Thilo Maatsch (1900-1983) - Abstrakte Komposition





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Thilo Maatsch, Abstrakte Komposition, Holzschnitt-Druck aus 1923 in limitierter Auflage, signiert, Deutschland, Konstruktivismus, 20 × 22,5 cm, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
KOMPOSITIONELLE MALEREI
(Kurt Leonard über Thilo Maatsch 1976)
In der Auktion befindet sich eine abstrakte Komposition des bedeutenden deutschen Künstlers Thilo Maatsch
von 1923. Die Auflage ist wahrscheinlich aus den 60er Jahren, eine Auflagennummer exusitiert nicht. Größe: 20 x 22,5 cm, Motivgröße 15x9 cm. Der Zustand ist sehr gut. Das Blatt ist tadellos. Der Holzschnitt auf dünnem Japanpapier ist signiert unter dem Motiv rechts.
Es befinden sich in einer parallelen Auktion noch zwei weitere MAATSCH Drucke sowie die deutschen Konstruktivisten KESTING und BUCHHOLZ.
VITA THILO MAATSCH (Quelle u.a. Wikipedia)
Thilo Friedrich Maatsch (* 13. August 1900 in Braunschweig; † 20. März 1983 in Königslutter) war ein deutscher Grafiker, Maler und Bildhauer. Er war ein Künstler der abstrakten und der konkreten Kunst sowie des Konstruktivismus.
Im Jahr 1918 gründete Maatsch mit Rudolf Jahns und Johannes Molzahn die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ in Braunschweig. Zu deren Mitgliedern gehörten u. a. Lyonel Feininger und Paul Klee. Zudem entwarf Wassily Kandinsky, der Maatsch förderte und den Maatsch wie seinen Vater verehrte, das Signet der Gruppe. Noch im selben Jahr freundete sich Maatsch mit dem Kunstsammler Otto Ralfs an. 1919 und 1921 besuchte er Heinrich Vogeler in Worpswede.
1924 erfolgte der erste Ankauf einer Arbeit von Thilo Maatsch durch den Braunschweiger Sammler Otto Ralfs. Dafür kam er mit Nina und Wassily Kandinsky in Maatschs Einzimmerwohnung, um ein Ölgemälde auszuwählen. Für Maatsch war es eine große Ehre, sein Bild neben Werken von Mondrian, Kandinsky, Klee und weiteren damals schon namhaften Künstlern in einer Sammlung zu wissen. 1925 initiierte Ralfs eine Ausstellung der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“.
Am Bauhaus in Weimar und später Dessau schloss er Bekanntschaft mit Paul Klee, Lyonel Feininger, László Moholy-Nagy, William Wauer und Lothar Schreyer. Kandinsky, Klee sowie Moholy-Nagy erlaubten ihm, sich in ihren Ateliers aufzuhalten und bei ihnen zu studieren. Mit Kurt Schwitters war er nicht nur befreundet, sondern teilte eine ähnliche Formensprache, weswegen Maatsch manchmal zum Kreis von Schwitters gezählt wird.
Noch im selben Jahr schloss sich Maatsch der Novembergruppe an und wurde dort Mitglied. Es folgten zudem eine jährliche Teilnahme bis 1932 an der „Großen Berliner Kunstausstellung“. 1927 gar richtete ihm Herwarth Walden in seiner Galerie Der Sturm mit, wie Maatsch selbst im Rückblick 1970 noch immer stolz vermeldete, „mindestens 50 Grafiken und etwa 10 Aquarellen und einigen Gemälden“ eine Einzelausstellung aus.
Unter dem Nationalsozialismus kam, wie für viele andere Avantgarde-Künstler auch, der Absturz. 1933 wurden erstmals Kunstwerke von Maatsch beschlagnahmt. 1934 wurde er aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen, Maatsch als „entartet“ gelistet.
20 Jahre nach Kriegsende folgte etwa ab 1966 seine Wiederentdeckung, und von diesem Zeitpunkt an reihte sich in dichter Folge Ausstellung an Ausstellung. Werke von Maatsch wurden von bekannteren Privatsammlungen erworben, darunter insbesondere Carl Lazlo, der ihn mit der Herausgabe u.a. mehrerer Mappeneditionen, einer Buchpublikation aktiv unterstützte sowie Alfred und Elisabeth Hoh. Hochgeachtet schied Thilo Maatsch 1983 in Königslutter aus seinem Leben.
