Italian school (XVII) - Penitent Magdalene






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Penitent Magdalene, siglo XVII, Öl auf Leinwand, Italien, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
MAGDALENA BUßFÄLLE IM BETRACHT
Napolitanische Schule, XVII. Jahrhundert
Öl auf Leinwand
Nicht sichtbare Signatur
Leinwandmaße: 71 × 53,3 cm
Gesamtmaße mit Rahmen: 90 × 76 cm
1. IDENTIFIKATION
1.1. Schule und Chronologie
Wichtiges Gemälde der neapolitanischen Schule des XVII. Jahrhunderts, eine der intensivsten und dramatischsten Strömungen des italienischen Barock.
Das Werk gehört eindeutig in den Bereich des karavaggeschen Naturalismus, der in Neapel entwickelt wurde, ungefähr zwischen 1620 und 1680 aktiv, wo die Sprache Caravaggios emotional noch tiefer interpretiert wurde.
1.2. Technik und Unterstützung
Öl auf Leinwand.
Die Ausführung zeigt eine reife und sichere Technik, mit:
– dunkler Grundvorbereitung
– schrittweise Modellierung durch Lasuren
– Lichtakzente in Hauttönen und Fokuspunkten
Die Oberfläche weist eine feine, gleichmäßige Rissbildung auf, vollständig kohärent mit ihrem Alter.
1.3. Ikonografie
Darstellung der reuigen Maria Magdalena, eines der am meisten verbreiteten Motive der barocken Malerei.
Sie wird identifiziert durch:
– introspektive und fromme Haltung
– symbolische teilweise Nacktheit (Verzicht auf das Irdische)
– Kreuzzeichen
– Ausdruck spiritueller Versenkung
1.4. Maße
Leinwand: 71 × 53,3 cm
Mit Rahmen: 90 × 76 cm
Wichtiger goldener, fein geschnitzter Rahmen historischen Charakters, der die Präsenz des Werks verstärkt.
2. ÄSTHETISCHE DESCRIPTION
2.1. Komposition
Die Figur ist halbfigurig dargestellt, leicht gedreht, in einer geschlossenen, intimen Komposition.
Die Blickachse wird gebaut durch:
– Neigung des Gesichts
– Geste der über dem Herzen gekreuzten Hände
– Blick zum Kreuz
Der neutrale, dunkle Hintergrund eliminiert jede narrative Ablenkung und konzentriert die Szene auf den inneren dramatischen Konflikt.
2.2. Behandlung der Figur
Das Gesicht wird mit außergewöhnlicher Feinheit behandelt, mit sanften Übergängen zwischen Licht und Schatten.
Hervorstechend:
– melancholischer, versunkener Ausdruck
– erhobener Blick voller Emotion
– zurückhaltende Sinnlichkeit der Modellierung
Die Hände, von hoher malerischer Qualität, verstärken den introspektiven und frommen Charakter.
2.3. Licht und Chromatismus
Das Werk zeigt eine vollendete Barock-Tenebrismus:
– tief dunkler Hintergrund
– gerichtete Seitenbeleuchtung
– starker Lichtkontrast
Das Licht streicht über die Haut und erzeugt sehr skulpturale Volumen, besonders am Oberkörper.
Die Farbpalette besteht aus:
– Ockertöne und warme Erden
– elfenbeinfarbene Hauttöne
– dunkle Schwarztöne
– rötestiche Akzente an Lippen und Details
2.4. Malmaterial
Die Oberflächendetailarbeit offenbart:
– natürliche, alte Rissigkeit
– feine Schichten übereinandergelagert
– Fehlen moderner Starrheit
All dies bestätigt eine Ausführung, die dem XVII. Jahrhundert entspricht.
3. HISTORISCHER UND KÜNSTLERISCHER KONtext
3.1. Neapel im XVII. Jahrhundert
Neapel war eines der Hauptzentren des europäischen Barock.
Nach der Ankunft Caravaggios entwickelte die Stadt eine bildnerische Sprache, gekennzeichnet durch:
– emotionale Intensität
– extremen Naturalismus
– dramatischen Gebrauch von Licht
3.2. Stilistisches Umfeld
Das Werk zeigt klare Ähnlichkeiten mit dem Kreis neapolitanischer Maler wie:
– Jusepe de Ribera
– Luca Giordano (in frühen Phasen)
– Massimo Stanzione
Besonders in:
– der Behandlung der Haut
– der psychologischen Intensität
– der gerichteten Beleuchtung
3.3. Ikonografie der Magdalena
Die reuige Magdalena war ein zentrales Thema der Gegenreformation.
