Antonio Bobo' (1948) - Sirena nello Studio






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Antonio Bobò, Sirena nello Studio (1991), Öl auf Leinwand aus Italien, 50 x 60 cm, signiert und in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
AUTORE
Antonio Bobò (1948) ist ein italienischer Maler. Geboren in Livorno ist er ein vielseitiger Künstler, der derzeit auf dem toskanischen Landgut Spianate di Altopascio lebt und arbeitet. Seine Ausbildung festigt sich zwischen 1966 und 1968, zwei Jahre, in denen er das Kunstgymnasium von Florenz besucht und unter der Leitung des Meisters Renzo Biasion ausgebildet wird. Maler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker, Bobò zeichnet sich durch eine raffinierte Technik aus, die oft den Einsatz polymaterieller Träger umfasst. Seine technische Fähigkeit zeigt sich in der außergewöhnlichen Fähigkeit, Gravuren und Farbkontraste zu beherrschen, wobei er stets eine zarte und elegante Balance wahrt. Bereits in den Siebzigerjahren hat der Künstler beschlossen, seine produktive Schaffensphase durch fortlaufende Themenzyklen zu organisieren, wobei er Malerei Forschung und grafische Experimente klug vereint.
Aus stilistischer Sicht und in der Poetik wird er von Kritikern häufig als Symbolist, als Neoromantiker oder gar als Autor mit starken Liberty-Anklängen eingeordnet. Die Kunst von Bobò entzieht sich jedoch konventionellen Etiketten: Er strebt kein absolutes Schönheitsideal an, sondern nutzt sein Werk, um die Natur ständig zu täuschen und sich über die Geschichte lustig zu machen. Durch emblematische Zyklen wie „Die verzerrten Spiegel“, „Das Atelier der Wunder“ oder „Exodien“ klettert der in Livorno geborene Meister auf visuelle Pfade, die neuartig sind, geht das kreative Risiko mit Ironie und Entschlossenheit ein und schenkt dem Betrachter eine träumerische und tief metaphorische Weltsicht.
Im Verlauf seiner langen Karriere, die mit der ersten Einzelausstellung im Jahr 1960 begann, hat der Künstler in renommierten Kontexten ausgestellt, darunter Palazzo Strozzi in Florenz und das Grand Prix International von Monte-Carlo. Heute bereichern Antonio Bobòs Schöpfungen prestigeträchtige öffentliche und private Sammlungen in Italien und im Ausland. Zu den bedeutendsten Meilensteinen gehört die Präsenz im MoMA in New York im Rahmen des Projekts „The Book in Twentieth Century Italy“. Jüngst, im Jahr 2022, wurde eine wertvolle Kernwerkgruppe seiner Arbeiten – fünf feine Radierungen und ein prächtiges Öl auf Platte – in die ständige Sammlung des Mo.C.A. (Montecatini Contemporary Art) aufgenommen, wodurch der Wert und die Bedeutung seines Vermächtnisses im zeitgenössischen Kunstbetrieb weiter gestärkt wurden.
BESCHREIBUNG
„Sirene im Atelier“, Öl auf Leinwand, 50x60 cm, 1991, unten links signiert. Auf der Rückseite eine handschriftliche Widmung des Autors mit Unterschrift und Titel, Ausstellungslabel.
Die Leinwand entführt den Betrachter in das träumerische und visionäre Universum, das für Antonio Bobò typisch ist, und enthüllt eine Szene von rätselhaftem und theaterschem Reiz. In dem, was wie ein Atelier wirkt, das außerhalb der Zeit schwebt, entfaltet sich ein leises und magisches Gespräch zwischen Schöpfer und Muse. Eine mythologische Kreatur, eine Sirene, deren Schwanz geschmeidig emporsteigt und elegante chromatische Geometrien enthüllt, liegt in einer üppig drapierten Wanne, und gibt sich anmutig ihrem Element hin. Als entschiedener Gegenpart steht eine imposante und konzentrierte Figur eines Künstlers, von hinten abgebildet, der mit festem, gemessenem Tritt versucht, sie auf einer eindrucksvollen runden Leinwand zu verewigen, deren goldener Hintergrund die gesamte Szene in warmes, beinahe sakrales Licht taucht.
