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Acha - Shoowa-Kuba - Congo  (Sem preço de reserva)
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Acha - Shoowa-Kuba - Congo (Sem preço de reserva)

KONGO | Streitaxt der Kuba für den Tanz Zuschreibung: Kuba (Bakuba), Demokratische Republik Kongo, Kasai-Region Material: Holz, geschmiedetes Eisen Objektgattung: Sreit- / Prestigeaxt, figürlich geschnitzt Diese figürliche Streitaxt ist dem Kuba-Kontext der Kasai-Region im heutigen DR Kongo zuzuschreiben. Der gerade hölzerne Schaft geht in einen anthropomorphen Kopf über; die geschmiedete Eisenklinge tritt quer aus dem Mund hervor. Diese Verbindung von Kopfplastik und Klinge gehört zu einem in Zentralafrika bekannten Typus repräsentativen Waffentyps. Ähnliche Stücke in Museumssammlungen als ceremonial axe bzw. war ax axe geführt; ein weiterer Sammlungsbeleg nennt ausdrücklich eine Kuba (Bakuba) axe mit geschnitztem Holzkopf und Eisenklinge. Solche Waffen wurden im 20. Jahrhundert noch gelegentlich zur Austragung lokaler Konflikte eingesetzt. Formal fällt die Arbeit durch die stark stilisierte Kopfform auf: hochgewölbter Schädel, geometrisch zugespitzte Augenpartie, kleine Nase, punktierte Scarification- bzw. Ziermuster im Gesichts- und Halsbereich sowie eine fein strukturierte coiffureartige Kopfzone. Die Gestaltung des Kopfes folgt damit weniger einem naturalistischen Porträt als einer bewusst verdichteten, statusbetonten Formensprache. Solche Objekte stehen an der Schnittstelle von Skulptur, Herrschaftszeichen und Waffe. Nach heutigem ethnologischen Verständnis handelt es sich bei solchen Axtformen in der Regel nicht um ein gewöhnliches Gebrauchsgerät, sondern um ein Prestige- und Zeremonialobjekt. Derartige Stücke wurden getragen, gezeigt oder in rituellen und repräsentativen Zusammenhängen verwendet und konnten Rang, Würde, richterliche oder kultische Autorität ihres Trägers anzeigen. In Sammlungsbeschreibungen zentralafrikanischer Vergleichsstücke wird genau diese Funktion als zeremonial, ornamental oder als Zeichen von Prestige und Amt hervorgehoben. Die vorliegende Axt überzeugt durch die klare figürliche Komposition, die schöne dunkle Gebrauchspatina des Holzes und die handgeschmiedete Eisenklinge. Kleine Alters- und Gebrauchsspuren, Abrieb und Trocknungsspuren sind mit dem Alter und der Funktion des Objekts vereinbar und unterstreichen den ethnographischen Charakter. Aufgrund der formalen Merkmale und der Patina ist eine Datierung in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts plausibel. Bitte beachten Sie, dass Zuschreibungen, Stil- und Altersangaben eine subjektive Meinung darstellen.

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KONGO | Streitaxt der Kuba für den Tanz

Zuschreibung: Kuba (Bakuba), Demokratische Republik Kongo, Kasai-Region
Material: Holz, geschmiedetes Eisen

Objektgattung: Sreit- / Prestigeaxt, figürlich geschnitzt

Diese figürliche Streitaxt ist dem Kuba-Kontext der Kasai-Region im heutigen DR Kongo zuzuschreiben. Der gerade hölzerne Schaft geht in einen anthropomorphen Kopf über; die geschmiedete Eisenklinge tritt quer aus dem Mund hervor. Diese Verbindung von Kopfplastik und Klinge gehört zu einem in Zentralafrika bekannten Typus repräsentativen Waffentyps. Ähnliche Stücke in Museumssammlungen als ceremonial axe bzw. war ax axe geführt; ein weiterer Sammlungsbeleg nennt ausdrücklich eine Kuba (Bakuba) axe mit geschnitztem Holzkopf und Eisenklinge. Solche Waffen wurden im 20. Jahrhundert noch gelegentlich zur Austragung lokaler Konflikte eingesetzt.

Formal fällt die Arbeit durch die stark stilisierte Kopfform auf: hochgewölbter Schädel, geometrisch zugespitzte Augenpartie, kleine Nase, punktierte Scarification- bzw. Ziermuster im Gesichts- und Halsbereich sowie eine fein strukturierte coiffureartige Kopfzone. Die Gestaltung des Kopfes folgt damit weniger einem naturalistischen Porträt als einer bewusst verdichteten, statusbetonten Formensprache. Solche Objekte stehen an der Schnittstelle von Skulptur, Herrschaftszeichen und Waffe.

Nach heutigem ethnologischen Verständnis handelt es sich bei solchen Axtformen in der Regel nicht um ein gewöhnliches Gebrauchsgerät, sondern um ein Prestige- und Zeremonialobjekt. Derartige Stücke wurden getragen, gezeigt oder in rituellen und repräsentativen Zusammenhängen verwendet und konnten Rang, Würde, richterliche oder kultische Autorität ihres Trägers anzeigen. In Sammlungsbeschreibungen zentralafrikanischer Vergleichsstücke wird genau diese Funktion als zeremonial, ornamental oder als Zeichen von Prestige und Amt hervorgehoben.

Die vorliegende Axt überzeugt durch die klare figürliche Komposition, die schöne dunkle Gebrauchspatina des Holzes und die handgeschmiedete Eisenklinge. Kleine Alters- und Gebrauchsspuren, Abrieb und Trocknungsspuren sind mit dem Alter und der Funktion des Objekts vereinbar und unterstreichen den ethnographischen Charakter. Aufgrund der formalen Merkmale und der Patina ist eine Datierung in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts plausibel.

Bitte beachten Sie, dass Zuschreibungen, Stil- und Altersangaben eine subjektive Meinung darstellen.

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Julien Gauthier
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