Anonymous - Skulptur, "Kleine Hoer" - 31.5 cm - Patinierte Bronze - 1978





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ausdrucksstarke Bronzeskulptur: "Kleine Hoer 78" – Amsterdam, 1978 – Stil des modernen Realismus
Ein seltenes und fesselndes Zeitbild aus dem unruhigen Amsterdam der späten 70er Jahre.
Es wird eine besonders expressiv gestaltete Bronzeskulptur angeboten, datiert auf 1978. Das Werk zeigt eine Frau auf Holzclogs in einer provokanten, unverblümten Pose. Sie zieht ostentativ ihren Rock hoch. Auf der Rückseite der Skulptur prangt die raue, im Bronzeguss entstandene Inschrift: "Kleine Hure 78".
Stil und Ausführung
Künstlerisch gesehen ist dieses Werk von hoher Qualität. Die Skulptur ist nicht poliert, zeigt aber die unmittelbare 'Hand des Meisters'. Der Stil ist unbestreitbar verwandt mit dem niederländischen Impressionismus und der expressiven Note, die wir von Skulpturen Pieter d'Hont oder Hans Bayens kennen. Die ursprünglichen Tonstücke, die Fingerabdrücke und die schnelle, treffsichere Modellierung bleiben sichtbar im Bronzeguss. Dies verleiht der Skulptur eine Dynamik und Lebendigkeit, die bei gewöhnlichen Kuriositäten selten ist. Die Skulptur steht auf einem Sockel aus Kunststoff mit Holzoptik, eine Materialverwendung, die typisch ist für Auflagen und den Zeitgeist der späten 1970er Jahre.
Kontext: Der Geist von Wolkers und Cremer.
Obwohl der Urheber nicht signiert hat, atmet dieses Werk den unbeugsamen, aufsässigen Geist Amsterdams im Jahr 1978. Es ist die Zeit der sexuellen Revolution, der Krakerunruhen und der rohen Romantik am Rand der Gesellschaft. Das Motiv und der Titel erinnern sofort an die literarischen und bildnerischen Provokationen von Jan Wolkers und Jan Cremer. Das Bild sucht die Grenze aus: Es kombiniert das ur-holländische Symbol des Holzschuhs mit der harten Realität der Wallen und der Prostitution. Ist es Satire? Ist es eine Anklage? Oder eine Ode an die Amsterdamse Volksfrau, die sich von niemandem das Gesetz vorschreiben lässt?
Die Inschrift "Kleine Hure 78" kann gelesen werden als ein Spitzname oder eine direkte Bezugnahme auf das Straßenleben jener Zeit. Sie platziert dieses Werk in der Tradition des Sozialrealismus mit einer rauen Kante.
Spezifikationen
Technik: Bronze (Verloren-Wachs-Technik).
Datierung: 1978 (basierend auf der Inschrift).
Stil: expressiver Realismus / impressionistische Note.
Inschrift: "Kleine Hure 78" (auf dem Rücken).
Sockel: Kunststoff der 70er-Jahre mit Holzmaserung-Imitation.
Herkunft: In Amsterdam eingekauft.
Abmessungen: 31,5 x 20 x 11,5 cm.
Gewicht: 1,73 kg.
Zustand: ausgezeichnet
Abschluss:
Das ist kein braves Bild für den Kaminmantel, sondern ein echtes Conversation Piece pur sang. Eine einzigartige Chance für Sammler von Amsterdamse Parafernalia, Liebhaber expressiver Bildhauerkunst oder Sammler, die die ‚Jordaan-Ästhetik‘ und die freigeistigen Siebziger mit einem warmen Herzen tragen.
Ausdrucksstarke Bronzeskulptur: "Kleine Hoer 78" – Amsterdam, 1978 – Stil des modernen Realismus
Ein seltenes und fesselndes Zeitbild aus dem unruhigen Amsterdam der späten 70er Jahre.
Es wird eine besonders expressiv gestaltete Bronzeskulptur angeboten, datiert auf 1978. Das Werk zeigt eine Frau auf Holzclogs in einer provokanten, unverblümten Pose. Sie zieht ostentativ ihren Rock hoch. Auf der Rückseite der Skulptur prangt die raue, im Bronzeguss entstandene Inschrift: "Kleine Hure 78".
Stil und Ausführung
Künstlerisch gesehen ist dieses Werk von hoher Qualität. Die Skulptur ist nicht poliert, zeigt aber die unmittelbare 'Hand des Meisters'. Der Stil ist unbestreitbar verwandt mit dem niederländischen Impressionismus und der expressiven Note, die wir von Skulpturen Pieter d'Hont oder Hans Bayens kennen. Die ursprünglichen Tonstücke, die Fingerabdrücke und die schnelle, treffsichere Modellierung bleiben sichtbar im Bronzeguss. Dies verleiht der Skulptur eine Dynamik und Lebendigkeit, die bei gewöhnlichen Kuriositäten selten ist. Die Skulptur steht auf einem Sockel aus Kunststoff mit Holzoptik, eine Materialverwendung, die typisch ist für Auflagen und den Zeitgeist der späten 1970er Jahre.
Kontext: Der Geist von Wolkers und Cremer.
Obwohl der Urheber nicht signiert hat, atmet dieses Werk den unbeugsamen, aufsässigen Geist Amsterdams im Jahr 1978. Es ist die Zeit der sexuellen Revolution, der Krakerunruhen und der rohen Romantik am Rand der Gesellschaft. Das Motiv und der Titel erinnern sofort an die literarischen und bildnerischen Provokationen von Jan Wolkers und Jan Cremer. Das Bild sucht die Grenze aus: Es kombiniert das ur-holländische Symbol des Holzschuhs mit der harten Realität der Wallen und der Prostitution. Ist es Satire? Ist es eine Anklage? Oder eine Ode an die Amsterdamse Volksfrau, die sich von niemandem das Gesetz vorschreiben lässt?
Die Inschrift "Kleine Hure 78" kann gelesen werden als ein Spitzname oder eine direkte Bezugnahme auf das Straßenleben jener Zeit. Sie platziert dieses Werk in der Tradition des Sozialrealismus mit einer rauen Kante.
Spezifikationen
Technik: Bronze (Verloren-Wachs-Technik).
Datierung: 1978 (basierend auf der Inschrift).
Stil: expressiver Realismus / impressionistische Note.
Inschrift: "Kleine Hure 78" (auf dem Rücken).
Sockel: Kunststoff der 70er-Jahre mit Holzmaserung-Imitation.
Herkunft: In Amsterdam eingekauft.
Abmessungen: 31,5 x 20 x 11,5 cm.
Gewicht: 1,73 kg.
Zustand: ausgezeichnet
Abschluss:
Das ist kein braves Bild für den Kaminmantel, sondern ein echtes Conversation Piece pur sang. Eine einzigartige Chance für Sammler von Amsterdamse Parafernalia, Liebhaber expressiver Bildhauerkunst oder Sammler, die die ‚Jordaan-Ästhetik‘ und die freigeistigen Siebziger mit einem warmen Herzen tragen.

