Kostenloser Versand Katō Sekishun (Hōyūken) – Kariki Raku Teeschale, mit dem Titel 'Senari', - Porzellan - Japan - Shōwa Zeit (1926-1989)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Katō Sekishun aus dem Hōyūken-Studio, der in der im 16. Jahrhundert in Kyoto begründeten Raku-Tradition arbeitete – Kariki-Glasurtechnik („Wildgans“): warme, erdige Töne mit subtiler Marmorierung und organischer Oberflächenstruktur – Poetischer Titel „Senari“ (千成, „Tausend Errungenschaften“) auf der Innenseite des Deckels eingraviert – Provenienz in Sammlerqualität
Zusammenfassung: Diese Raku-Teeschale von Katō Sekishun, der unter dem Studionamen Hōyūken arbeitete, ist ein Paradebeispiel für den Kariki-Stil (Wildgans) – eine Technik, die sich durch warme, gesprenkelte Glasuren auszeichnet, die an das gedämpfte Gefieder von Zugvögeln erinnern. Raku-Keramik, die im 16. Jahrhundert in Kyoto für die Teezeremonie entwickelt wurde, wird von Hand geformt und nicht auf der Töpferscheibe gedreht. Die Schale wird bei niedrigen Temperaturen gebrannt, um ein schnelles Entnehmen aus dem Ofen zu ermöglichen. Das Ergebnis ist ein Gefäß, das sich lebendig anfühlt: leicht, reaktionsschnell und mit subtilen Unregelmäßigkeiten. Die Schale trägt den poetischen Titel „Senari“, was „Tausend Errungenschaften“ bedeutet und sich auf den Beinamen des Samurai-Kriegsherrn Toyotomi Hideyoshi bezieht. Das Stück befindet sich in exzellentem Zustand, was auf sorgsame Pflege hinweist, und repräsentiert eine zeitgenössische Fortführung einer der philosophisch reichsten Keramiktraditionen Japans.
In der Teezeremonie ist die Schale mehr als nur ein Trinkgefäß. Sie ist Ausdruck von Vergänglichkeit, Asymmetrie und der Schönheit der Zurückhaltung. Raku-Keramik bringt diese Werte in greifbare Form. Anders als Porzellan, das hart und klangvoll ist, ist Raku weich und porös. Im Gegensatz zu gedrehter Keramik, die symmetrisch und kontrolliert ist, werden Raku-Schalen von Hand geformt und betonen die Unregelmäßigkeit. Der Brennvorgang – schnell, intensiv und nicht ganz ungefährlich – verleiht jedem Stück eine besondere Unmittelbarkeit. Der Töpfer nimmt die glühende Schale mit einer Metallzange aus dem Ofen, taucht sie in brennbares Material und beobachtet, wie die Glasur auf den plötzlichen Atmosphärenwechsel reagiert. Keine Schale gleicht der anderen.
Katō Sekishun arbeitet in dieser Tradition, doch seine Linie reicht weit über das historische Zentrum der Raku-Kunst in Kyoto hinaus. Der Name Hōyūken („Einsiedelei der duftenden Stille“) deutet auf eine Atelierpraxis hin, die von Kontemplation und feinem Geschmack geprägt ist. Die Kariki-Glasurtechnik – wörtlich „Wildgans“ – verdankt ihren Namen den subtilen, gesprenkelten Farbtönen, die an das Gefieder fliegender Gänse erinnern. Warme Ockertöne, sanfte Grautöne und Spuren von Rostbraun wandern über die Oberfläche der Schale und erzeugen so ein Gefühl von Bewegung ohne aufdringliche Dekoration. Die Glasur sammelt sich in den Vertiefungen etwas dicker als am Rand – eine natürliche Folge des Brennvorgangs, die die Raku-Töpfer zu schätzen gelernt haben, anstatt sie zu kontrollieren.
