Paul Troger (1698-1762) - Pièta





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Master in frührenaissance Malerei mit Praktikum bei Sotheby’s und 15 Jahren Erfahrung.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Öl auf Leinwand.
Maße: 101x100 cm ohne Rahmen.
Maße: 137x117 cm mit Rahmen.
Dieses Gemälde, mit stark ekspressionistischen Zügen, wurde in mehreren Versionen gemalt, von denen eine kleinere Version 2009 von Im Kinsky Kunst Auktionen zu einem Schätzpreis von 20.000 - 40.000 € zum Verkauf angeboten wurde.
Auf seiner großen Italienreise konnte der österreichisch stammende Maler die Lehren von Sebastiano Ricci in Venedig genießen. Sein Aufenthalt in Neapel ermöglichte es ihm, Francesco Solimena zu treffen, mit dem er zusammenarbeitet. Bei seiner Rückkehr nach Österreich spezialisiert er sich auf religiöse Auftragwerke, die von einer tiefen Caravaggismus-Einfluss geprägt sein werden.
In den Jahren 1740-1741, als der Künstler auf dem Höhepunkt seines Ruhms stand, vollzieht sich in der Adoration des Lammes durch die vierundzwanzig Ältesten (Abtei Seitenstetten, Deckengemälde der Bibliothek) eine bedeutende stilistische Veränderung: Weg von einem kräftigen, massigen Kanon hin zu schlanken, länglichen Körpern; die Falten werden gebrochen und kantig, linear, und die Farbgebung hellt sich auf.
Für einige Jahre spielte Troger, der man ihn den „Favoriten der Prälaten“ nannte, eine wichtige Rolle als Lehrer junger Künstler an der Wiener Akademie, deren Assessor er 1752 und später Rektor 1754 wurde. Unter seinen Schülern befinden sich u. a. J. J. Zeiller, F. Zoller, Ch. Unterberger, F. Sigrist. Er übte einen großen Einfluss auf Maulbertsch und Mildorfer aus. Ab 1755 nimmt seine Produktion, erstaunlich reichlich und ausschließlich den Klöstern und Kirchen gewidmet, deutlich ab, vermutlich aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands.
Daher wird die Ateliermalerei zu seinem einzigen Lebensunterhalt.
Unser Gemälde fügt sich in diese neue stilistische Entwicklung ein, die ab 1740 einsetzt, nämlich ein Rückgriff auf einen Manierismus, der sich unter anderem durch eine Verzerrung und Verlängerung der Körper äußert; die Töne werden heller, und die Pinselführung wird lebhafter."
Öl auf Leinwand.
Maße: 101x100 cm ohne Rahmen.
Maße: 137x117 cm mit Rahmen.
Dieses Gemälde, mit stark ekspressionistischen Zügen, wurde in mehreren Versionen gemalt, von denen eine kleinere Version 2009 von Im Kinsky Kunst Auktionen zu einem Schätzpreis von 20.000 - 40.000 € zum Verkauf angeboten wurde.
Auf seiner großen Italienreise konnte der österreichisch stammende Maler die Lehren von Sebastiano Ricci in Venedig genießen. Sein Aufenthalt in Neapel ermöglichte es ihm, Francesco Solimena zu treffen, mit dem er zusammenarbeitet. Bei seiner Rückkehr nach Österreich spezialisiert er sich auf religiöse Auftragwerke, die von einer tiefen Caravaggismus-Einfluss geprägt sein werden.
In den Jahren 1740-1741, als der Künstler auf dem Höhepunkt seines Ruhms stand, vollzieht sich in der Adoration des Lammes durch die vierundzwanzig Ältesten (Abtei Seitenstetten, Deckengemälde der Bibliothek) eine bedeutende stilistische Veränderung: Weg von einem kräftigen, massigen Kanon hin zu schlanken, länglichen Körpern; die Falten werden gebrochen und kantig, linear, und die Farbgebung hellt sich auf.
Für einige Jahre spielte Troger, der man ihn den „Favoriten der Prälaten“ nannte, eine wichtige Rolle als Lehrer junger Künstler an der Wiener Akademie, deren Assessor er 1752 und später Rektor 1754 wurde. Unter seinen Schülern befinden sich u. a. J. J. Zeiller, F. Zoller, Ch. Unterberger, F. Sigrist. Er übte einen großen Einfluss auf Maulbertsch und Mildorfer aus. Ab 1755 nimmt seine Produktion, erstaunlich reichlich und ausschließlich den Klöstern und Kirchen gewidmet, deutlich ab, vermutlich aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands.
Daher wird die Ateliermalerei zu seinem einzigen Lebensunterhalt.
Unser Gemälde fügt sich in diese neue stilistische Entwicklung ein, die ab 1740 einsetzt, nämlich ein Rückgriff auf einen Manierismus, der sich unter anderem durch eine Verzerrung und Verlängerung der Körper äußert; die Töne werden heller, und die Pinselführung wird lebhafter."
