Frans Masereel (1889-1972) - Mijn Land






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Frans Masereel: Mijn Land, vier originale Holzschnitte aus dem Jahr 1956 in einer limiterten Auflage von 400, signiert in der Platte, 24 x 19 cm, Schwarz-Weiß-Beige, Städtisches Motiv, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
FRANS MASEREEL - MEIN LAND
Vier schöne originale Holzgravuren/ Linolschnitte von Frans Masereel aus einer Privatsammlung. Die Linolschnitte auf Papier sind 24 mal 19 cm, die Gravuren 15,5 mal 11,5 cm. Sie gehören zu der in 1964 veröffentlichten Sammlung 'Mijn land'.
Auflage: 4x Prenten aus Gent (u.a. Gravensteen etc.)
KENNZEICHEN
- Künstler: Frans Masereel
- Titel: Mein Land
- Abmessungen: 24 x 19 cm
- Zustand: Perfekter Zustand
- Signiert: Ja, im Druck.
- Zusatz: Originalwerk aus 1956 (Siehe Fotos Colophon und Umschlag - nicht beigelegt).
Das Ganze wird professionell verpackt und versichert versendet via Track and Trace Code. Fotos gehören zur Beschreibung. Colophon und Buchumschlag werden nicht beigelegt, der Kauf umfasst ausschließlich die vier Linolschnitte.
FRANS MASEREEL
Frans Masereel (1889-1972) war ein belgischer Künstler und Grafiker, bekannt für seine expressiven und eindringlichen Holzgravuren. Er wurde in Blankenberge, Belgien, geboren und studierte an der Kunstakademie Gent. Masereel entwickelte einen einzigartigen Stil, der oft soziale, politische und menschliche Themen behandelte.
Seine Arbeit zielte darauf ab, starke Emotionen und Erzählungen durch Schwarz-Weiß-Drucke auszudrücken, wobei er große Kontraste und kräftige Linien nutzte. Masereel wird oft mit der expressionistischen Bewegung assoziiert, und seine Werke reflektierten sein Interesse an sozialer Gerechtigkeit, dem Kampf der Arbeiterklasse und der menschlichen Kondition.
Masereel ist vor allem berühmt für seine Serie von 'Bildromanen' oder 'Bilderromane' (wie 'Die Stadt' von 1925), die Geschichten ohne Worte durch eine Folge von Bildern erzählen. Diese Bilderromane waren ihrer Zeit voraus und nutzten die Kraft der Bilder, um Emotionen und Narrationen zu kommunizieren.
Neben seinen grafischen Arbeiten war Masereel auch als Illustrator und Maler tätig. Er arbeitete viel in Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern, wo er Einfluss auf verschiedene Künstler und Bewegungen ausübte. Masereel wird noch immer als einer der bedeutendsten belgischen Künstler des 20. Jahrhunderts anerkannt.
BUCH: MEIN LAND
Frans Masereels Buch 'Mijn Land' ('Mon Pays') aus dem Jahr 1926 (in einer limitierten Auflage 1956 gedruckt) ist ein Werk, in dem der Künstler seine Sicht auf Belgien und die sozialen und politischen Umstände seiner Zeit ausdrückt. Das Buch ist besonders, da es nicht nur Text enthält, sondern vor allem aus kraftvollen Holzgravuren besteht, die den Inhalt des Buches visuell unterstützen.
In 'Mein Land' nutzt Masereel die Kraft der Bilder, um die Situation Belgiens in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zu beschreiben. Das Buch zeigt soziale Unruhen, Armut und Industrialisierung und legt den Schwerpunkt auf die Probleme der Arbeiterklasse und den Kampf des einfachen Mannes gegen wirtschaftliche und soziale Unterdrückung.
Die Bilder in 'Mein Land' sind oft rauh und expressiv, und sie geben den Kampf und die Frustration der Menschen wieder, während sie gleichzeitig die Schönheit der Landschaft und die Kultur Belgiens festhalten. Masereel verbindet seinen kritischen Blick auf die Gesellschaft mit einer tiefen Liebe zu seiner Vaterland, was dem Buch eine kraftvolle emotionale Ladung verleiht.
Wie in seinen anderen Werken ist auch in 'Mein Land' kaum Text vorhanden – die Bilder sprechen für sich. Masereel setzt Symbolik, kraftvolle Kompositionen und Kontraste zwischen Licht und Dunkel ein, um seine Botschaft zu übermitteln. Es ist ein Werk, das sowohl poetisch als auch politisch ist und seine expressiven Stil widerspiegelt, der in den 1920er und 1930er Jahren großen Einfluss auf die Kunstwelt hatte.
