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Richard Uhlemeyer - Vaso  - Manganton - Smaltatura zinco-rame
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Richard Uhlemeyer - Vaso - Manganton - Smaltatura zinco-rame

Um 1920 Besuch der Kunstgewerbeschule Hannover, später Ausbildung zum Bildhauer bei Ludwig Vierthaler. Er modellierte im Göttinger und Hannoveraner Raum eine Reihe von Fassaden aus Ton an Neubauten. Absicherung des Lebensunterhalts durch Gründung einer Handelsgesellschaft für Tonkunst, die er auch nach der Gründung seiner eigenen Werkstatt 1935 weiter betrieb. Dieser Handelsbetrieb florierte und wurde Anfang der Dreißiger zu einem Großhandel umgewidmet. Uhlemeyer hatte dadurch Kontakte zu sehr vielen Keramikfirmen. Sein größtes Interesse galt den Erzeugnissen Friedrich (Fritz) Hudlers, die er als Generalvertreter vertrieb. Er schrieb auch für verschiedene Fachorgane. Sein interessantester Aufsatz erschien 1924 in der Keramischen Rundschau, wo er einen Überblick über die seiner Meinung nach besten deutschen Töpferstandorte gibt. Diese Orientierung diente ihm auch als Wegweiser in die eigene Produktion. Bei ihm arbeiteten zwei Töpfer, Neumann und Hödl, wobei Letzterer auf der Fachschule Landshut die extrem schwierigen Glasuren in Theodor Keerls Laboratorium mitentwickelt hatte. Und dort lag auch der Schwerpunkt von Uhlemeyer für seine Tätigkeit in der eigenen Werkstatt: die haarrissigen Netzstrukturen und leuchtenden Malfarben, wie wir sie aus seiner entwickelteren Produktion kennen. Die geringen Anteile von Bleioxyd in der Glasur tragen zur Scherbenspannung und den letztendlich zu sehenden Reduktionslinien auf den fertigen Produkten bei. Einen Großteil der Uhlemeyergefäße erkennt man an diesem Merkmal. Es führt auch manchmal zu Verwechselungen mit den Erzeugnissen von Paul Dresler,, der ähnlich arbeitete. Als politisch Unbelasteter wurde er 1945 Präsident der Handwerkskammer Hannover und 1949 sogar Chef des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Leider setzte sein früher Tod seinen Plänen für die eigene Firma ein Ende. Es wurden noch bis Oktober 1961 die vorhandenen Modelle weiter ausgeführt

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Um 1920 Besuch der Kunstgewerbeschule Hannover, später Ausbildung zum Bildhauer bei Ludwig Vierthaler. Er modellierte im Göttinger und Hannoveraner Raum eine Reihe von Fassaden aus Ton an Neubauten. Absicherung des Lebensunterhalts durch Gründung einer Handelsgesellschaft für Tonkunst, die er auch nach der Gründung seiner eigenen Werkstatt 1935 weiter betrieb. Dieser Handelsbetrieb florierte und wurde Anfang der Dreißiger zu einem Großhandel umgewidmet. Uhlemeyer hatte dadurch Kontakte zu sehr vielen Keramikfirmen. Sein größtes Interesse galt den Erzeugnissen Friedrich (Fritz) Hudlers, die er als Generalvertreter vertrieb. Er schrieb auch für verschiedene Fachorgane. Sein interessantester Aufsatz erschien 1924 in der Keramischen Rundschau, wo er einen Überblick über die seiner Meinung nach besten deutschen Töpferstandorte gibt. Diese Orientierung diente ihm auch als Wegweiser in die eigene Produktion. Bei ihm arbeiteten zwei Töpfer, Neumann und Hödl, wobei Letzterer auf der Fachschule Landshut die extrem schwierigen Glasuren in Theodor Keerls Laboratorium mitentwickelt hatte. Und dort lag auch der Schwerpunkt von Uhlemeyer für seine Tätigkeit in der eigenen Werkstatt: die haarrissigen Netzstrukturen und leuchtenden Malfarben, wie wir sie aus seiner entwickelteren Produktion kennen. Die geringen Anteile von Bleioxyd in der Glasur tragen zur Scherbenspannung und den letztendlich zu sehenden Reduktionslinien auf den fertigen Produkten bei. Einen Großteil der Uhlemeyergefäße erkennt man an diesem Merkmal. Es führt auch manchmal zu Verwechselungen mit den Erzeugnissen von Paul Dresler,, der ähnlich arbeitete. Als politisch Unbelasteter wurde er 1945 Präsident der Handwerkskammer Hannover und 1949 sogar Chef des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.
Leider setzte sein früher Tod seinen Plänen für die eigene Firma ein Ende. Es wurden noch bis Oktober 1961 die vorhandenen Modelle weiter ausgeführt

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