Thilo Maatsch (1900-1983) - Zwei abstrakte Kompositionen






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Zwei abstrakte Kompositionen von Thilo Maatsch (1900–1983), mit dem Titel Zwei abstrakte Kompositionen, sind Holzschnitte auf dünnem Japanpapier in einer signierten, limitierten Auflage von 10 Exemplaren (Nr. 4) aus Deutschland im Konstruktivismus, Gesamtgröße 35 × 46 cm, Motive 19,5 × 14,5 cm bzw. 18,5 × 24 cm, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In der Auktion befinden sich zwei abstrakte Kompositionen des bedeutenden deutschen Künstlers Thilo Maatsch
von 1922/1973 im Stil des Konstruktivismus in der Größe: 35 x 46 cm, Motivgröße 19,5x14,5 cm bzw. 18,5x24 cm. Der Zustand ist gut bis sehr gut mit geringen Randmängeln. Unten rechts am Blattrand des größeren Bildmotivs befindet sich eine leichte Einfärbung sowie leichte Randmängel. Das zweite Blatt ist tadellos.
Die Holzschnitte auf dünnem Japanpapier sind signiert unter dem Motiv rechts. Die limitierte Auflage des Holzschnitts von 1922 wurde in einer kleinen Auflage von nur „10 Exemplaren“ zwischen 1966 und 1973 aufgelegt. Die Datierung der Motive entspricht der Zuordnung von Thilo Maatsch in einer weitere kleinen Auflage des Panderma Verlags Carl Laslo der selben Blätter (dort auf Büttenpapier). Beide Blätter stammen aus der selben Auflage (Nr. 4)!
Es befinden sich in einer parallelen Auktion weitere deutsche Konstruktivisten (KESTING und Bucholz).
VITA THILO MAATSCH (Quelle u.a. Wikipedia)
Thilo Friedrich Maatsch (* 13. August 1900 in Braunschweig; † 20. März 1983 in Königslutter) war ein deutscher Grafiker, Maler und Bildhauer. Er war ein Künstler der abstrakten und der konkreten Kunst sowie des Konstruktivismus.
Im Jahr 1918 gründete Maatsch mit Rudolf Jahns und Johannes Molzahn die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ in Braunschweig. Zu deren Mitgliedern gehörten u. a. Lyonel Feininger und Paul Klee. Zudem entwarf Wassily Kandinsky, der Maatsch förderte und den Maatsch wie seinen Vater verehrte, das Signet der Gruppe. Noch im selben Jahr freundete sich Maatsch mit dem Kunstsammler Otto Ralfs an. 1919 und 1921 besuchte er Heinrich Vogeler in Worpswede.
1924 erfolgte der erste Ankauf einer Arbeit von Thilo Maatsch durch den Braunschweiger Sammler Otto Ralfs. Dafür kam er mit Nina und Wassily Kandinsky in Maatschs Einzimmerwohnung, um ein Ölgemälde auszuwählen. Für Maatsch war es eine große Ehre, sein Bild neben Werken von Mondrian, Kandinsky, Klee und weiteren damals schon namhaften Künstlern in einer Sammlung zu wissen. 1925 initiierte Ralfs eine Ausstellung der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“.
Am Bauhaus in Weimar und später Dessau schloss er Bekanntschaft mit Paul Klee, Lyonel Feininger, László Moholy-Nagy, William Wauer und Lothar Schreyer. Kandinsky, Klee sowie Moholy-Nagy erlaubten ihm, sich in ihren Ateliers aufzuhalten und bei ihnen zu studieren. Mit Kurt Schwitters war er nicht nur befreundet, sondern teilte eine ähnliche Formensprache, weswegen Maatsch manchmal zum Kreis von Schwitters gezählt wird.
Noch im selben Jahr schloss sich Maatsch der Novembergruppe an und wurde dort Mitglied. Es folgten zudem eine jährliche Teilnahme bis 1932 an der „Großen Berliner Kunstausstellung“. 1927 gar richtete ihm Herwarth Walden in seiner Galerie Der Sturm mit, wie Maatsch selbst im Rückblick 1970 noch immer stolz vermeldete, „mindestens 50 Grafiken und etwa 10 Aquarellen und einigen Gemälden“ eine Einzelausstellung aus.
Unter dem Nationalsozialismus kam, wie für viele andere Avantgarde-Künstler auch, der Absturz. 1933 wurden erstmals Kunstwerke von Maatsch beschlagnahmt. 1934 wurde er aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen, Maatsch als „entartet“ gelistet.
20 Jahre nach Kriegsende folgte etwa ab 1966 seine Wiederentdeckung, und von diesem Zeitpunkt an reihte sich in dichter Folge Ausstellung an Ausstellung. Werke von Maatsch wurden von bekannteren Privatsammlungen erworben, darunter insbesondere Carl Lazlo, der ihn mit der Herausgabe u.a. mehrerer Mappeneditionen, einer Buchpublikation aktiv unterstützte sowie Alfred und Elisabeth Hoh. Hochgeachtet schied Thilo Maatsch 1983 in Königslutter aus seinem Leben.