Sie symbolisiert:
– Reue
– Erlösung
– geistige Betrachtung
Die Mischung aus Sinnlichkeit und Spiritualität kennzeichnet den neapolitanischen Barock.
4. ZUSTAND DER ERHALTUNG
4.1. Träger
Leinwand auf Leinwandkasten neu bespannt in späterer Zeit.
Untergestell stabil.
4.2. Bildoberfläche
Unitäre Rissbildung entsprechend dem Alter.
Liest die Gesamtwirkung und Ausdruckskraft korrekt.
Mögliche Reinigungen oder historische Eingriffe.
4.3. Rahmen
Dekorativer goldener Rahmen in gutem strukturellem Zustand, mit Abnutzung entsprechend der Zeit.
Fotos sind wesentlicher Bestandteil der Beschreibung.
5. GARANTIE UND TRANSPARENZ
5.1. Zuschreibung
Werk, präsentiert als neapolitanische Schule des XVII. Jahrhunderts, basierend auf stilistischen und technischen Kriterien.
5.2. Provenienz
Privateuropäische Sammlung.
5.3. Fachliches Engagement
Katalogisierung erfolgt nach kuratorischen, vergleichenden und technischen Kriterien.
Professionelle Spezialverpackung und versand sicher.
6. CHANCEN DES SAMMLERKUNSTKUNDSCHAF
6.1. Künstlerischer Wert
Werk von großer emotionaler Intensität und malerischer Qualität.
Repräsentatives Beispiel des neapolitanischen Barock-Naturalismus.
6.2. Marktzugang
Neapolitanische Gemälde des XVII. Jahrhunderts genießen internationale Marktwerte.
Besonderes Interesse an:
– Andachten
– Weibliche Figuren
– Tenebristische Kompositionen
6.3. Auktionelles Potenzial
Stück mit stark visueller Wirkung und emotionaler Ladung.
Sehr geeignet für Sammler barocker Malerei oder hochwertige Innenraumgestaltung."}]} }}}} } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } }}
Der Verkäufer stellt sich vor
MAGDALENA BUßFÄLLE IM BETRACHT
Napolitanische Schule, XVII. Jahrhundert
Öl auf Leinwand
Nicht sichtbare Signatur
Leinwandmaße: 71 × 53,3 cm
Gesamtmaße mit Rahmen: 90 × 76 cm
1. IDENTIFIKATION
1.1. Schule und Chronologie
Wichtiges Gemälde der neapolitanischen Schule des XVII. Jahrhunderts, eine der intensivsten und dramatischsten Strömungen des italienischen Barock.
Das Werk gehört eindeutig in den Bereich des karavaggeschen Naturalismus, der in Neapel entwickelt wurde, ungefähr zwischen 1620 und 1680 aktiv, wo die Sprache Caravaggios emotional noch tiefer interpretiert wurde.
1.2. Technik und Unterstützung
Öl auf Leinwand.
Die Ausführung zeigt eine reife und sichere Technik, mit:
– dunkler Grundvorbereitung
– schrittweise Modellierung durch Lasuren
– Lichtakzente in Hauttönen und Fokuspunkten
Die Oberfläche weist eine feine, gleichmäßige Rissbildung auf, vollständig kohärent mit ihrem Alter.
1.3. Ikonografie
Darstellung der reuigen Maria Magdalena, eines der am meisten verbreiteten Motive der barocken Malerei.
Sie wird identifiziert durch:
– introspektive und fromme Haltung
– symbolische teilweise Nacktheit (Verzicht auf das Irdische)
– Kreuzzeichen
– Ausdruck spiritueller Versenkung
1.4. Maße
Leinwand: 71 × 53,3 cm
Mit Rahmen: 90 × 76 cm
Wichtiger goldener, fein geschnitzter Rahmen historischen Charakters, der die Präsenz des Werks verstärkt.
2. ÄSTHETISCHE DESCRIPTION
2.1. Komposition
Die Figur ist halbfigurig dargestellt, leicht gedreht, in einer geschlossenen, intimen Komposition.
