Gosu (Kobaltblau) glasierte Chawan (Teeschale) – Miyazaki Moriaki - Keramik - Miyazaki Moriaki / 宮崎守旦 (1947 — 2023) - Japan - Heisei Zeit (1989-heute)

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Marion Oliviero
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine Schale stiller Tiefen, in denen Kobaltblaues Wasser sich in sanften horizontalen Bändern sammelt und zarte Blütenblätter aus dem Blau emporsteigen, wie Blumen, die aus einem Abendmeer hervortauchen.


Dieses am Rad gefertigte Teeschale zeigt eine flache, offene Form, die typisch für den hirabawan-Stil ist, und hebt sich sanft von einem kompakten Füßerring zu einem leicht ausladenden Rand empor. Das Profil ist gut ausbalanciert, mit Wänden, die durchgehend eine gleichmäßige Dicke aufweisen.
Die Außenseite ist mit einer gosu (Kobaltblau) Glasur bedeckt, die eine beträchtliche Tiefe und Variabilität zeigt. Die Glasur erscheint in subtilen horizontalen Bändern unterschiedlicher Intensität, die von sanftem grau-blau bis zu tieferen Indigo-Tönen reichen und einen natürlich gestreiften Effekt erzeugen, der an Wasser oder Himmel erinnert. Die Anwendungstechnik sorgt für eine leicht fleckige, Pinselstrich-ähnliche Qualität, bei der die Glasur in konzentrischen Ringen abläuft, die die Töpfermarkierungen darunter widerspiegeln.
Das markanteste dekorative Element befindet sich an der Außenseite: dreidimensionale Blumenmotive in Relief. Zwei Blumenformen – ausgeführt in weißem Slip mit touches von eisenbraun – treten organisch aus der blau glasierten Oberfläche hervor. Diese erhabenen Blumenapplikationen besitzen Blütenblätter, die stolz über die Oberfläche der Schale hinausragen und eine taktile Dimensionalität erzeugen. Die Blumen scheinen Pflaumen- oder Kirschblüten (ume oder sakura) zu sein, deren fünfblättrige Formen teilweise unter der durchsichtigen blauen Glasur sichtbar sind, die sich um sie herum sammelt und sie teilweise überdeckt. Ähnliche florale Elemente erscheinen am Fußringbereich, wo der braune Tonkörper am Basisrand sichtbar ist.
Das Innere zeigt einen Kontrasteffekt: eine blasse, nahezu weiße Glasur mit einem subtilen blau-grauen Stich, der zum Rand hin dunkler wird. Die Oberfläche im Inneren weist sanfte Drehspuren auf, und die Glasur sammelt sich sanft im Boden, wodurch eine kleine Delle in der Mitte entsteht, die typisch für handgedrehte Stücke ist.
Der Fußring ist sauber bearbeitet, mit sichtbaren Hinweisen auf die buff-farbene Steingutmasse. Innerhalb des Fußlochs ist ein schwach ausgeprägtes Siegelzeichen teilweise unter der Glasur sichtbar.
Das Werk wird in einer passgenauen Holzaufbewahrungsbox (tomobako) mit natürlichem Holzfinish und dunkelblauer Stoffbindung geliefert. Der Deckel der Box trägt die Inschrift „呉須茶碗“ (Gosu Chawan, Kobalttasse), und die Seite der Box zeigt die Unterschrift des Künstlers „武洲窯“ (Bushū-gama Brennerei), „守旦“ (Moriaki) sowie ein rotes quadratisches Siegel.

Kultureller & Kunstkontext
Gosu ist ein auf Kobalt basierendes Pigment, das seit Jahrhunderten in ostasiatischer Keramik verwendet wird, ursprünglich aus China stammend und in Japan für Sometsuke (Blau-Weiß-Geschirr) übernommen. Beim Brennen unter einer transparenten Glasur erzeugt gosu die charakteristische tiefblaue Farbe, die je nach Zusammensetzung und Brennbedingungen von intensivem Indigo bis zu weicheren grau-blauen Tönen reicht. Der Name „gosu“ leitet sich von einem chinesischen Regionsnamen ab, in dem das natürliche Kobalt-Erz ursprünglich abgebaut wurde.
Die dekorative Technik, bei der Gosu-Glasur mit erhabener weißer Slip-Dekoration (Relief) kombiniert wird, stellt einen interessanten Ansatz dar, der sich von der traditionellen Sometsuke-Malerei unterscheidet. Anstatt Designs in Kobaltblau auf einem weißen Grund zu malen, kehrt diese Schale die Beziehung um – das Kobaltblau bildet den Hintergrund, während die weißen Slip-Blumen in Relief hervortreten und eine dimensional wirkende, skulpturale Qualität schaffen, die in Teeschalen ungewöhnlich ist.

