AEG Lichttechnik Elektrischer Ventilator - Liberty / Jugendstil - Stahl, ghisa, Aluminium, Messing - Vor dem Krieg






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AEG Lichttechnik Liberty/Jugendstil Deckenventilator aus den Jahren 1890–1910, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Altersspuren und Flecken, gefertigt aus Stahl, Gusseisen, Aluminium und Messing, schwarze Ausführung, Abmessungen 40×32×28 cm, ca. 7 kg, Herkunft Österreich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ventilator Siemens-Schuckert - vor dem Krieg
Dieser Ventilator gehört zur Strömung des Historismus oder des Jugendstils (Art Nouveau), typisch für die Mitteleuropäische Produktion zwischen dem späten 19. Jahrhundert und den allerersten Jahren des 20. Jahrhunderts.
Objekt von höchster technischer Qualität für die Epoche:
- Reliefverzierungen: Der Motorblock und die Basis sind nicht glatt, sondern weisen reiche Verschmelzungen mit floralen und pflanzlichen Motiven auf. Diese Art der Verarbeitung war das Markenzeichen von Firmen wie Siemens-Schuckert (mit bedeutenden Werken in Wien) oder AEG für Luxusmodelle, die für herrschaftliche Residenzen bestimmt waren.
- Neigungsmechanismus: Im Seitenbild ist deutlich eine große Abdeckungsschraube an der Gabel zu sehen. Damit konnte der Luftstrom vertikal ausgerichtet werden, eine Premium-Funktion in den frühen 1910er-Jahren.
- Schmierstellen mit "Stoppino": Oberhalb des Motors sind Erhebungen mit gezahnten Schrauben zu erkennen. Diese waren die Zugangspunkte für das Öl: Damals waren Kugellager noch nicht abgedichtet und der Benutzer musste regelmäßig Tropfen Schmiermittel hinzufügen, damit der Motor nicht klemmte.
- Der Basis-Schalter: Ein roter Hebel an der Basis. Im Unterschied zu anderen Modellen verfügt dieser Ventilator vermutlich über einen internen Reostaten, der die Geschwindigkeit regelt.
- Die Eisengussfuge: Der Körper ist nicht einfach eine schützende Kappe, sondern ornamentiert. Die Adern und Reliefverzierungen an Basis und Motor sind typisch für die künstlerische Gießerei des frühen Jahrhunderts.
- Die Propeller: Aus Messing oder schwerem Blech, am Grund sehr breit (in Fledermausform oder Insektenflügel). Dieses Design diente dazu, Motoren zu kompensieren, die bei sehr niedrigen Drehzahlen liefen als moderne.
- Die Ölsysteme in Tellerform: Oberhalb der Lager des Motors dienten sie der manuellen Schmierung. Damals waren Kugellager mit Dichtungen noch nicht Standard; es wurden Bronze-Lager verwendet, die eine kontinuierliche Schmierung durch kleine Filzdochte erforderten.
- Die U-förmige Gabel: Der Motor ist auf einer Gabel montiert, die vertikale Neigung über eine seitliche Schraube ermöglicht. Eine massive mechanische Lösung, typisch für die deutsche oder mitteleuropäische Produktion (Firmen wie Siemens-Schuckert oder AEG).
- Das Gitter (Gitter): Bekannt dafür, dass die Speichen des Gitters passgenau in den äußeren Ring eingesetzt werden. Es ist eine handwerkliche Konstruktion, deutlich komplexer als das gestanzte Speichenrad des Marelli.
- Technologie: Primitive Induktionsmotor mit Sicht-Schmierung (Schmierstellen).
- Seltenheit: Modelle mit floralen Verzierungen, direkt in die Gussform gegossen, sind deutlich seltener als spätere glatte Modelle. Sie gehörten zu den Spitzenmodellen der Kataloge.
Eine letzte Kuriosität: Wahrscheinlich sind auf dem schwarzen Lack der Basisverzierungen winzige Restmengen von Gold oder Bronze zu erkennen. Oft waren diese Ventilatoren nicht nur schwarz, sondern hatten die Reliefs mit einer feinen Goldfarbe (Pinstriping oder Highlighting) fixiert, um das Motiv hervorzuheben.
Das Netzkabel ist eindeutig ein modernes Ersatzteil
Es ist ein Stück seltener Schönheit, deutlich skulpturaler als die späteren Modelle.
Einige Teile fehlen, darunter der Originalstecker und die Kohlebürstenhalter für die Nabe. Ansonsten sind keine weiteren Mängel erkennbar.
NICH GETESTET, da die Stromversorgung Wechselstrom 110V ist.
