WP - Pyxis - Hostiedoosje / Chrismatorium - .813 Silber - Pyxis Chrisma/hostiedoos






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Eine 19. Jahrhundert silberne Pyxis/Chrismatorium aus Wien, Österreich, datiert 1864, mit dem Herstellerzeichen WP und dem Wiener Prüfzeichen (A 1864, 13 Lot = 812/1000), Maße 4,5 × 5,7 cm, Gewicht 114 g, mit Deckel mit Hostienbehälter und Innenraum mit drei Ölbehältern; alle Innenflächen vergoldet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Silberne Pyxis aus dem 19. Jahrhundert, hergestellt in Wien im Jahr 1864. Wien war damals noch Teil der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Diese Pyxis hat eine doppelte Funktion: Sie dient sowohl zur Aufbewahrung von Hostien als auch von drei verschiedenen Arten heiliger Öle, einem Chrismatorium. Hierfür sind verschiedene Fächer vorhanden, die alle innen vergoldet sind. Der große untere Teil verfügt über drei Fächer für die heiligen Öle. Außen sind diese mit eingravierten Buchstaben C, S und J markiert. Diese stehen für: Chrisma, Oleum Salutis und Oleum Infirmorum. Auf dem Deckel des Öldösers ist eine Pyxis für Hostien befestigt. Auf diesem Deckel ist ein Kreuz eingraviert.
Durch diese Doppelfunktion konnte der Priester mit einer Schachtel sowohl Hostie als auch Krankenöl bei Besuchen bei Kranken und Sterbenden mitnehmen.
Die Schachtel ist mit zwei verschiedenen Silbermarken versehen. Eine ist die Herstellermarke: WP. Die zweite ist eine Qualitätsmarke mit Jahr und Herstellungsort. Diese Marke trägt das Wien-Stempel, das Jahr 1864 und die Qualitätsmarke 13. Letztere steht für 13 Loth = 812/1000.
Maße: 4,5 x 5,7 cm
Gewicht: 114 Gramm
Zustand: gut, (siehe Fotos).
Ein Chrismatorium ist eine zweiteilige oder dreiteilige verschließbare Schachtel oder Gefäß zur Aufbewahrung der heiligen Öle (in Watte getränkt), die bei der Spendung der verschiedenen Sakramente verwendet werden. Es kann aus Silber, Zinn oder Glas gefertigt sein und ist manchmal innen vergoldet. Die drei Öle werden entsprechend ihrer Verwendung mit den Buchstaben OC oder OS (Oleum Catechumenorum oder Oleum Salutis), SC (Chrisma oder Sanctum Chrisma) und OI (Oleum Infirmorum) bezeichnet, jeweils für die Salbung der Katechumenen (Tauf- oder Glaubensunterricht), der frisch Getauften oder Firmlinge sowie der Kranken. Das wichtigste der Öle, das Chrisma (SC), wird/ wurde auch für andere Salbungen verwendet, wie die von Bischöfen, Priestern, Altären, Gefäßen und Glocken. Die drei Öle werden am Gründonnerstag erneuert und vom Bischof geweiht sowie vom Dekan verteilt. In der alt-katholischen Kirche sind die Öle in Watte getränkt und werden in dieser Form vom Bischof oder Erzbischof mit Hilfe von Gabeln an die Pfarrer verteilt. In einer Öl-Schachtel mit zwei Fächern werden das Katechumenöl und das Chrisma aufbewahrt. Das Krankenöl wird ebenfalls in einer separaten Öl-Schachtel oder zusammen mit der konsekrierten Hostie in einer zweigeteilten Krankenschachtel aufbewahrt. Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts verwendete man für die Öl-Schachtel den Begriff Chrismatorium.
Silberne Pyxis aus dem 19. Jahrhundert, hergestellt in Wien im Jahr 1864. Wien war damals noch Teil der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Diese Pyxis hat eine doppelte Funktion: Sie dient sowohl zur Aufbewahrung von Hostien als auch von drei verschiedenen Arten heiliger Öle, einem Chrismatorium. Hierfür sind verschiedene Fächer vorhanden, die alle innen vergoldet sind. Der große untere Teil verfügt über drei Fächer für die heiligen Öle. Außen sind diese mit eingravierten Buchstaben C, S und J markiert. Diese stehen für: Chrisma, Oleum Salutis und Oleum Infirmorum. Auf dem Deckel des Öldösers ist eine Pyxis für Hostien befestigt. Auf diesem Deckel ist ein Kreuz eingraviert.
Durch diese Doppelfunktion konnte der Priester mit einer Schachtel sowohl Hostie als auch Krankenöl bei Besuchen bei Kranken und Sterbenden mitnehmen.
Die Schachtel ist mit zwei verschiedenen Silbermarken versehen. Eine ist die Herstellermarke: WP. Die zweite ist eine Qualitätsmarke mit Jahr und Herstellungsort. Diese Marke trägt das Wien-Stempel, das Jahr 1864 und die Qualitätsmarke 13. Letztere steht für 13 Loth = 812/1000.
Maße: 4,5 x 5,7 cm
Gewicht: 114 Gramm
Zustand: gut, (siehe Fotos).
Ein Chrismatorium ist eine zweiteilige oder dreiteilige verschließbare Schachtel oder Gefäß zur Aufbewahrung der heiligen Öle (in Watte getränkt), die bei der Spendung der verschiedenen Sakramente verwendet werden. Es kann aus Silber, Zinn oder Glas gefertigt sein und ist manchmal innen vergoldet. Die drei Öle werden entsprechend ihrer Verwendung mit den Buchstaben OC oder OS (Oleum Catechumenorum oder Oleum Salutis), SC (Chrisma oder Sanctum Chrisma) und OI (Oleum Infirmorum) bezeichnet, jeweils für die Salbung der Katechumenen (Tauf- oder Glaubensunterricht), der frisch Getauften oder Firmlinge sowie der Kranken. Das wichtigste der Öle, das Chrisma (SC), wird/ wurde auch für andere Salbungen verwendet, wie die von Bischöfen, Priestern, Altären, Gefäßen und Glocken. Die drei Öle werden am Gründonnerstag erneuert und vom Bischof geweiht sowie vom Dekan verteilt. In der alt-katholischen Kirche sind die Öle in Watte getränkt und werden in dieser Form vom Bischof oder Erzbischof mit Hilfe von Gabeln an die Pfarrer verteilt. In einer Öl-Schachtel mit zwei Fächern werden das Katechumenöl und das Chrisma aufbewahrt. Das Krankenöl wird ebenfalls in einer separaten Öl-Schachtel oder zusammen mit der konsekrierten Hostie in einer zweigeteilten Krankenschachtel aufbewahrt. Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts verwendete man für die Öl-Schachtel den Begriff Chrismatorium.