Sammlerappell
Diese Teeschüssel bietet eine charakteristische Interpretation der Gosu-Glasurtechnik, wobei die ungewöhnliche Kombination aus dem Kobaltboden und der erhabenen weißen Blumenverzierung visuelles und taktiles Interesse weckt. Das Stück eignet sich gut für die Verwendung in der Teezeremonie (chanoyu) und stellt einen zeitgenössischen Ansatz zur traditionellen japanischen Keramikästhetik dar.

Künstlerprofil:
Moriaki Miyazaki (宮崎 守旦) ist ein japanischer Keramikkünstler, der 1947 in Ome, Tokio, geboren wurde. Er begann seine formale Ausbildung in der Keramik im Jahr 1974 bei Takeichi Kawai, einem Neffen des bekannten Töpfers Kanjiro Kawai, einer zentralen Figur der japanischen Mingei- (Volkskunst-) Bewegung. Durch diese Lehrzeit entwickelte Miyazaki eine tiefe Wertschätzung für traditionelle japanische Töpfertechniken und Philosophien.
Im Jahr 1983 wurde er unabhängig und gründete seinen eigenen Herd, Tenku-gama (天空窯), in Ome, Tokio. Im weiteren Verlauf seiner keramischen Schaffenskunst im Einklang mit der Natur baute er 1999 einen weiteren Herd in Shibahira, Takato Town, Ina City, Nagano Präfektur.
Ab 1988 präsentierte Miyazaki aktiv seine Arbeiten durch Einzelausstellungen in ganz Japan. Über viele Jahre hinweg veranstaltete er regelmäßig Einzelausstellungen in Kaufhäusern in Tokio sowie landesweit in Japan, einschließlich Osaka, Nagoya, Akita, Gifu und Yokohama.
Miyazakis Werke konzentrieren sich hauptsächlich auf Teekeramik und Gefäße, die durch expressive Glasuren und Formen geprägt sind, die in der traditionellen japanischen Ästhetik verwurzelt sind. Seine Stücke sind typischerweise mit „守旦“ signiert und werden oft von einer signierten Holzbox (tomobako) begleitet, die Authentizität und Herkunft garantiert.

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Eine Schale stiller Tiefen, in denen Kobaltblaues Wasser sich in sanften horizontalen Bändern sammelt und zarte Blütenblätter aus dem Blau emporsteigen, wie Blumen, die aus einem Abendmeer hervortauchen.


Dieses am Rad gefertigte Teeschale zeigt eine flache, offene Form, die typisch für den hirabawan-Stil ist, und hebt sich sanft von einem kompakten Füßerring zu einem leicht ausladenden Rand empor. Das Profil ist gut ausbalanciert, mit Wänden, die durchgehend eine gleichmäßige Dicke aufweisen.
Die Außenseite ist mit einer gosu (Kobaltblau) Glasur bedeckt, die eine beträchtliche Tiefe und Variabilität zeigt. Die Glasur erscheint in subtilen horizontalen Bändern unterschiedlicher Intensität, die von sanftem grau-blau bis zu tieferen Indigo-Tönen reichen und einen natürlich gestreiften Effekt erzeugen, der an Wasser oder Himmel erinnert. Die Anwendungstechnik sorgt für eine leicht fleckige, Pinselstrich-ähnliche Qualität, bei der die Glasur in konzentrischen Ringen abläuft, die die Töpfermarkierungen darunter widerspiegeln.
Das markanteste dekorative Element befindet sich an der Außenseite: dreidimensionale Blumenmotive in Relief. Zwei Blumenformen – ausgeführt in weißem Slip mit touches von eisenbraun – treten organisch aus der blau glasierten Oberfläche hervor. Diese erhabenen Blumenapplikationen besitzen Blütenblätter, die stolz über die Oberfläche der Schale hinausragen und eine taktile Dimensionalität erzeugen. Die Blumen scheinen Pflaumen- oder Kirschblüten (ume oder sakura) zu sein, deren fünfblättrige Formen teilweise unter der durchsichtigen blauen Glasur sichtbar sind, die sich um sie herum sammelt und sie teilweise überdeckt. Ähnliche florale Elemente erscheinen am Fußringbereich, wo der braune Tonkörper am Basisrand sichtbar ist.
Das Innere zeigt einen Kontrasteffekt: eine blasse, nahezu weiße Glasur mit einem subtilen blau-grauen Stich, der zum Rand hin dunkler wird. Die Oberfläche im Inneren weist sanfte Drehspuren auf, und die Glasur sammelt sich sanft im Boden, wodurch eine kleine Delle in der Mitte entsteht, die typisch für handgedrehte Stücke ist.
Der Fußring ist sauber bearbeitet, mit sichtbaren Hinweisen auf die buff-farbene Steingutmasse. Innerhalb des Fußlochs ist ein schwach ausgeprägtes Siegelzeichen teilweise unter der Glasur sichtbar.
Das Werk wird in einer passgenauen Holzaufbewahrungsbox (tomobako) mit natürlichem Holzfinish und dunkelblauer Stoffbindung geliefert. Der Deckel der Box trägt die Inschrift „呉須茶碗“ (Gosu Chawan, Kobalttasse), und die Seite der Box zeigt die Unterschrift des Künstlers „武洲窯“ (Bushū-gama Brennerei), „守旦“ (Moriaki) sowie ein rotes quadratisches Siegel.