Im Wesentlichen ist 'Mein Land' ein visuelles Pamphlet, das die gesellschaftliche Realität seiner Zeit anprangert, aber zugleich auch die Widerstandskraft und die Schönheit des menschlichen Daseins widerspiegelt. Es gehört zu den ikonischsten Werken Masereels und wird noch immer als wichtiger Bestandteil der belgischen Kunstgeschichte geschätzt.
Obwohl das Buch nicht immer ausdrücklich bestimmte Städte nennt, gibt es deutlich Hinweise auf industrielle Zentren in Belgien. Einige Städte, die oft mit dem Kontext des Buches in Verbindung gebracht werden, basierend auf den Themen, die Masereel anspricht, sind:
* Brüssel - Als Hauptstadt Belgiens und wichtiges politisches und wirtschaftliches Zentrum könnte Brüssel eine implizite Präsenz in den Bildern haben, die städtische Elend und Arbeiterbedingungen darstellen.
* Antwerpen - Die Hafenstadt, ein industrielles und wirtschaftliches Zentrum, ist eine weitere Stadt, die oft mit der Arbeiterklasse und den sozialen Spannungen in Masereels Werk in Verbindung gebracht wird.
* Lüttich - Lüttich war zu jener Zeit eine der wichtigsten industriellen Städte Belgiens, bekannt für seine Minen und Fabriken. Die schweren Arbeitsbedingungen und die industrielle Umgebung der Stadt würden wahrscheinlich auch eine Rolle in Masereels Darstellung des sozialen Landschaft spielen.
* Charleroi - Auch Charleroi war ein Zentrum der Schwerindustrie und ist bekannt für Bergbau und Stahlindustrie. Die Stadt hat eine symbolische Bedeutung in der belgischen industriellen Geschichte und würde im Einklang mit den Themen stehen, die Masereel anspricht.
Masereel gibt in seinem Werk keine detaillierten Namen dieser Städte an, doch seine visuelle Stilistik sowie die sozialen und industriellen Themen verweisen deutlich auf belgische industrielle Zentren, in denen die Arbeiterklasse oft unter schwierigen Bedingungen lebte. Das Buch enthält Bilder von Fabriken, Gassen, Arbeiterwohnungen und dem Kontrast zwischen der modernen Stadt und der ländlichen Ruhe. Die Städte, die er abbildet, sind somit eher symbolisch und repräsentieren die allgemeine gesellschaftliche Situation Belgiens jener Zeit, als dass es um spezifische städtische Porträts geht.
FRANS MASEREEL - MEIN LAND
Vier schöne originale Holzgravuren/ Linolschnitte von Frans Masereel aus einer Privatsammlung. Die Linolschnitte auf Papier sind 24 mal 19 cm, die Gravuren 15,5 mal 11,5 cm. Sie gehören zu der in 1964 veröffentlichten Sammlung 'Mijn land'.
Auflage: 4x Prenten aus Gent (u.a. Gravensteen etc.)
KENNZEICHEN
- Künstler: Frans Masereel
- Titel: Mein Land
- Abmessungen: 24 x 19 cm
- Zustand: Perfekter Zustand
- Signiert: Ja, im Druck.
- Zusatz: Originalwerk aus 1956 (Siehe Fotos Colophon und Umschlag - nicht beigelegt).
Das Ganze wird professionell verpackt und versichert versendet via Track and Trace Code. Fotos gehören zur Beschreibung. Colophon und Buchumschlag werden nicht beigelegt, der Kauf umfasst ausschließlich die vier Linolschnitte.
FRANS MASEREEL
Frans Masereel (1889-1972) war ein belgischer Künstler und Grafiker, bekannt für seine expressiven und eindringlichen Holzgravuren. Er wurde in Blankenberge, Belgien, geboren und studierte an der Kunstakademie Gent. Masereel entwickelte einen einzigartigen Stil, der oft soziale, politische und menschliche Themen behandelte.
Seine Arbeit zielte darauf ab, starke Emotionen und Erzählungen durch Schwarz-Weiß-Drucke auszudrücken, wobei er große Kontraste und kräftige Linien nutzte. Masereel wird oft mit der expressionistischen Bewegung assoziiert, und seine Werke reflektierten sein Interesse an sozialer Gerechtigkeit, dem Kampf der Arbeiterklasse und der menschlichen Kondition.
Masereel ist vor allem berühmt für seine Serie von 'Bildromanen' oder 'Bilderromane' (wie 'Die Stadt' von 1925), die Geschichten ohne Worte durch eine Folge von Bildern erzählen. Diese Bilderromane waren ihrer Zeit voraus und nutzten die Kraft der Bilder, um Emotionen und Narrationen zu kommunizieren.
