V. Altieri (1977) - L’attraversamento notturno





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Titel:
Künstler: V. Altieri
Technik: Öl auf Platte
Dimensionen: 30x50 cm
Das in Öl auf Platte ausgeführte Bild cm 30×50 von V. Altieri präsentiert sich als nächtliche Komposition mit großer evocativ Kraft, schwebend zwischen geometrischer Abstraktion und traumhafter Sicht auf die urban-archaische Landschaft.
Dominiert wird die Szene von reinen, stilisierten Architekturformen, die ein kleines, eng zusammenstehendes Dorf bilden, fast am Rand des Wassers aufgehängt. Die Behausungen – weiß, grau, ocker, mit roten, blauen und ockergelben Dächern – ragen in schlichten Formen empor, reduziert auf geometrische Körper: Rechtecke, Trapeze, Parallelepipeden, nur vage angedeutet durch schwarze vertikale Fenster, die den Rhythmus wie stille Pausen markieren. Kein dekoratives Detail stört die Formensynthese; jedes Element ist ein Block flacher Farbe, mit ceramikähnlicher Präzision aufgetragen.
Im Zentrum der Komposition erhebt sich eine massige Brücke, ebenfalls in klare geometrische Ebenen zerlegt: Kreis- und Obergraftsarchen spiegeln sich symmetrisch in der darunterliegenden Wasseroberfläche, wodurch ein Reflexionsbild entsteht, das die Realität verdoppelt und zugleich verzerrt in eine Art umgekehrte Welt. Die Spiegelung ist nicht mimetisch: Die Farben kehren sich teilweise um, Formen weiten und verengen sich nach einer träumerischen, beinahe metafysischen Perspektivlogik, die das Gefühl einer unwirklichen Ruhe verstärkt.
Die Wasserlinie, horizontal und spiegelnd, teilt das Bild deutlich in zwei Register: Oben tritt das Dorf gegen das tiefe Nacht Schwarz hervor, übersät von einer großen weiß-silbernen Mondscheibe; unten verschmilzt die Reflexion mit dem gelb-orangefarbenen Ufer im Vordergrund und erzeugt eine warme Farbkontinuität, die dem Kältegefühl der oberen Nacht entgegensteht.
Die Vegetation – Bäume und Hügel – ist auf reine Kegel und Halbkugeln aus intensivem Farbton reduziert: leuchtendes Grün, ockerbraun, dunkles Lila, gebranntes Orange. Diese Naturformen, die ebenso geometrisch wie die Architekturen wirken, scheinen fast Kristalle oder mineralisierte Pflanzenformen zu sein und tragen zur Atmosphäre einer temporären Schwebe bei.
Eine winzige, einsame menschliche Figur, auf eine schwarze vertikale Silhouette reduziert, durchquert langsam die Brücke: Ihre minimale Präsenz verstärkt das Gefühl von Weite und stiller, meditierender Ruhe, die das gesamte Werk durchdringt.
Die Farbpalette ist auf starke, aber harmonische Kontraste eingestellt: Das samtige Schwarz des Nachthintergrunds lässt die satten, reinen Farben der architektonischen und natürlichen Massen hervortreten; das leuchtende Gelb des Vorderufer fungiert als warme Fünfte, die den Blick empfängt und zum Herzstück der Reflexion der Komposition führt.
Insgesamt strahlt das Werk eine archaische und zugleich moderne Ruhe aus, ein Gleichgewicht zwischen Reminiszenzen mediterraner Landschaften und einer geometrischen Sensibilität, die sowohl den synthetischen Kubismus als auch bestimmte de Chirichianische Atmosphären, durch eine zeitgenössisch poetischere und farblich intensivere Sensibilität gefiltert, erinnert.
Titel:
Künstler: V. Altieri
Technik: Öl auf Platte
Dimensionen: 30x50 cm
Das in Öl auf Platte ausgeführte Bild cm 30×50 von V. Altieri präsentiert sich als nächtliche Komposition mit großer evocativ Kraft, schwebend zwischen geometrischer Abstraktion und traumhafter Sicht auf die urban-archaische Landschaft.
Dominiert wird die Szene von reinen, stilisierten Architekturformen, die ein kleines, eng zusammenstehendes Dorf bilden, fast am Rand des Wassers aufgehängt. Die Behausungen – weiß, grau, ocker, mit roten, blauen und ockergelben Dächern – ragen in schlichten Formen empor, reduziert auf geometrische Körper: Rechtecke, Trapeze, Parallelepipeden, nur vage angedeutet durch schwarze vertikale Fenster, die den Rhythmus wie stille Pausen markieren. Kein dekoratives Detail stört die Formensynthese; jedes Element ist ein Block flacher Farbe, mit ceramikähnlicher Präzision aufgetragen.
Im Zentrum der Komposition erhebt sich eine massige Brücke, ebenfalls in klare geometrische Ebenen zerlegt: Kreis- und Obergraftsarchen spiegeln sich symmetrisch in der darunterliegenden Wasseroberfläche, wodurch ein Reflexionsbild entsteht, das die Realität verdoppelt und zugleich verzerrt in eine Art umgekehrte Welt. Die Spiegelung ist nicht mimetisch: Die Farben kehren sich teilweise um, Formen weiten und verengen sich nach einer träumerischen, beinahe metafysischen Perspektivlogik, die das Gefühl einer unwirklichen Ruhe verstärkt.
Die Wasserlinie, horizontal und spiegelnd, teilt das Bild deutlich in zwei Register: Oben tritt das Dorf gegen das tiefe Nacht Schwarz hervor, übersät von einer großen weiß-silbernen Mondscheibe; unten verschmilzt die Reflexion mit dem gelb-orangefarbenen Ufer im Vordergrund und erzeugt eine warme Farbkontinuität, die dem Kältegefühl der oberen Nacht entgegensteht.
Die Vegetation – Bäume und Hügel – ist auf reine Kegel und Halbkugeln aus intensivem Farbton reduziert: leuchtendes Grün, ockerbraun, dunkles Lila, gebranntes Orange. Diese Naturformen, die ebenso geometrisch wie die Architekturen wirken, scheinen fast Kristalle oder mineralisierte Pflanzenformen zu sein und tragen zur Atmosphäre einer temporären Schwebe bei.
Eine winzige, einsame menschliche Figur, auf eine schwarze vertikale Silhouette reduziert, durchquert langsam die Brücke: Ihre minimale Präsenz verstärkt das Gefühl von Weite und stiller, meditierender Ruhe, die das gesamte Werk durchdringt.
Die Farbpalette ist auf starke, aber harmonische Kontraste eingestellt: Das samtige Schwarz des Nachthintergrunds lässt die satten, reinen Farben der architektonischen und natürlichen Massen hervortreten; das leuchtende Gelb des Vorderufer fungiert als warme Fünfte, die den Blick empfängt und zum Herzstück der Reflexion der Komposition führt.
Insgesamt strahlt das Werk eine archaische und zugleich moderne Ruhe aus, ein Gleichgewicht zwischen Reminiszenzen mediterraner Landschaften und einer geometrischen Sensibilität, die sowohl den synthetischen Kubismus als auch bestimmte de Chirichianische Atmosphären, durch eine zeitgenössisch poetischere und farblich intensivere Sensibilität gefiltert, erinnert.