Kultureller & Kunstkontext
Gosu ist ein auf Kobalt basierendes Pigment, das seit Jahrhunderten in ostasiatischer Keramik verwendet wird, ursprünglich aus China stammend und in Japan für Sometsuke (Blau-Weiß-Geschirr) übernommen. Beim Brennen unter einer transparenten Glasur erzeugt gosu die charakteristische tiefblaue Farbe, die je nach Zusammensetzung und Brennbedingungen von intensivem Indigo bis zu weicheren grau-blauen Tönen reicht. Der Name „gosu“ leitet sich von einem chinesischen Regionsnamen ab, in dem das natürliche Kobalt-Erz ursprünglich abgebaut wurde.
Die dekorative Technik, bei der Gosu-Glasur mit erhabener weißer Slip-Dekoration (Relief) kombiniert wird, stellt einen interessanten Ansatz dar, der sich von der traditionellen Sometsuke-Malerei unterscheidet. Anstatt Designs in Kobaltblau auf einem weißen Grund zu malen, kehrt diese Schale die Beziehung um – das Kobaltblau bildet den Hintergrund, während die weißen Slip-Blumen in Relief hervortreten und eine dimensional wirkende, skulpturale Qualität schaffen, die in Teeschalen ungewöhnlich ist.

Sammlerappell
Diese Teeschüssel bietet eine charakteristische Interpretation der Gosu-Glasurtechnik, wobei die ungewöhnliche Kombination aus dem Kobaltboden und der erhabenen weißen Blumenverzierung visuelles und taktiles Interesse weckt. Das Stück eignet sich gut für die Verwendung in der Teezeremonie (chanoyu) und stellt einen zeitgenössischen Ansatz zur traditionellen japanischen Keramikästhetik dar.

Künstlerprofil:
Moriaki Miyazaki (宮崎 守旦) ist ein japanischer Keramikkünstler, der 1947 in Ome, Tokio, geboren wurde. Er begann seine formale Ausbildung in der Keramik im Jahr 1974 bei Takeichi Kawai, einem Neffen des bekannten Töpfers Kanjiro Kawai, einer zentralen Figur der japanischen Mingei- (Volkskunst-) Bewegung. Durch diese Lehrzeit entwickelte Miyazaki eine tiefe Wertschätzung für traditionelle japanische Töpfertechniken und Philosophien.
Im Jahr 1983 wurde er unabhängig und gründete seinen eigenen Herd, Tenku-gama (天空窯), in Ome, Tokio. Im weiteren Verlauf seiner keramischen Schaffenskunst im Einklang mit der Natur baute er 1999 einen weiteren Herd in Shibahira, Takato Town, Ina City, Nagano Präfektur.
Ab 1988 präsentierte Miyazaki aktiv seine Arbeiten durch Einzelausstellungen in ganz Japan. Über viele Jahre hinweg veranstaltete er regelmäßig Einzelausstellungen in Kaufhäusern in Tokio sowie landesweit in Japan, einschließlich Osaka, Nagoya, Akita, Gifu und Yokohama.
Miyazakis Werke konzentrieren sich hauptsächlich auf Teekeramik und Gefäße, die durch expressive Glasuren und Formen geprägt sind, die in der traditionellen japanischen Ästhetik verwurzelt sind. Seine Stücke sind typischerweise mit „守旦“ signiert und werden oft von einer signierten Holzbox (tomobako) begleitet, die Authentizität und Herkunft garantiert.

Versand / Richtlinien:
Sorgfältig verpackt und aus Japan per Japan Post oder DHL mit Sendungsverfolgung versendet.
Beim Kauf mehrerer Artikel ist ein kombinierter Versand möglich. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf.
Einfuhrzölle, Mehrwertsteuer (oder entsprechende Verbrauchssteuer) und alle anderen Gebühren gehen zu Lasten des Käufers.

Garantie:
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Wir garantieren die Echtheit dieses Werkes.

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Details

Dynastischer Stil/Epoche
Heisei Zeit (1989-heute)
Anzahl der Artikel
1
Künstler
Miyazaki Moriaki / 宮崎守旦 (1947 — 2023)
Herkunftsland
Japan
Material
Keramik
Height
6 cm
Width
14,4 cm
Titel des Kunstwerks
Gosu (Cobalt Blue) Glazed Chawan (Tea Bowl) – Miyazaki Moriaki
Depth
14,3 cm
Condition
exzellenter Zustand
JapanVerifiziert
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