Antonio Sciacca (1957) - The Turtle and the Seahorse






Absolvierte als französische Auktionatorin und arbeitete in der Bewertungsabteilung von Sotheby’s Paris.
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The Turtle and the Seahorse, 2000-2010, Ölgemälde aus Italien von Antonio Sciacca aus dem Jahr 2006, handsigniert, Originalauflage, 68 × 75 cm, exzellenter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein Stilleben, das als Meditation über Zeit, Überleben und stilles Durchhalten inszeniert wird.
Im Zentrum schreitet die Schildkröte langsam über eine flache Felsplatte voran, ihr Panzer mit einer beinahe geologischen Geduld dargestellt. Der Blick der Kreatur ist aufmerksam, doch ohne Eile; sie verkörpert Langlebigkeit statt Bewegung.
Auf der rechten Seite erhebt sich ein aufrecht befestigtes Seepferdchen, bewahrt und unbeweglich, und verwandelt ein lebendiges Wesen in einen Gegenstand der Betrachtung. Seine zarte Gestalt bildet einen Kontrast zum Gewicht und zur Beständigkeit der Schildkröte.
Zusammen deuten sie auf gegensätzliche Rhythmen der Natur hin: das Antike und Irdische einerseits, dem Zerbrechlichen und Meerseitigen andererseits.
Hinter ihnen sorgt eine irdene Vase, von Efeu überwachsen, für eine Note von Ausdauer und Verfall.
Der Efeu klettert sanft, gleichgültig gegenüber der Stille darunter, und verstärkt die zentrale Spannung des Gemäldes zwischen weiterlebendem Leben und jenem, das zum Stillstand gekommen ist.
Der warme, zurückhaltende Hintergrund und die theatralische Draperie erinnern an klassische Stillleben-Traditionen, während die Wahl der Motive eine unübersehbare zeitgenössische Unruhe einführt.
Die Komposition wirkt weniger dekorativ als philosophisch und lädt den Betrachter ein, darüber nachzudenken, wie Objekte, Kreaturen und Symbole ihren ursprünglichen Kontext überdauern und durch die Zeit in Reliquien, Trophäen oder Zeugen verwandelt werden.
Künstlerbiografie:
Antonio Sciacca (Geb. 1970, Sizilien) ist ein angesehener italienischer Maler, der für seine feine Verschmelzung klassischer Technik und zeitgenössischer Sensibilität gefeiert wird. Seine Arbeiten spiegeln eine tiefe Verehrung der Renaissance- und neoklassizistischen Traditionen wider, neu interpretiert durch eine intime und moderne Sicht. Sciaccas Porträts zeichnen sich durch stille Stärke, psychologische Tiefe und technische Präzision aus, oft mit mythologischen oder historischen Motiven als Meditationen über Kontinuität und Schönheit. International ausgestellt, stehen seine Gemälde als Zeugnis des beständigen Dialogs zwischen Kunst, Menschheit und Zeit.
Ein Stilleben, das als Meditation über Zeit, Überleben und stilles Durchhalten inszeniert wird.
Im Zentrum schreitet die Schildkröte langsam über eine flache Felsplatte voran, ihr Panzer mit einer beinahe geologischen Geduld dargestellt. Der Blick der Kreatur ist aufmerksam, doch ohne Eile; sie verkörpert Langlebigkeit statt Bewegung.
Auf der rechten Seite erhebt sich ein aufrecht befestigtes Seepferdchen, bewahrt und unbeweglich, und verwandelt ein lebendiges Wesen in einen Gegenstand der Betrachtung. Seine zarte Gestalt bildet einen Kontrast zum Gewicht und zur Beständigkeit der Schildkröte.
Zusammen deuten sie auf gegensätzliche Rhythmen der Natur hin: das Antike und Irdische einerseits, dem Zerbrechlichen und Meerseitigen andererseits.
Hinter ihnen sorgt eine irdene Vase, von Efeu überwachsen, für eine Note von Ausdauer und Verfall.
Der Efeu klettert sanft, gleichgültig gegenüber der Stille darunter, und verstärkt die zentrale Spannung des Gemäldes zwischen weiterlebendem Leben und jenem, das zum Stillstand gekommen ist.
Der warme, zurückhaltende Hintergrund und die theatralische Draperie erinnern an klassische Stillleben-Traditionen, während die Wahl der Motive eine unübersehbare zeitgenössische Unruhe einführt.
Die Komposition wirkt weniger dekorativ als philosophisch und lädt den Betrachter ein, darüber nachzudenken, wie Objekte, Kreaturen und Symbole ihren ursprünglichen Kontext überdauern und durch die Zeit in Reliquien, Trophäen oder Zeugen verwandelt werden.
Künstlerbiografie:
Antonio Sciacca (Geb. 1970, Sizilien) ist ein angesehener italienischer Maler, der für seine feine Verschmelzung klassischer Technik und zeitgenössischer Sensibilität gefeiert wird. Seine Arbeiten spiegeln eine tiefe Verehrung der Renaissance- und neoklassizistischen Traditionen wider, neu interpretiert durch eine intime und moderne Sicht. Sciaccas Porträts zeichnen sich durch stille Stärke, psychologische Tiefe und technische Präzision aus, oft mit mythologischen oder historischen Motiven als Meditationen über Kontinuität und Schönheit. International ausgestellt, stehen seine Gemälde als Zeugnis des beständigen Dialogs zwischen Kunst, Menschheit und Zeit.
