Bokor Károly (1887-1997) - Still life with carpet






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bokor Károly (1887-1997)
Eine kompakte, dekorative Stillleben-Komposition, die sich um einen üppigen Korb Flieder rankt. Die Anordnung erfolgt in einer niedrigen, horizontalen Verbreiterung, die die Komposition stabilisiert und zugleich eine subtile Asymmetrie zulässt. Die kühlen Weiße, Violett- und Blautöne der Blüten stehen in Kontrast zu einem gesättigten roten Textil und einem dunklen Hintergrund, wodurch ein starker chromatischer Kontrast entsteht, der die Blumen in den Vordergrund rückt und den Raum zusammenzieht.
Die Handhabung ist malerisch und kontrolliert: Geclusterte, gebrochene Pinselstriche artikulieren die weiche Dichte der Fliederbüsche, während breitere Striche das geflochtene Körbchen und den gemusterten Teppich definieren und texturale sowie dekorative Gegenpositionen einführen. Diffuses Frontallicht minimiert das Chiaroscuro, sodass Form vorrangig durch Farbmodulation und weniger durch tonale Modellierung konstruiert wird.
Insgesamt betont das Werk Oberfläche, Farbharmonie und dekoratives Gleichgewicht gegenüber strengem Naturalismus und ordnet es einer späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert-ästhetik der dekorativen Realismus zu, die sich für eine Auktionspräsentation eignet.
Der Verkäufer stellt sich vor
Bokor Károly (1887-1997)
Eine kompakte, dekorative Stillleben-Komposition, die sich um einen üppigen Korb Flieder rankt. Die Anordnung erfolgt in einer niedrigen, horizontalen Verbreiterung, die die Komposition stabilisiert und zugleich eine subtile Asymmetrie zulässt. Die kühlen Weiße, Violett- und Blautöne der Blüten stehen in Kontrast zu einem gesättigten roten Textil und einem dunklen Hintergrund, wodurch ein starker chromatischer Kontrast entsteht, der die Blumen in den Vordergrund rückt und den Raum zusammenzieht.
Die Handhabung ist malerisch und kontrolliert: Geclusterte, gebrochene Pinselstriche artikulieren die weiche Dichte der Fliederbüsche, während breitere Striche das geflochtene Körbchen und den gemusterten Teppich definieren und texturale sowie dekorative Gegenpositionen einführen. Diffuses Frontallicht minimiert das Chiaroscuro, sodass Form vorrangig durch Farbmodulation und weniger durch tonale Modellierung konstruiert wird.
Insgesamt betont das Werk Oberfläche, Farbharmonie und dekoratives Gleichgewicht gegenüber strengem Naturalismus und ordnet es einer späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert-ästhetik der dekorativen Realismus zu, die sich für eine Auktionspräsentation eignet.
