Unknown - 4/4 - - Violine





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Trustpilot 4.4 | 129542 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Diese vollgroße deutsche Werkstattvioline, ca. 1900–1940, unbekannte Marke, Modell 4/4, wurde getestet und ist funktionsfähig spielbar.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein ganzes Violin-Modell aus dem deutschen Werkstattstil präsentiert sich als hübsches und musikalisch lohnendes Instrument aus der zentral- europäischen Handelstradition des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Ohne Innenetikett getragen, steht es auf seinen eigenen, erheblichen Verdiensten: ein gut proportionenierter Korpus, ein reich gelofter einteilig geflammter Ahornrücken und eine warm, tief gefärbte bernstein-rote Lackierung, die Alter, sorgsamen Gebrauch und echtes Handwerk sprechen lässt. Instrumente dieser Art — hergestellt in den Werkstätten von Sachsen, Bayern und den umliegenden Regionen — bilden das Rückgrat des deutschen Geigenbaus und werden von Spielern und Sammlern weiterhin wegen ihrer ehrlichen Konstruktion und ihres musikalischen Charakters geschätzt.
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Historischer und künstlerischer Kontext
Die zentral- europäische Werkstatttradition erreichte ihren kreativen und kommerziellen Höhepunkt zwischen grob gesagt 1880 und 1940, als Tausende qualifizierter Handwerker in Städten wie Markneukirchen, Mittenwald und Schönbach Geigen von höchst unterschiedlichen Qualitäten produzierten — von einfachen Schülereinstrumenten bis zu Werken beträchtlicher Verfeinerung. Diese Vollgröße zählt zur oberen Ebene dieser Produktion: Ihre Holzauswahl, Lackqualität und Gesamtproportionen deuten auf die Hand eines erfahrenen Meisters hin, der über ein höheres Maß arbeitete als der rein utilitaristische Markt verlangte. Das unbeschriftete Innenleben ist in Werkstattproduktionen dieser Epoche üblich und mindert weder das historische noch das musikalische Interesse des Instruments.
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Handwerk und Materialien
Die Decke besteht aus feinkörniger Fichte (Picea abies) und zeigt ein gleichmäßiges, eng gesetztes Holzmaserung, das sich gut zur Tonübertragung eignet. Der Rücken ist eine stattliche einteilige Platte aus Ahorn mit moderat sichtbarer Flamme, abgeschlossen in eine warme bernstein-rote Öl-Lackierung, die mit dem Alter schön nachgedunkelt ist. Hals und Wirbelkasten sind aus Ahorn, mit einer gut gearbeiteten Volute und guter Symmetrie. Der Stegkasten trägt vier Ebenholz-ähnliche Wirbel mit modernen mechanischen Zahnrad-Vorrichtungen — eine praktische Modifikation, die die Stimmstabilität erheblich verbessert. Das Griffbrett ist aus Ebenholz. Die Schwanzlade besteht aus schwarzem synthetischem Material und ist mit drei Stimmmachern ausgestattet. Die Purfling ist sauber in die Decke und den Rücken eingefasst. Die Rippen tragen den warmen bernsteinfarbenen Ton der Lackierung durchgehend.
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Toncharakter und Spielbarkeit
Dieses Instrument benötigt vor dem Spielen eine fachkundige Aufarbeitung — insbesondere die Platzierung eines Klangstabs (Soundpost) und das Einpassen sowie Anpassen einer neuen Brücke. Sobald es fachgerecht eingerichtet ist, entfaltet es sein komplettes klangliches Potential. Die Kombination aus einer gut gealterten Fichte-Decke und einem geflammten einteiligen Ahornrücken ergibt typischerweise einen warmen, fokussierten Ton mit guter Projektion über alle Register. Deutsche Werkstatt-Geigen dieses Kalibers überraschen oft mit musikalischer Reaktionsfreude schon nach einer einfachen Luthier-Aufbereitung, und dieses Exemplar — mit seiner feinen Holzauswahl und gut erhaltener Lackierung — ist gut positioniert, jene Investition zu belohnen.
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Zustand
Das Instrument wird in gutem strukturellen Zustand angeboten, entsprechend seinem geschätzten Alter. Es ist derzeit nicht in spielbarer Verfassung und erfordert eine fachkundige Aufbereitung vor der Benutzung.
