und vibrierend, gelöst durch ein dichtes Raster von Zeichen, das den gekonnten Umgang mit dem Pastell offenbart: Das Licht trifft die Haut und erzeugt warme, natürliche Tonübergänge, während der dunkle Hintergrund, gespielt mit tiefen Rottönen, die Hervorhebung der Gesichtszüge und die Helligkeit des Blicks betont, noch lebendig und forsch.
Das Werk gehört zur späten Phase von Rossaros Schaffen und ist ein bedeutsamer Beleg für seine ständige Suche nach dem Wert von Farbe-Licht. Das Selbstbildnis wurde für den Autor zu einem wiederkehrenden und beinahe obsessiven Motiv im Alter, eine Übung der Introspektion, in der die Lektion des Verismus von Luigi Nono und die Synthese der Macchiaioli zu einer intimeren Vision verschmolzen. Um diese physiognomischen Studien anzugehen, bevorzugte Rossaro oft Pastell oder, seltener, die Technik der Enkaustik, Werkzeuge, die ihm jene besondere Luftigkeit und jene farbliche Transparenz ermöglichten, die den grafischen Strich veredeln und die psychologische Tiefe des Subjekts wiedergeben. Ein Werk von schöner Ausführung und ausgeprägtem Sammlerinteresse.
CONDITION REPORT
Ausgezeichneter Allgemeinzustand. Der Gegenstand ist in jeder Hinsicht intakt, mit lebendiger und gut lesbarer Farbigkeit und Strichführung. Der Rahmen ist als Geschenk zu verstehen.
Verfolgte und versicherte Versand mit angemessenem Verpackungsmaterial.