Die Blickachse wird gebaut durch:
– Neigung des Gesichts
– Geste der über dem Herzen gekreuzten Hände
– Blick zum Kreuz
Der neutrale, dunkle Hintergrund eliminiert jede narrative Ablenkung und konzentriert die Szene auf den inneren dramatischen Konflikt.
2.2. Behandlung der Figur
Das Gesicht wird mit außergewöhnlicher Feinheit behandelt, mit sanften Übergängen zwischen Licht und Schatten.
Hervorstechend:
– melancholischer, versunkener Ausdruck
– erhobener Blick voller Emotion
– zurückhaltende Sinnlichkeit der Modellierung
Die Hände, von hoher malerischer Qualität, verstärken den introspektiven und frommen Charakter.
2.3. Licht und Chromatismus
Das Werk zeigt eine vollendete Barock-Tenebrismus:
– tief dunkler Hintergrund
– gerichtete Seitenbeleuchtung
– starker Lichtkontrast
Das Licht streicht über die Haut und erzeugt sehr skulpturale Volumen, besonders am Oberkörper.
Die Farbpalette besteht aus:
– Ockertöne und warme Erden
– elfenbeinfarbene Hauttöne
– dunkle Schwarztöne
– rötestiche Akzente an Lippen und Details
2.4. Malmaterial
Die Oberflächendetailarbeit offenbart:
– natürliche, alte Rissigkeit
– feine Schichten übereinandergelagert
– Fehlen moderner Starrheit
All dies bestätigt eine Ausführung, die dem XVII. Jahrhundert entspricht.
3. HISTORISCHER UND KÜNSTLERISCHER KONtext
3.1. Neapel im XVII. Jahrhundert
Neapel war eines der Hauptzentren des europäischen Barock.
Nach der Ankunft Caravaggios entwickelte die Stadt eine bildnerische Sprache, gekennzeichnet durch:
– emotionale Intensität
– extremen Naturalismus
– dramatischen Gebrauch von Licht
3.2. Stilistisches Umfeld
Das Werk zeigt klare Ähnlichkeiten mit dem Kreis neapolitanischer Maler wie:
– Jusepe de Ribera
– Luca Giordano (in frühen Phasen)
– Massimo Stanzione
Besonders in:
– der Behandlung der Haut
– der psychologischen Intensität
– der gerichteten Beleuchtung
3.3. Ikonografie der Magdalena
Die reuige Magdalena war ein zentrales Thema der Gegenreformation.
Sie symbolisiert:
– Reue
– Erlösung
– geistige Betrachtung
Die Mischung aus Sinnlichkeit und Spiritualität kennzeichnet den neapolitanischen Barock.
4. ZUSTAND DER ERHALTUNG
4.1. Träger
Leinwand auf Leinwandkasten neu bespannt in späterer Zeit.
Untergestell stabil.
4.2. Bildoberfläche
Unitäre Rissbildung entsprechend dem Alter.
Liest die Gesamtwirkung und Ausdruckskraft korrekt.
Mögliche Reinigungen oder historische Eingriffe.
4.3. Rahmen
Dekorativer goldener Rahmen in gutem strukturellem Zustand, mit Abnutzung entsprechend der Zeit.
Fotos sind wesentlicher Bestandteil der Beschreibung.
5. GARANTIE UND TRANSPARENZ
5.1. Zuschreibung
Werk, präsentiert als neapolitanische Schule des XVII. Jahrhunderts, basierend auf stilistischen und technischen Kriterien.
5.2. Provenienz
Privateuropäische Sammlung.
5.3. Fachliches Engagement
Katalogisierung erfolgt nach kuratorischen, vergleichenden und technischen Kriterien.
Professionelle Spezialverpackung und versand sicher.
6. CHANCEN DES SAMMLERKUNSTKUNDSCHAF
6.1. Künstlerischer Wert
Werk von großer emotionaler Intensität und malerischer Qualität.
Repräsentatives Beispiel des neapolitanischen Barock-Naturalismus.
6.2. Marktzugang
Neapolitanische Gemälde des XVII. Jahrhunderts genießen internationale Marktwerte.
Besonderes Interesse an:
– Andachten
– Weibliche Figuren
– Tenebristische Kompositionen
6.3. Auktionelles Potenzial
Stück mit stark visueller Wirkung und emotionaler Ladung.
Sehr geeignet für Sammler barocker Malerei oder hochwertige Innenraumgestaltung."}]} }}}} } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } } }}