Die Komposition wird durch eine gekonnte, ausgewogene Anordnung von Formen orchestriert, wobei die Kurvenlinien der Badewanne, der runden Malfläche und der weiblichen Figur mit den strengeren Flächen des Hintergrunds harmonieren. Im Einklang mit der raffinierten Technik des Autors wirkt die malerische Oberfläche dicht und materiell, belebt von den unverwechselbaren Kratz- und vibrierenden Texturen, die dem Bild eine taktile Dreidimensionalität verleihen. Das Farbenspiel lebt von eleganten Kontrasten: die tiefen, dunklen und nächtlichen Töne von Schatten und Hintergrund treffen sanft auf die warmen Nuancen von Terrakotta, Braun und goldenen Glühlichtern. Diese geschickte Stichführung, verbunden mit kräftigen und kratzenden Pinselstrichen, betont die dekorativen Details, von den Draperien der Wanne bis zu den weichen Haarschäften der Sirene.
Voll in die thematischen Zyklen eingefügt, die Bobòs produktive Untersuchung kennzeichnen – ideell nah an den Atmosphären aus „Das Atelier der Wunder“ – fasst dieses Werk seine eigentümliche Dichtung eindrucksvoll zusammen. Das Bild ist von einem deutlichen Bezug zur symbolistischen Kunst und zur verfeinerten Sinnlichkeit des Liberty geprägt, jedoch durch einen persönlichen Filter neu interpretiert, der märchenhafte Zauber mit einer markanten, faszinierenden exotischen Note mischt, sichtbar in dem Aussehen und den Gewändern des porträtierten Malers. Indem es den Mythos in die weltliche, operative Dimension des Künstlerateliers überführt, bestätigt Bobò seine feine Ironie und seine Berufung, *die Natur zu täuschen*, und bietet dem Betrachter eine allegorische Erzählung, in der der Reiz des Unbekannten und die Eleganz der Form das Geheimnis der schöpferischen Tat feiern.
KONDITIONENBERICHT
Ausgezeichnete Allgemeinzustand. Das Werk intakt in allen Teilen mit lebendiger, gut lesbarer Farbgebung und Pinselstrich. Das Foto des Gemäldes in einer Umgebung wurde mit künstlicher Intelligenz generiert und ist als rein illustrativ zu betrachten. Nur die übrigen Fotos gelten als maßgeblich, da sie das Objekt und seine Merkmale, sowohl allgemein als auch im Detail, treu zeigen.
Der Versand ist nachvollziehbar und versichert mit angemessener Verpackung.
AUTORE
Antonio Bobò (1948) ist ein italienischer Maler. Geboren in Livorno ist er ein vielseitiger Künstler, der derzeit auf dem toskanischen Landgut Spianate di Altopascio lebt und arbeitet. Seine Ausbildung festigt sich zwischen 1966 und 1968, zwei Jahre, in denen er das Kunstgymnasium von Florenz besucht und unter der Leitung des Meisters Renzo Biasion ausgebildet wird. Maler, Grafiker, Bildhauer und Keramiker, Bobò zeichnet sich durch eine raffinierte Technik aus, die oft den Einsatz polymaterieller Träger umfasst. Seine technische Fähigkeit zeigt sich in der außergewöhnlichen Fähigkeit, Gravuren und Farbkontraste zu beherrschen, wobei er stets eine zarte und elegante Balance wahrt. Bereits in den Siebzigerjahren hat der Künstler beschlossen, seine produktive Schaffensphase durch fortlaufende Themenzyklen zu organisieren, wobei er Malerei Forschung und grafische Experimente klug vereint.
Aus stilistischer Sicht und in der Poetik wird er von Kritikern häufig als Symbolist, als Neoromantiker oder gar als Autor mit starken Liberty-Anklängen eingeordnet. Die Kunst von Bobò entzieht sich jedoch konventionellen Etiketten: Er strebt kein absolutes Schönheitsideal an, sondern nutzt sein Werk, um die Natur ständig zu täuschen und sich über die Geschichte lustig zu machen. Durch emblematische Zyklen wie „Die verzerrten Spiegel“, „Das Atelier der Wunder“ oder „Exodien“ klettert der in Livorno geborene Meister auf visuelle Pfade, die neuartig sind, geht das kreative Risiko mit Ironie und Entschlossenheit ein und schenkt dem Betrachter eine träumerische und tief metaphorische Weltsicht.