Neben seinen grafischen Arbeiten war Masereel auch als Illustrator und Maler tätig. Er arbeitete viel in Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern, wo er Einfluss auf verschiedene Künstler und Bewegungen ausübte. Masereel wird noch immer als einer der bedeutendsten belgischen Künstler des 20. Jahrhunderts anerkannt.
BUCH: MEIN LAND
Frans Masereels Buch 'Mijn Land' ('Mon Pays') aus dem Jahr 1926 (in einer limitierten Auflage 1956 gedruckt) ist ein Werk, in dem der Künstler seine Sicht auf Belgien und die sozialen und politischen Umstände seiner Zeit ausdrückt. Das Buch ist besonders, da es nicht nur Text enthält, sondern vor allem aus kraftvollen Holzgravuren besteht, die den Inhalt des Buches visuell unterstützen.
In 'Mein Land' nutzt Masereel die Kraft der Bilder, um die Situation Belgiens in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zu beschreiben. Das Buch zeigt soziale Unruhen, Armut und Industrialisierung und legt den Schwerpunkt auf die Probleme der Arbeiterklasse und den Kampf des einfachen Mannes gegen wirtschaftliche und soziale Unterdrückung.
Die Bilder in 'Mein Land' sind oft rauh und expressiv, und sie geben den Kampf und die Frustration der Menschen wieder, während sie gleichzeitig die Schönheit der Landschaft und die Kultur Belgiens festhalten. Masereel verbindet seinen kritischen Blick auf die Gesellschaft mit einer tiefen Liebe zu seiner Vaterland, was dem Buch eine kraftvolle emotionale Ladung verleiht.
Wie in seinen anderen Werken ist auch in 'Mein Land' kaum Text vorhanden – die Bilder sprechen für sich. Masereel setzt Symbolik, kraftvolle Kompositionen und Kontraste zwischen Licht und Dunkel ein, um seine Botschaft zu übermitteln. Es ist ein Werk, das sowohl poetisch als auch politisch ist und seine expressiven Stil widerspiegelt, der in den 1920er und 1930er Jahren großen Einfluss auf die Kunstwelt hatte.
Im Wesentlichen ist 'Mein Land' ein visuelles Pamphlet, das die gesellschaftliche Realität seiner Zeit anprangert, aber zugleich auch die Widerstandskraft und die Schönheit des menschlichen Daseins widerspiegelt. Es gehört zu den ikonischsten Werken Masereels und wird noch immer als wichtiger Bestandteil der belgischen Kunstgeschichte geschätzt.
Obwohl das Buch nicht immer ausdrücklich bestimmte Städte nennt, gibt es deutlich Hinweise auf industrielle Zentren in Belgien. Einige Städte, die oft mit dem Kontext des Buches in Verbindung gebracht werden, basierend auf den Themen, die Masereel anspricht, sind:
* Brüssel - Als Hauptstadt Belgiens und wichtiges politisches und wirtschaftliches Zentrum könnte Brüssel eine implizite Präsenz in den Bildern haben, die städtische Elend und Arbeiterbedingungen darstellen.
* Antwerpen - Die Hafenstadt, ein industrielles und wirtschaftliches Zentrum, ist eine weitere Stadt, die oft mit der Arbeiterklasse und den sozialen Spannungen in Masereels Werk in Verbindung gebracht wird.
* Lüttich - Lüttich war zu jener Zeit eine der wichtigsten industriellen Städte Belgiens, bekannt für seine Minen und Fabriken. Die schweren Arbeitsbedingungen und die industrielle Umgebung der Stadt würden wahrscheinlich auch eine Rolle in Masereels Darstellung des sozialen Landschaft spielen.
* Charleroi - Auch Charleroi war ein Zentrum der Schwerindustrie und ist bekannt für Bergbau und Stahlindustrie. Die Stadt hat eine symbolische Bedeutung in der belgischen industriellen Geschichte und würde im Einklang mit den Themen stehen, die Masereel anspricht.
Masereel gibt in seinem Werk keine detaillierten Namen dieser Städte an, doch seine visuelle Stilistik sowie die sozialen und industriellen Themen verweisen deutlich auf belgische industrielle Zentren, in denen die Arbeiterklasse oft unter schwierigen Bedingungen lebte. Das Buch enthält Bilder von Fabriken, Gassen, Arbeiterwohnungen und dem Kontrast zwischen der modernen Stadt und der ländlichen Ruhe. Die Städte, die er abbildet, sind somit eher symbolisch und repräsentieren die allgemeine gesellschaftliche Situation Belgiens jener Zeit, als dass es um spezifische städtische Porträts geht.