KOMPOSITIONELLE MALEREI
(Kurt Leonard über Thilo Maatsch 1976)
In der Auktion befindet sich eine abstrakte Komposition des bedeutenden deutschen Künstlers Thilo Maatsch
von 1923. Die Auflage ist wahrscheinlich aus den 60er Jahren, eine Auflagennummer exusitiert nicht. Größe: 20 x 22,5 cm, Motivgröße 15x9 cm. Der Zustand ist sehr gut. Das Blatt ist tadellos. Der Holzschnitt auf dünnem Japanpapier ist signiert unter dem Motiv rechts.
Es befinden sich in einer parallelen Auktion noch zwei weitere MAATSCH Drucke sowie die deutschen Konstruktivisten KESTING und BUCHHOLZ.
VITA THILO MAATSCH (Quelle u.a. Wikipedia)
Thilo Friedrich Maatsch (* 13. August 1900 in Braunschweig; † 20. März 1983 in Königslutter) war ein deutscher Grafiker, Maler und Bildhauer. Er war ein Künstler der abstrakten und der konkreten Kunst sowie des Konstruktivismus.
Im Jahr 1918 gründete Maatsch mit Rudolf Jahns und Johannes Molzahn die „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“ in Braunschweig. Zu deren Mitgliedern gehörten u. a. Lyonel Feininger und Paul Klee. Zudem entwarf Wassily Kandinsky, der Maatsch förderte und den Maatsch wie seinen Vater verehrte, das Signet der Gruppe. Noch im selben Jahr freundete sich Maatsch mit dem Kunstsammler Otto Ralfs an. 1919 und 1921 besuchte er Heinrich Vogeler in Worpswede.
1924 erfolgte der erste Ankauf einer Arbeit von Thilo Maatsch durch den Braunschweiger Sammler Otto Ralfs. Dafür kam er mit Nina und Wassily Kandinsky in Maatschs Einzimmerwohnung, um ein Ölgemälde auszuwählen. Für Maatsch war es eine große Ehre, sein Bild neben Werken von Mondrian, Kandinsky, Klee und weiteren damals schon namhaften Künstlern in einer Sammlung zu wissen. 1925 initiierte Ralfs eine Ausstellung der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“.
Am Bauhaus in Weimar und später Dessau schloss er Bekanntschaft mit Paul Klee, Lyonel Feininger, László Moholy-Nagy, William Wauer und Lothar Schreyer. Kandinsky, Klee sowie Moholy-Nagy erlaubten ihm, sich in ihren Ateliers aufzuhalten und bei ihnen zu studieren. Mit Kurt Schwitters war er nicht nur befreundet, sondern teilte eine ähnliche Formensprache, weswegen Maatsch manchmal zum Kreis von Schwitters gezählt wird.
Noch im selben Jahr schloss sich Maatsch der Novembergruppe an und wurde dort Mitglied. Es folgten zudem eine jährliche Teilnahme bis 1932 an der „Großen Berliner Kunstausstellung“. 1927 gar richtete ihm Herwarth Walden in seiner Galerie Der Sturm mit, wie Maatsch selbst im Rückblick 1970 noch immer stolz vermeldete, „mindestens 50 Grafiken und etwa 10 Aquarellen und einigen Gemälden“ eine Einzelausstellung aus.
Unter dem Nationalsozialismus kam, wie für viele andere Avantgarde-Künstler auch, der Absturz. 1933 wurden erstmals Kunstwerke von Maatsch beschlagnahmt. 1934 wurde er aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen, Maatsch als „entartet“ gelistet.
20 Jahre nach Kriegsende folgte etwa ab 1966 seine Wiederentdeckung, und von diesem Zeitpunkt an reihte sich in dichter Folge Ausstellung an Ausstellung. Werke von Maatsch wurden von bekannteren Privatsammlungen erworben, darunter insbesondere Carl Lazlo, der ihn mit der Herausgabe u.a. mehrerer Mappeneditionen, einer Buchpublikation aktiv unterstützte sowie Alfred und Elisabeth Hoh. Hochgeachtet schied Thilo Maatsch 1983 in Königslutter aus seinem Leben.