Im Verlauf seiner langen Karriere, die mit der ersten Einzelausstellung im Jahr 1960 begann, hat der Künstler in renommierten Kontexten ausgestellt, darunter Palazzo Strozzi in Florenz und das Grand Prix International von Monte-Carlo. Heute bereichern Antonio Bobòs Schöpfungen prestigeträchtige öffentliche und private Sammlungen in Italien und im Ausland. Zu den bedeutendsten Meilensteinen gehört die Präsenz im MoMA in New York im Rahmen des Projekts „The Book in Twentieth Century Italy“. Jüngst, im Jahr 2022, wurde eine wertvolle Kernwerkgruppe seiner Arbeiten – fünf feine Radierungen und ein prächtiges Öl auf Platte – in die ständige Sammlung des Mo.C.A. (Montecatini Contemporary Art) aufgenommen, wodurch der Wert und die Bedeutung seines Vermächtnisses im zeitgenössischen Kunstbetrieb weiter gestärkt wurden.
BESCHREIBUNG
„Sirene im Atelier“, Öl auf Leinwand, 50x60 cm, 1991, unten links signiert. Auf der Rückseite eine handschriftliche Widmung des Autors mit Unterschrift und Titel, Ausstellungslabel.
Die Leinwand entführt den Betrachter in das träumerische und visionäre Universum, das für Antonio Bobò typisch ist, und enthüllt eine Szene von rätselhaftem und theaterschem Reiz. In dem, was wie ein Atelier wirkt, das außerhalb der Zeit schwebt, entfaltet sich ein leises und magisches Gespräch zwischen Schöpfer und Muse. Eine mythologische Kreatur, eine Sirene, deren Schwanz geschmeidig emporsteigt und elegante chromatische Geometrien enthüllt, liegt in einer üppig drapierten Wanne, und gibt sich anmutig ihrem Element hin. Als entschiedener Gegenpart steht eine imposante und konzentrierte Figur eines Künstlers, von hinten abgebildet, der mit festem, gemessenem Tritt versucht, sie auf einer eindrucksvollen runden Leinwand zu verewigen, deren goldener Hintergrund die gesamte Szene in warmes, beinahe sakrales Licht taucht.
Die Komposition wird durch eine gekonnte, ausgewogene Anordnung von Formen orchestriert, wobei die Kurvenlinien der Badewanne, der runden Malfläche und der weiblichen Figur mit den strengeren Flächen des Hintergrunds harmonieren. Im Einklang mit der raffinierten Technik des Autors wirkt die malerische Oberfläche dicht und materiell, belebt von den unverwechselbaren Kratz- und vibrierenden Texturen, die dem Bild eine taktile Dreidimensionalität verleihen. Das Farbenspiel lebt von eleganten Kontrasten: die tiefen, dunklen und nächtlichen Töne von Schatten und Hintergrund treffen sanft auf die warmen Nuancen von Terrakotta, Braun und goldenen Glühlichtern. Diese geschickte Stichführung, verbunden mit kräftigen und kratzenden Pinselstrichen, betont die dekorativen Details, von den Draperien der Wanne bis zu den weichen Haarschäften der Sirene.
Voll in die thematischen Zyklen eingefügt, die Bobòs produktive Untersuchung kennzeichnen – ideell nah an den Atmosphären aus „Das Atelier der Wunder“ – fasst dieses Werk seine eigentümliche Dichtung eindrucksvoll zusammen. Das Bild ist von einem deutlichen Bezug zur symbolistischen Kunst und zur verfeinerten Sinnlichkeit des Liberty geprägt, jedoch durch einen persönlichen Filter neu interpretiert, der märchenhafte Zauber mit einer markanten, faszinierenden exotischen Note mischt, sichtbar in dem Aussehen und den Gewändern des porträtierten Malers. Indem es den Mythos in die weltliche, operative Dimension des Künstlerateliers überführt, bestätigt Bobò seine feine Ironie und seine Berufung, *die Natur zu täuschen*, und bietet dem Betrachter eine allegorische Erzählung, in der der Reiz des Unbekannten und die Eleganz der Form das Geheimnis der schöpferischen Tat feiern.
KONDITIONENBERICHT
Ausgezeichnete Allgemeinzustand. Das Werk intakt in allen Teilen mit lebendiger, gut lesbarer Farbgebung und Pinselstrich. Das Foto des Gemäldes in einer Umgebung wurde mit künstlicher Intelligenz generiert und ist als rein illustrativ zu betrachten. Nur die übrigen Fotos gelten als maßgeblich, da sie das Objekt und seine Merkmale, sowohl allgemein als auch im Detail, treu zeigen.
Der Versand ist nachvollziehbar und versichert mit angemessener Verpackung.
