ANON - MANUSCRIPT: Medicinae rationalis practica - 1709





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MANUSCRIPT: Medicinae rationalis practica, 1. Ausgabe, Latein, zwei Lederbände, aus dem Jahr 1709, ca. 900 Seiten insgesamt (452 + 440).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hier besteht die Gelegenheit, ein komplettes Manuskript aus dem Jahr 1709 zu erwerben. Es zählt 452 + 440 Seiten, und bietet eine durchgehende Übersicht über alle zu jener Zeit im medizinischen Vorderfeld erwarteten Themen. Der vollständige Titel lautet
Medicinae rationalis practica, juxta miram Hypp ac Gal doctrinam descripta die 19 8bris 1709.
Ich.e. Medicinae rationalis practica, juxta miram Hippocratis ac Galeni doctrinam descripta, die 19 Octobris 1709.
== „Der praktische Teil der rationalen Medizin, verfasst nach der bemerkenswerten Lehre von Hippokrates und Galen, am 19. Oktober 1709.“
Dies scheint eine sehr traditionelle Darstellung zu sein, höchstwahrscheinlich französisch, abgeleitet von Hippokrates und Galen. Wir finden die vier Humorarten: Sanguis (Blut), Phlegma (Schleim), Cholera (gelbe Galle) und Melancholia (schwarze Galle). Und wir erkennen, dass die medizinische Behandlung hier darauf abzielt, das Gleichgewicht wiederherzustellen, nach dem Grundsatz contraria contrariis curantur („Gegensätze heilen Gegensätze“).
Der Manuskript behandelt außerdem menschliche Temperamente oder Konstitutionen, von denen man glaubte, sie spiegelten das natürliche humorale Gleichgewicht einer Person wider. Einzelpersonen könnten als sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch oder melancholisch beschrieben werden, wobei jeder Typ charakteristische körperliche Merkmale, Verhaltensweisen und Anfälligkeiten für bestimmte Krankheiten aufweist. Praktische medizinische Ratschläge sind um die sechs „Non-Naturals“ herum organisiert, Lebensstilfaktoren, die Gesundheit beeinflussen sollen: Luft und Umwelt, Nahrung und Trinken, Schlaf und Wachsein, Bewegung und Ruhe, Exkretionen und Retentionen sowie die Leidenschaften oder Emotionen des Geistes.
Das Manuskript enthält Abschnitte zu Diagnose und Behandlung nach galenischer Praxis. Die Diagnose stützt sich hier auf die Beobachtung des Pulses, die Untersuchung des Urins (Uroskopie) und die Beachtung von Symptomen wie Fiebermustern oder Körperausscheidungen.
Zu Beginn des zweiten Bandes befindet sich ein detailliertes Sachverzeichnis.
Die Handschrift ist, obwohl klein, äußerst klar und mit dunkler, nicht verblassender schwarzer Tinte geschrieben. Die Seiten sind durchgehend nummeriert, es gibt Abschnitte und Unterabschnitte, die das Referenzieren erleichtern. Von außergewöhnlichem Interesse ist die Struktur, die Diagnosen, Prognosen und Heilungen durchgehend festlegt.
In beiden Bänden erscheint eine Buchplakette. Die Bindungen sind aus solid brauner Kalbfell, mit Abnutzung, aber sehr brauchbar. Am Anfang des ersten Bandes erscheinen Leerstellen (Blanks).
Hier besteht die Gelegenheit, ein komplettes Manuskript aus dem Jahr 1709 zu erwerben. Es zählt 452 + 440 Seiten, und bietet eine durchgehende Übersicht über alle zu jener Zeit im medizinischen Vorderfeld erwarteten Themen. Der vollständige Titel lautet
Medicinae rationalis practica, juxta miram Hypp ac Gal doctrinam descripta die 19 8bris 1709.
Ich.e. Medicinae rationalis practica, juxta miram Hippocratis ac Galeni doctrinam descripta, die 19 Octobris 1709.
== „Der praktische Teil der rationalen Medizin, verfasst nach der bemerkenswerten Lehre von Hippokrates und Galen, am 19. Oktober 1709.“
Dies scheint eine sehr traditionelle Darstellung zu sein, höchstwahrscheinlich französisch, abgeleitet von Hippokrates und Galen. Wir finden die vier Humorarten: Sanguis (Blut), Phlegma (Schleim), Cholera (gelbe Galle) und Melancholia (schwarze Galle). Und wir erkennen, dass die medizinische Behandlung hier darauf abzielt, das Gleichgewicht wiederherzustellen, nach dem Grundsatz contraria contrariis curantur („Gegensätze heilen Gegensätze“).
Der Manuskript behandelt außerdem menschliche Temperamente oder Konstitutionen, von denen man glaubte, sie spiegelten das natürliche humorale Gleichgewicht einer Person wider. Einzelpersonen könnten als sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch oder melancholisch beschrieben werden, wobei jeder Typ charakteristische körperliche Merkmale, Verhaltensweisen und Anfälligkeiten für bestimmte Krankheiten aufweist. Praktische medizinische Ratschläge sind um die sechs „Non-Naturals“ herum organisiert, Lebensstilfaktoren, die Gesundheit beeinflussen sollen: Luft und Umwelt, Nahrung und Trinken, Schlaf und Wachsein, Bewegung und Ruhe, Exkretionen und Retentionen sowie die Leidenschaften oder Emotionen des Geistes.
Das Manuskript enthält Abschnitte zu Diagnose und Behandlung nach galenischer Praxis. Die Diagnose stützt sich hier auf die Beobachtung des Pulses, die Untersuchung des Urins (Uroskopie) und die Beachtung von Symptomen wie Fiebermustern oder Körperausscheidungen.
Zu Beginn des zweiten Bandes befindet sich ein detailliertes Sachverzeichnis.
Die Handschrift ist, obwohl klein, äußerst klar und mit dunkler, nicht verblassender schwarzer Tinte geschrieben. Die Seiten sind durchgehend nummeriert, es gibt Abschnitte und Unterabschnitte, die das Referenzieren erleichtern. Von außergewöhnlichem Interesse ist die Struktur, die Diagnosen, Prognosen und Heilungen durchgehend festlegt.
In beiden Bänden erscheint eine Buchplakette. Die Bindungen sind aus solid brauner Kalbfell, mit Abnutzung, aber sehr brauchbar. Am Anfang des ersten Bandes erscheinen Leerstellen (Blanks).