Brücke: Die Originalbrücke ist vorhanden, aber geAltert und erneuerungsbedürftig. Eine neue, fachgerecht passende Brücke wird dringend vor dem Saitenaufziehen empfohlen.
Klangstab: Ein Klangstab ist vorhanden, aber noch nicht eingesetzt. Die Installation durch einen qualifizierten Geigenbauer ist erforderlich, bevor das Instrument gespielt werden kann.
Saiten: Ein gebrauchsgepflegter Satz Saiten ist am Instrument montiert.
Koffer: Ein alter, aber funktionsfähiger Koffer ist mit diesem Instrument enthalten.
Zustandsnotizen: Das Instrument zeigt altersübliche Abnutzung, einschließlich Lackabnutzung an den Oberkante der Oberbühne und leichter oberflächlicher Kratzer, die mit Jahrzehnten der Benutzung vereinbar sind. Keine Risse oder strukturelle Schäden sind auf den Fotografien sichtbar. Die Wirbel zeigen Verlust von Lack und altersbedingte Verdunkelung. Insgesamt wirkt der strukturelle Zustand solide und stabil.
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Verpackung, Versand und Garantie
Dieses Violin wird sorgfältig verpackt, gemäß professionellen Geigenbauer-Standards, einschließlich Innenpolsterung und sicherer Außenverpackung, um eine sichere Transportation zu gewährleisten. Die Saiten werden vor dem Versand gelöst. Der enthaltene Koffer wird sicher in der äußeren Versandbox verpackt. Vollständige Versicherung ist in den Versandkosten enthalten. Es werden alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit das Instrument in dem gleichen Zustand ankommt, in dem es uns verlassen hat.
Bitte beachten Sie, dass dieses Instrument als antike Werkstatt-Geige verkauft wird, die eine fachkundige Aufarbeitung erfordert. Es wird keinerlei Garantie für Spielbarkeit angeboten oder impliziert über die genaue Beschreibung hinaus.
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Zuordnung
*Eine unlabelte deutsche Werkstattgeige in der zentral- europäischen Handelstradition, ca. 1900–1940, gefertigt nach den Methoden der sächsischen und bayerischen Geigenbauschulen. Angeboten ohne Zuordnung zu einen bestimmten Hersteller.*
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein ganzes Violin-Modell aus dem deutschen Werkstattstil präsentiert sich als hübsches und musikalisch lohnendes Instrument aus der zentral- europäischen Handelstradition des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Ohne Innenetikett getragen, steht es auf seinen eigenen, erheblichen Verdiensten: ein gut proportionenierter Korpus, ein reich gelofter einteilig geflammter Ahornrücken und eine warm, tief gefärbte bernstein-rote Lackierung, die Alter, sorgsamen Gebrauch und echtes Handwerk sprechen lässt. Instrumente dieser Art — hergestellt in den Werkstätten von Sachsen, Bayern und den umliegenden Regionen — bilden das Rückgrat des deutschen Geigenbaus und werden von Spielern und Sammlern weiterhin wegen ihrer ehrlichen Konstruktion und ihres musikalischen Charakters geschätzt.
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Historischer und künstlerischer Kontext
Die zentral- europäische Werkstatttradition erreichte ihren kreativen und kommerziellen Höhepunkt zwischen grob gesagt 1880 und 1940, als Tausende qualifizierter Handwerker in Städten wie Markneukirchen, Mittenwald und Schönbach Geigen von höchst unterschiedlichen Qualitäten produzierten — von einfachen Schülereinstrumenten bis zu Werken beträchtlicher Verfeinerung. Diese Vollgröße zählt zur oberen Ebene dieser Produktion: Ihre Holzauswahl, Lackqualität und Gesamtproportionen deuten auf die Hand eines erfahrenen Meisters hin, der über ein höheres Maß arbeitete als der rein utilitaristische Markt verlangte. Das unbeschriftete Innenleben ist in Werkstattproduktionen dieser Epoche üblich und mindert weder das historische noch das musikalische Interesse des Instruments.
