Österreich - Ansteckpin - Austrian Fleet Association Membership Badge , before 1918 - 20. Jahrhundert - früh (1. Weltkrieg)






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Eine zweigeteilte Emaille-Mitgliedsabzeichen der Österreichischen Flottenvereinigung, Ø 20 mm, aus Messing und Emaille, hergestellt in Österreich von Josef Zimbler Wien vor 1918, in sehr gutem Zustand, kein Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Anhänger aus zwei Teilen Emaille hat einen Durchmesser von 20 mm, hinten eine spezielle Aufhängvorrichtung.
Hergestellt von Josef Zimbler Wien
Dies ist ein Mitgliedsabzeichen des Österreichischen Flottenverbandes. Es wurde vor 1918 – im Österreichisch-Ungarischen Reich – vergeben. Mitglieder dieses Verbandes unterstützten die österreichische Marine damals..
Nachfolgend einige historische Informationen.
Österreichischer Marineverband
Zu Beginn des Jahrhunderts wurden in allen großen europäischen Mächten sowie in den USA, der Türkei und Russland Vereine gegründet, mit dem Ziel, die nationale Seefahrt, die jeweilige Marine und die Handelsmarine zu fördern. Neue technische Erfindungen, gekoppelt mit einer neuen nationalen Idee, die nun auch in der breiten Bevölkerung Zustimmung fand, führten zu einem Wettbewerbsgefühl. "Wer das Meer beherrscht, beherrscht die Welt" bekam nun eine neue Bedeutung!
So wurde im Jahr 1904 der
„Verein zur Förderung des österreichischen Schiffsverkehr – Österreichischer Flottenverband“ gegründet.
Der Marineverband sammelte Geld für ein U-Boot mit der U-Boot-Kampagne: Zahlreiche Abzeichen für U-Boote wurden verkauft und Schirmbänder mit der Aufschrift „Ersatz U12“ ausgegeben. Der damalige Flottenkommandant, Anton Haus, unterstützte diese Sammlung und erlaubte zudem Marineangehörigen, die Abzeichen des Marineverbands zu tragen. Im August 1917 kam das U-Boot U40 in Dienst; der Marineverband sammelte insgesamt 2.210.000 Kronen.
Das Ende der Monarchie brachte auch das Ende des „Österreichischen Marineverbandes“: Im November 1918 wurde die „Marinehilfe“ gegründet mit dem Ziel, ehemalige Angehörige der kaiserlich-königlichen Marine zu unterstützen. Diese Organisation half finanziell den jetzt zunehmend arbeitslosen Marinepersonal und unterstützte bei der Arbeitsplatzvermittlung.
Die letzte ordentliche Generalversammlung fand am 27. April 1919 statt, und der Verband wurde daraufhin in den „Deutsch-Österreichischen Schiffahrtsverband“ umbenannt und schließlich 1922 in die „Österreichische Weltwirtschaftsgesellschaft“. Die Räumlichkeiten, einschließlich der Sammlungen und der verbleibenden Mitglieder, gingen 1927 an den Marineverband über.
Anhänger aus zwei Teilen Emaille hat einen Durchmesser von 20 mm, hinten eine spezielle Aufhängvorrichtung.
Hergestellt von Josef Zimbler Wien
Dies ist ein Mitgliedsabzeichen des Österreichischen Flottenverbandes. Es wurde vor 1918 – im Österreichisch-Ungarischen Reich – vergeben. Mitglieder dieses Verbandes unterstützten die österreichische Marine damals..
Nachfolgend einige historische Informationen.
Österreichischer Marineverband
Zu Beginn des Jahrhunderts wurden in allen großen europäischen Mächten sowie in den USA, der Türkei und Russland Vereine gegründet, mit dem Ziel, die nationale Seefahrt, die jeweilige Marine und die Handelsmarine zu fördern. Neue technische Erfindungen, gekoppelt mit einer neuen nationalen Idee, die nun auch in der breiten Bevölkerung Zustimmung fand, führten zu einem Wettbewerbsgefühl. "Wer das Meer beherrscht, beherrscht die Welt" bekam nun eine neue Bedeutung!
So wurde im Jahr 1904 der
„Verein zur Förderung des österreichischen Schiffsverkehr – Österreichischer Flottenverband“ gegründet.
Der Marineverband sammelte Geld für ein U-Boot mit der U-Boot-Kampagne: Zahlreiche Abzeichen für U-Boote wurden verkauft und Schirmbänder mit der Aufschrift „Ersatz U12“ ausgegeben. Der damalige Flottenkommandant, Anton Haus, unterstützte diese Sammlung und erlaubte zudem Marineangehörigen, die Abzeichen des Marineverbands zu tragen. Im August 1917 kam das U-Boot U40 in Dienst; der Marineverband sammelte insgesamt 2.210.000 Kronen.
Das Ende der Monarchie brachte auch das Ende des „Österreichischen Marineverbandes“: Im November 1918 wurde die „Marinehilfe“ gegründet mit dem Ziel, ehemalige Angehörige der kaiserlich-königlichen Marine zu unterstützen. Diese Organisation half finanziell den jetzt zunehmend arbeitslosen Marinepersonal und unterstützte bei der Arbeitsplatzvermittlung.
Die letzte ordentliche Generalversammlung fand am 27. April 1919 statt, und der Verband wurde daraufhin in den „Deutsch-Österreichischen Schiffahrtsverband“ umbenannt und schließlich 1922 in die „Österreichische Weltwirtschaftsgesellschaft“. Die Räumlichkeiten, einschließlich der Sammlungen und der verbleibenden Mitglieder, gingen 1927 an den Marineverband über.