Der Titel „Senari“ ist von historischer Bedeutung. Toyotomi Hideyoshi, der japanische Feldherr des 16. Jahrhunderts, der Japan vereinigte, wurde bekanntlich von einem Standartenträger namens „Senari“ unterstützt, der für seine außergewöhnliche Loyalität und seine militärischen Erfolge berühmt war. Indem Sekishun diesen Namen auf den Deckel der Schale graviert, zieht er eine subtile Parallele zwischen kriegerischer Tugend und der Disziplin, die für die Beherrschung der Raku-Technik erforderlich ist. Beides verlangt Geduld, Präzision und die Bereitschaft, Risiken einzugehen.
Für Sammler vereint diese Schale historische Bedeutung mit zeitgemäßer Erschwinglichkeit. Raku-Keramik der Gründerfamilie – direkte Nachfahren des Meisters Chōjirō aus dem 16. Jahrhundert – erzielt Preise auf Museumsniveau. Stücke von talentierten Studiokeramikern wie Sekishun bieten hingegen einen erschwinglicheren Einstieg, ohne dabei an ästhetischer Integrität oder technischer Qualität einzubüßen. Die kompakten Maße der Schale (ca. 12,3 cm Durchmesser, 8,1 cm Höhe) eignen sich sowohl für die traditionelle Teezeremonie als auch für die Präsentation in einer modernen Vitrine.
In einem europäischen Interieur harmoniert die erdige Farbpalette der Kariki-Glasur mit natürlichen Materialien wie hellem Eichenholz, rohem Leinen und gebürstetem Stahl. Die unregelmäßige Form der Schale – leicht asymmetrisch, sanft facettiert – bildet einen Kontrast zur geometrischen Präzision moderner Möbel und verleiht dem Raum eine organische Wärme. Ob für ihren eigentlichen Zweck verwendet oder einfach als skulpturales Objekt bewundert, sie bringt eine Atmosphäre stiller Kontemplation in den Raum, in dem sie steht.
Versand & Bearbeitung Wir versenden weltweit per DHL oder EMS mit Vollversicherung und Sendungsverfolgung. Professionelle Verpackung sorgt für eine sichere Ankunft; Kombiversand für mehrere Gewinne möglich. Lokale Zollgebühren gehen zu Lasten des Käufers.
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Der Verkäufer stellt sich vor
– Katō Sekishun aus dem Hōyūken-Studio, der in der im 16. Jahrhundert in Kyoto begründeten Raku-Tradition arbeitete – Kariki-Glasurtechnik („Wildgans“): warme, erdige Töne mit subtiler Marmorierung und organischer Oberflächenstruktur – Poetischer Titel „Senari“ (千成, „Tausend Errungenschaften“) auf der Innenseite des Deckels eingraviert – Provenienz in Sammlerqualität
Zusammenfassung: Diese Raku-Teeschale von Katō Sekishun, der unter dem Studionamen Hōyūken arbeitete, ist ein Paradebeispiel für den Kariki-Stil (Wildgans) – eine Technik, die sich durch warme, gesprenkelte Glasuren auszeichnet, die an das gedämpfte Gefieder von Zugvögeln erinnern. Raku-Keramik, die im 16. Jahrhundert in Kyoto für die Teezeremonie entwickelt wurde, wird von Hand geformt und nicht auf der Töpferscheibe gedreht. Die Schale wird bei niedrigen Temperaturen gebrannt, um ein schnelles Entnehmen aus dem Ofen zu ermöglichen. Das Ergebnis ist ein Gefäß, das sich lebendig anfühlt: leicht, reaktionsschnell und mit subtilen Unregelmäßigkeiten. Die Schale trägt den poetischen Titel „Senari“, was „Tausend Errungenschaften“ bedeutet und sich auf den Beinamen des Samurai-Kriegsherrn Toyotomi Hideyoshi bezieht. Das Stück befindet sich in exzellentem Zustand, was auf sorgsame Pflege hinweist, und repräsentiert eine zeitgenössische Fortführung einer der philosophisch reichsten Keramiktraditionen Japans.
