Eduardo Chillida (1924-2002) - Mano





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eduardo Chillida. Mano, Tintenzeichnung.
Eduardo Chillida gehört zu den herausragenden Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. International anerkannt für seine Erkundung von Raum, Materie und Nichts/m Void, umfasst sein Œuvre Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik, wobei er die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur untersucht. Im Verlauf seiner Karriere entwickelte sich seine visuelle Sprache zu einer radikalen Synthese, in der minimale Gesten eine kraftvolle strukturelle Präsenz gewinnen.
Blattmaße: 36 x 26 cm.
Zeichnungsmaße: 13,4 x 9,4 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtdimensionen: 41 x 31 cm.
Limitierte Auflage aus dem Chillida Leku Museum.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißes Papier, 120 g/m².
Handmontiert auf grauem Träger mit drei abnehmbaren Stützen zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.
In dieser Zeichnung mit dem Titel Mano reduziert Chillida die Figur auf eine einzige, durchgehende Linie, die Volumen durch Spannung statt Detail definiert. Die Hand, eines der wiederkehrenden Motive in seinem grafischen Werk, wird nicht als anatomische Studie behandelt, sondern als eine strukturelle Form, aufgebaut durch das Gleichgewicht zwischen Kurve, Druck und Leerraum. Die unregelmäßige Kontur und die Dicke der Tintenlinie offenbaren das Interesse des Künstlers an Gestik als physischem Akt, eng verbunden mit seinem skulpturalen Schaffen.
Die Komposition spiegelt eine der wesentlichen Ideen in Chillidas Werk wider: Die Leere ist kein Fehlen, sondern ein aktives Element, das der Form Sinn verleiht. Die Linie umschließt Raum, öffnet ihn zugleich und schafft einen Dialog zwischen Innen- und Außenraum, der sich auch in seinen Eisen- und Stahlskulpturen findet. Diese Ökonomie der Mittel, reduziert auf eine einzige dunkle Linie auf einem warmen Träger, verleiht dem Bild eine starke Präsenz trotz seiner kleinen Maßstäbe.
Das Werk fungiert als Synthese von Chillidas grafischer Sprache, in der Zeichnung zu einem Experimentierfeld für Ideen wird, die später in der Skulptur entwickelt wurden. Anstatt die Hand zu beschreiben, konstruiert der Künstler sie, verwandelt Gestik in Struktur und Raum in das eigentliche Subjekt des Werks.
Eduardo Chillida. Mano, Tintenzeichnung.
Eduardo Chillida gehört zu den herausragenden Figuren der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts. International anerkannt für seine Erkundung von Raum, Materie und Nichts/m Void, umfasst sein Œuvre Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik, wobei er die Spannungen zwischen Form, Gleichgewicht und Architektur untersucht. Im Verlauf seiner Karriere entwickelte sich seine visuelle Sprache zu einer radikalen Synthese, in der minimale Gesten eine kraftvolle strukturelle Präsenz gewinnen.
Blattmaße: 36 x 26 cm.
Zeichnungsmaße: 13,4 x 9,4 cm (gleiche Größe wie die Originalzeichnung).
Gesamtdimensionen: 41 x 31 cm.
Limitierte Auflage aus dem Chillida Leku Museum.
Fünf-Tinten-Druck auf River Artist Naturweißes Papier, 120 g/m².
Handmontiert auf grauem Träger mit drei abnehmbaren Stützen zur Präsentation.
Ausgezeichneter Zustand.
In dieser Zeichnung mit dem Titel Mano reduziert Chillida die Figur auf eine einzige, durchgehende Linie, die Volumen durch Spannung statt Detail definiert. Die Hand, eines der wiederkehrenden Motive in seinem grafischen Werk, wird nicht als anatomische Studie behandelt, sondern als eine strukturelle Form, aufgebaut durch das Gleichgewicht zwischen Kurve, Druck und Leerraum. Die unregelmäßige Kontur und die Dicke der Tintenlinie offenbaren das Interesse des Künstlers an Gestik als physischem Akt, eng verbunden mit seinem skulpturalen Schaffen.
Die Komposition spiegelt eine der wesentlichen Ideen in Chillidas Werk wider: Die Leere ist kein Fehlen, sondern ein aktives Element, das der Form Sinn verleiht. Die Linie umschließt Raum, öffnet ihn zugleich und schafft einen Dialog zwischen Innen- und Außenraum, der sich auch in seinen Eisen- und Stahlskulpturen findet. Diese Ökonomie der Mittel, reduziert auf eine einzige dunkle Linie auf einem warmen Träger, verleiht dem Bild eine starke Präsenz trotz seiner kleinen Maßstäbe.
Das Werk fungiert als Synthese von Chillidas grafischer Sprache, in der Zeichnung zu einem Experimentierfeld für Ideen wird, die später in der Skulptur entwickelt wurden. Anstatt die Hand zu beschreiben, konstruiert der Künstler sie, verwandelt Gestik in Struktur und Raum in das eigentliche Subjekt des Werks.