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Handwerk und Materialien
Die Decke besteht aus feinkörniger Fichte (Picea abies) und zeigt ein gleichmäßiges, eng gesetztes Holzmaserung, das sich gut zur Tonübertragung eignet. Der Rücken ist eine stattliche einteilige Platte aus Ahorn mit moderat sichtbarer Flamme, abgeschlossen in eine warme bernstein-rote Öl-Lackierung, die mit dem Alter schön nachgedunkelt ist. Hals und Wirbelkasten sind aus Ahorn, mit einer gut gearbeiteten Volute und guter Symmetrie. Der Stegkasten trägt vier Ebenholz-ähnliche Wirbel mit modernen mechanischen Zahnrad-Vorrichtungen — eine praktische Modifikation, die die Stimmstabilität erheblich verbessert. Das Griffbrett ist aus Ebenholz. Die Schwanzlade besteht aus schwarzem synthetischem Material und ist mit drei Stimmmachern ausgestattet. Die Purfling ist sauber in die Decke und den Rücken eingefasst. Die Rippen tragen den warmen bernsteinfarbenen Ton der Lackierung durchgehend.
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Toncharakter und Spielbarkeit
Dieses Instrument benötigt vor dem Spielen eine fachkundige Aufarbeitung — insbesondere die Platzierung eines Klangstabs (Soundpost) und das Einpassen sowie Anpassen einer neuen Brücke. Sobald es fachgerecht eingerichtet ist, entfaltet es sein komplettes klangliches Potential. Die Kombination aus einer gut gealterten Fichte-Decke und einem geflammten einteiligen Ahornrücken ergibt typischerweise einen warmen, fokussierten Ton mit guter Projektion über alle Register. Deutsche Werkstatt-Geigen dieses Kalibers überraschen oft mit musikalischer Reaktionsfreude schon nach einer einfachen Luthier-Aufbereitung, und dieses Exemplar — mit seiner feinen Holzauswahl und gut erhaltener Lackierung — ist gut positioniert, jene Investition zu belohnen.
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Zustand
Das Instrument wird in gutem strukturellen Zustand angeboten, entsprechend seinem geschätzten Alter. Es ist derzeit nicht in spielbarer Verfassung und erfordert eine fachkundige Aufbereitung vor der Benutzung.
Brücke: Die Originalbrücke ist vorhanden, aber geAltert und erneuerungsbedürftig. Eine neue, fachgerecht passende Brücke wird dringend vor dem Saitenaufziehen empfohlen.
Klangstab: Ein Klangstab ist vorhanden, aber noch nicht eingesetzt. Die Installation durch einen qualifizierten Geigenbauer ist erforderlich, bevor das Instrument gespielt werden kann.
Saiten: Ein gebrauchsgepflegter Satz Saiten ist am Instrument montiert.
Koffer: Ein alter, aber funktionsfähiger Koffer ist mit diesem Instrument enthalten.
Zustandsnotizen: Das Instrument zeigt altersübliche Abnutzung, einschließlich Lackabnutzung an den Oberkante der Oberbühne und leichter oberflächlicher Kratzer, die mit Jahrzehnten der Benutzung vereinbar sind. Keine Risse oder strukturelle Schäden sind auf den Fotografien sichtbar. Die Wirbel zeigen Verlust von Lack und altersbedingte Verdunkelung. Insgesamt wirkt der strukturelle Zustand solide und stabil.
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Verpackung, Versand und Garantie
Dieses Violin wird sorgfältig verpackt, gemäß professionellen Geigenbauer-Standards, einschließlich Innenpolsterung und sicherer Außenverpackung, um eine sichere Transportation zu gewährleisten. Die Saiten werden vor dem Versand gelöst. Der enthaltene Koffer wird sicher in der äußeren Versandbox verpackt. Vollständige Versicherung ist in den Versandkosten enthalten. Es werden alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit das Instrument in dem gleichen Zustand ankommt, in dem es uns verlassen hat.
Bitte beachten Sie, dass dieses Instrument als antike Werkstatt-Geige verkauft wird, die eine fachkundige Aufarbeitung erfordert. Es wird keinerlei Garantie für Spielbarkeit angeboten oder impliziert über die genaue Beschreibung hinaus.
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Zuordnung
*Eine unlabelte deutsche Werkstattgeige in der zentral- europäischen Handelstradition, ca. 1900–1940, gefertigt nach den Methoden der sächsischen und bayerischen Geigenbauschulen. Angeboten ohne Zuordnung zu einen bestimmten Hersteller.*