In der Teezeremonie ist die Schale mehr als nur ein Trinkgefäß. Sie ist Ausdruck von Vergänglichkeit, Asymmetrie und der Schönheit der Zurückhaltung. Raku-Keramik bringt diese Werte in greifbare Form. Anders als Porzellan, das hart und klangvoll ist, ist Raku weich und porös. Im Gegensatz zu gedrehter Keramik, die symmetrisch und kontrolliert ist, werden Raku-Schalen von Hand geformt und betonen die Unregelmäßigkeit. Der Brennvorgang – schnell, intensiv und nicht ganz ungefährlich – verleiht jedem Stück eine besondere Unmittelbarkeit. Der Töpfer nimmt die glühende Schale mit einer Metallzange aus dem Ofen, taucht sie in brennbares Material und beobachtet, wie die Glasur auf den plötzlichen Atmosphärenwechsel reagiert. Keine Schale gleicht der anderen.
Katō Sekishun arbeitet in dieser Tradition, doch seine Linie reicht weit über das historische Zentrum der Raku-Kunst in Kyoto hinaus. Der Name Hōyūken („Einsiedelei der duftenden Stille“) deutet auf eine Atelierpraxis hin, die von Kontemplation und feinem Geschmack geprägt ist. Die Kariki-Glasurtechnik – wörtlich „Wildgans“ – verdankt ihren Namen den subtilen, gesprenkelten Farbtönen, die an das Gefieder fliegender Gänse erinnern. Warme Ockertöne, sanfte Grautöne und Spuren von Rostbraun wandern über die Oberfläche der Schale und erzeugen so ein Gefühl von Bewegung ohne aufdringliche Dekoration. Die Glasur sammelt sich in den Vertiefungen etwas dicker als am Rand – eine natürliche Folge des Brennvorgangs, die die Raku-Töpfer zu schätzen gelernt haben, anstatt sie zu kontrollieren.
Der Titel „Senari“ ist von historischer Bedeutung. Toyotomi Hideyoshi, der japanische Feldherr des 16. Jahrhunderts, der Japan vereinigte, wurde bekanntlich von einem Standartenträger namens „Senari“ unterstützt, der für seine außergewöhnliche Loyalität und seine militärischen Erfolge berühmt war. Indem Sekishun diesen Namen auf den Deckel der Schale graviert, zieht er eine subtile Parallele zwischen kriegerischer Tugend und der Disziplin, die für die Beherrschung der Raku-Technik erforderlich ist. Beides verlangt Geduld, Präzision und die Bereitschaft, Risiken einzugehen.
Für Sammler vereint diese Schale historische Bedeutung mit zeitgemäßer Erschwinglichkeit. Raku-Keramik der Gründerfamilie – direkte Nachfahren des Meisters Chōjirō aus dem 16. Jahrhundert – erzielt Preise auf Museumsniveau. Stücke von talentierten Studiokeramikern wie Sekishun bieten hingegen einen erschwinglicheren Einstieg, ohne dabei an ästhetischer Integrität oder technischer Qualität einzubüßen. Die kompakten Maße der Schale (ca. 12,3 cm Durchmesser, 8,1 cm Höhe) eignen sich sowohl für die traditionelle Teezeremonie als auch für die Präsentation in einer modernen Vitrine.
In einem europäischen Interieur harmoniert die erdige Farbpalette der Kariki-Glasur mit natürlichen Materialien wie hellem Eichenholz, rohem Leinen und gebürstetem Stahl. Die unregelmäßige Form der Schale – leicht asymmetrisch, sanft facettiert – bildet einen Kontrast zur geometrischen Präzision moderner Möbel und verleiht dem Raum eine organische Wärme. Ob für ihren eigentlichen Zweck verwendet oder einfach als skulpturales Objekt bewundert, sie bringt eine Atmosphäre stiller Kontemplation in den Raum, in dem sie steht.
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