Mechanisch ist es perfekt, die Rotation der Flügel, bedingt durch das hohe Gewicht des Motorblocks, ist konstant und geräuschlos. Die Rivets sind intakt und gleichen die Flügel perfekt aus.
Einige leichte Oxidationsspuren und wahrscheinlich eine erneute Lackierung des Gitters.
Ventilator Siemens-Schuckert - vor dem Krieg
Dieser Ventilator gehört zur Strömung des Historismus oder des Jugendstils (Art Nouveau), typisch für die Mitteleuropäische Produktion zwischen dem späten 19. Jahrhundert und den allerersten Jahren des 20. Jahrhunderts.
Objekt von höchster technischer Qualität für die Epoche:
- Reliefverzierungen: Der Motorblock und die Basis sind nicht glatt, sondern weisen reiche Verschmelzungen mit floralen und pflanzlichen Motiven auf. Diese Art der Verarbeitung war das Markenzeichen von Firmen wie Siemens-Schuckert (mit bedeutenden Werken in Wien) oder AEG für Luxusmodelle, die für herrschaftliche Residenzen bestimmt waren.
- Neigungsmechanismus: Im Seitenbild ist deutlich eine große Abdeckungsschraube an der Gabel zu sehen. Damit konnte der Luftstrom vertikal ausgerichtet werden, eine Premium-Funktion in den frühen 1910er-Jahren.
- Schmierstellen mit "Stoppino": Oberhalb des Motors sind Erhebungen mit gezahnten Schrauben zu erkennen. Diese waren die Zugangspunkte für das Öl: Damals waren Kugellager noch nicht abgedichtet und der Benutzer musste regelmäßig Tropfen Schmiermittel hinzufügen, damit der Motor nicht klemmte.
- Der Basis-Schalter: Ein roter Hebel an der Basis. Im Unterschied zu anderen Modellen verfügt dieser Ventilator vermutlich über einen internen Reostaten, der die Geschwindigkeit regelt.
- Die Eisengussfuge: Der Körper ist nicht einfach eine schützende Kappe, sondern ornamentiert. Die Adern und Reliefverzierungen an Basis und Motor sind typisch für die künstlerische Gießerei des frühen Jahrhunderts.
- Die Propeller: Aus Messing oder schwerem Blech, am Grund sehr breit (in Fledermausform oder Insektenflügel). Dieses Design diente dazu, Motoren zu kompensieren, die bei sehr niedrigen Drehzahlen liefen als moderne.
- Die Ölsysteme in Tellerform: Oberhalb der Lager des Motors dienten sie der manuellen Schmierung. Damals waren Kugellager mit Dichtungen noch nicht Standard; es wurden Bronze-Lager verwendet, die eine kontinuierliche Schmierung durch kleine Filzdochte erforderten.
- Die U-förmige Gabel: Der Motor ist auf einer Gabel montiert, die vertikale Neigung über eine seitliche Schraube ermöglicht. Eine massive mechanische Lösung, typisch für die deutsche oder mitteleuropäische Produktion (Firmen wie Siemens-Schuckert oder AEG).
- Das Gitter (Gitter): Bekannt dafür, dass die Speichen des Gitters passgenau in den äußeren Ring eingesetzt werden. Es ist eine handwerkliche Konstruktion, deutlich komplexer als das gestanzte Speichenrad des Marelli.
- Technologie: Primitive Induktionsmotor mit Sicht-Schmierung (Schmierstellen).
- Seltenheit: Modelle mit floralen Verzierungen, direkt in die Gussform gegossen, sind deutlich seltener als spätere glatte Modelle. Sie gehörten zu den Spitzenmodellen der Kataloge.
Eine letzte Kuriosität: Wahrscheinlich sind auf dem schwarzen Lack der Basisverzierungen winzige Restmengen von Gold oder Bronze zu erkennen. Oft waren diese Ventilatoren nicht nur schwarz, sondern hatten die Reliefs mit einer feinen Goldfarbe (Pinstriping oder Highlighting) fixiert, um das Motiv hervorzuheben.
Das Netzkabel ist eindeutig ein modernes Ersatzteil
Es ist ein Stück seltener Schönheit, deutlich skulpturaler als die späteren Modelle.
Einige Teile fehlen, darunter der Originalstecker und die Kohlebürstenhalter für die Nabe. Ansonsten sind keine weiteren Mängel erkennbar.
NICH GETESTET, da die Stromversorgung Wechselstrom 110V ist.
Mechanisch ist es perfekt, die Rotation der Flügel, bedingt durch das hohe Gewicht des Motorblocks, ist konstant und geräuschlos. Die Rivets sind intakt und gleichen die Flügel perfekt aus.
Einige leichte Oxidationsspuren und wahrscheinlich eine erneute Lackierung des Gitters.