In der Auktion befinden sich zwei abstrakte Kompositionen des bedeutenden deutschen Künstlers Thilo Maatsch
von 1922/1973 im Stil des Konstruktivismus in der Größe: 35 x 46 cm, Motivgröße 19,5x14,5 cm bzw. 18,5x24 cm. Der Zustand ist gut bis sehr gut mit geringen Randmängeln. Unten rechts am Blattrand des größeren Bildmotivs befindet sich eine leichte Einfärbung sowie leichte Randmängel. Das zweite Blatt ist tadellos.
Die Holzschnitte auf dünnem Japanpapier sind signiert unter dem Motiv rechts. Die limitierte Auflage des Holzschnitts von 1922 wurde in einer kleinen Auflage von nur „10 Exemplaren“ zwischen 1966 und 1973 aufgelegt. Die Datierung der Motive entspricht der Zuordnung von Thilo Maatsch in einer weitere kleinen Auflage des Panderma Verlags Carl Laslo der selben Blätter (dort auf Büttenpapier). Beide Blätter stammen aus der selben Auflage (Nr. 4)!
Es befinden sich in einer parallelen Auktion weitere deutsche Konstruktivisten (KESTING und Bucholz).
VITA THILO MAATSCH (Quelle u.a. Wikipedia)
Thilo Friedrich Maatsch (* 13. August 1900 in Braunschweig; † 20. März 1983 in Königslutter) war ein deutscher Grafiker, Maler und Bildhauer. Er war ein Künstler der abstrakten und der konkreten Kunst sowie des Konstruktivismus.
Im Jahr 1918 gründete Maatsch mit Rudolf Jahns und Johannes Molzahn die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ in Braunschweig. Zu deren Mitgliedern gehörten u. a. Lyonel Feininger und Paul Klee. Zudem entwarf Wassily Kandinsky, der Maatsch förderte und den Maatsch wie seinen Vater verehrte, das Signet der Gruppe. Noch im selben Jahr freundete sich Maatsch mit dem Kunstsammler Otto Ralfs an. 1919 und 1921 besuchte er Heinrich Vogeler in Worpswede.
1924 erfolgte der erste Ankauf einer Arbeit von Thilo Maatsch durch den Braunschweiger Sammler Otto Ralfs. Dafür kam er mit Nina und Wassily Kandinsky in Maatschs Einzimmerwohnung, um ein Ölgemälde auszuwählen. Für Maatsch war es eine große Ehre, sein Bild neben Werken von Mondrian, Kandinsky, Klee und weiteren damals schon namhaften Künstlern in einer Sammlung zu wissen. 1925 initiierte Ralfs eine Ausstellung der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“.
Am Bauhaus in Weimar und später Dessau schloss er Bekanntschaft mit Paul Klee, Lyonel Feininger, László Moholy-Nagy, William Wauer und Lothar Schreyer. Kandinsky, Klee sowie Moholy-Nagy erlaubten ihm, sich in ihren Ateliers aufzuhalten und bei ihnen zu studieren. Mit Kurt Schwitters war er nicht nur befreundet, sondern teilte eine ähnliche Formensprache, weswegen Maatsch manchmal zum Kreis von Schwitters gezählt wird.
Noch im selben Jahr schloss sich Maatsch der Novembergruppe an und wurde dort Mitglied. Es folgten zudem eine jährliche Teilnahme bis 1932 an der „Großen Berliner Kunstausstellung“. 1927 gar richtete ihm Herwarth Walden in seiner Galerie Der Sturm mit, wie Maatsch selbst im Rückblick 1970 noch immer stolz vermeldete, „mindestens 50 Grafiken und etwa 10 Aquarellen und einigen Gemälden“ eine Einzelausstellung aus.
Unter dem Nationalsozialismus kam, wie für viele andere Avantgarde-Künstler auch, der Absturz. 1933 wurden erstmals Kunstwerke von Maatsch beschlagnahmt. 1934 wurde er aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen, Maatsch als „entartet“ gelistet.
20 Jahre nach Kriegsende folgte etwa ab 1966 seine Wiederentdeckung, und von diesem Zeitpunkt an reihte sich in dichter Folge Ausstellung an Ausstellung. Werke von Maatsch wurden von bekannteren Privatsammlungen erworben, darunter insbesondere Carl Lazlo, der ihn mit der Herausgabe u.a. mehrerer Mappeneditionen, einer Buchpublikation aktiv unterstützte sowie Alfred und Elisabeth Hoh. Hochgeachtet schied Thilo Maatsch 1983 in Königslutter aus seinem Leben.
